Vorzeitig qualifziert für die WM!

Wir fahren wieder zur WM! Mit ihrem Sieg gegen Finnland in Bamberg am 11. November 2022 haben unsere Jungs die vorzeitige souveräne Qualifikation für den FIBA Basketball World Cup 2023 klar gemacht. Dieser wird vom 25. August bis zum 10. September in drei Ländern ausgetragen: Japan, Philippinen und Indonesien.

Countdown bis zum Eröffnungsspiel

Modus

Der FIBA Basketball World Cup 2023 wird in vier Städten in drei Ländern ausgespielt.

In der 1. Runde gibt es acht Gruppen, die in vier Arenen spielen.
Gruppe A und B: MOA Arena in Manila/Philippinen
Gruppe C und D: Araneta Coliseum in Manila/Philippinen
Gruppe E und F: Okinawa Arena in Okinawa/Japan
Gruppe G und H: Jakarta Arena in Jakarta/Indonesien

Anders als 2019 bleiben die Teams für die 2. Runde (oder die Platzierungsrunde) in der gleichen Arena, was für die Fans wesentlich besser ist, da sie nicht weiterreisen müssen.

Die Finalrunde (Viertelfinals, Halbfinals, Platzierungsspiele und Finale) findet dann komplett in der Philippine Arena in Manila statt, die bis zu 55.000 Zuschauer fast!

Den ganzen Spielplan findet ihr hier:

Fanreise und Tickets

Natürlich wollen wir euch auch wieder eine Fanreise anbieten. Dazu sind wir gerade in Gesprächen mit verschiedenen Partnern.

Ein konkretes Angebot wird es aber leider erst im März 2023 geben. Erst dann findet die Gruppenauslosung (nach dem letzten Qualifikationsfenster) statt und wir wissen endgültig, in welcher Arena bzw. in welchem Land wir unsere 1. und 2. Runde spielen werden.

Natürlich werden wir euch auch wieder bei den Tickets behilflich sein und es wird auch wieder Angebote für alle teilnehmenden Nationen geben, die ihr dann über uns buchen könnt. Einen ersten Eindruck von den allgemeinen Ticketangeboten findet ihr auf dieser Seite. Das sind aber nur die ersten Angebote. Es wird da sicherlich nächstes Jahr auch noch weitere Angebote und Pakete geben.

Sobald es zu Fanreise und Tickets Neuigkeiten gibt, lassen wir es euch auf unserer Homepage und im Newsletter wissen.

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Wir. Ihr. Bronze. – Der Bildband zur Heim-EM

Basketball-Deutschland, wir haben hier etwas für euch. Etwas Großes! 256 Seiten mit rund 500 Bildern und exklusiven Einblicken hinter die Kulissen des unvergesslichen Basketball-Sommers 2022! Der Bildband zur Heim-EM: Wir. Ihr. Bronze. Von der ersten Zusammenkunft der DBB-Auswahl Anfang August bis zur letzten Nacht in Berlin haben die Teamfotografen Basti Sevastos und Lucas Kröger das Team auf Schritt und Tritt begleitet und Momente zwischen Euphorie und Enttäuschung festgehalten, die die Magie dieser historischen EuroBasket-Wochen für immer konservieren. Ganz nah dran und dennoch mit dem Blick von außen – ein einmaliges Dokument ist entstanden. „Wir. Ihr. Bronze – Der Bildband zur Heim-EM“ ist in limitierter Auflage erhältlich und ein ganz besonderes Erinnerungsstück für jeden, der live vor Ort oder an den Bildschirmen mit dabei war. Oder der Basketball und tolle Fotos einfach liebt! An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank unserem langjährigen Hauptsponsor ING, ohne dessen Unterstützung die Umsetzung dieses Bildbandes nicht möglich gewesen wäre. Titel: Wir. Ihr. Bronze. – Der Bildband zur Heim-EM Seitenanzahl: 256 Format: DIN A4, Hardcover Preis: 49,- € Versand: kostenlos, erfolgt ab KW 50 Die ersten 50 Bestellungen des Bildbandes erhalten kostenlos ein exklusives Postkarten-Set (250 g/m² Offsetpapier). Neben dem Bildband sind – ebenfalls in limitierter Auflage – Postkarten-Sets mit besonderen Motiven der Nationalspieler zum Preis von 15,- € pro Set erhältlich. Außerdem bieten wir ausgewählte Prints (28 x 21 cm, 250 g/m² Offsetpapier) zum Stückpreis von 5,- € an. Die Fotos dazu kommen von Tilo Wiedensohler. Alle Artikel sind ab Kalenderwoche 50 lieferbar. Das alles gibt es bei uns im Online-Shop. Wir haben lange überlegt, aber uns ist wirklich kein besseres Weihnachtsgeschenk eingefallen! Wir. Ihr. Bronze. – Der Bildband zur Heim-EM

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DBB-Herren in Frankfurt gegen Schweden

Natürlich zehrt Basketball-Deutschland noch von der begeisternden FIBA EuroBasket 2022! Die Spiele, die Atmosphäre in den Arenen und natürlich nicht zuletzt der Gewinn der Bronzemedaille durch die deutsche Mannschaft! Das soll auch gar nicht so schnell in Vergessenheit geraten. Aber jetzt ist wieder Zeit für die World Cup Qualifiers

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DBB-Herren unterliegen Slowenien

Den neunten Sieg im zehnten World Cup Qualifier verpasst! Trotzdem steht für die deutsche Herren-Nationalmannschaft nach der heutigen Partie gegen Slowenien die eindrucksvolle Bilanz von 8:2 zu Buche. In Koper/SLO unterlag das Team von Bundestrainer Gordon Herbert nach gutem Start und einem späten Aufbäumen mit 75:81 (24:16, 10:25, 14:20, 27:20). Im Februar 2023 finden die beiden abschließenden WM-Qualifikationsspiele gegen Schweden und in Finnland statt. Seit dem 94:80-Erfolg gegen Finnland am vergangenen Donnerstag in Bamberg ist das DBB-Team für den FIBA World Cup 2023 (Indonesien, Japan, Philippinen) qualifiziert. Unverändert begann Herbert mit Justus Hollatz, Max DiLeo, David Krämer, Christian Sengfelder und Jonas Wohlfarth-Bottermann. Vor den Augen von DBB-Präsident Ingo Weiss und DBB-Geschäftsführer Heinz Schoenwolf kam Deutschland gut ins Spiel (6:2, Hollatz, DiLeo, Dunk Sengfelder). Die vielleicht 2.000 Zuschauer in der Bonifika Arena sahen dann eine slowenische Mannschaft, die dem Gegner mit Zug zum Korb einige Fouls anhängte, während die DBB-Offensive stockte (6:10, 4.), Auszeit Deutschland. Slowenien nutzte die Fehler der DBB-Korbjäger (8:14, 5.), Deutschland musste jetzt den Anschluss halten. Und das ohne Justus Hollatz, der angeschlagen ausschied. Der Dreier von Lukas Wank kam genau zum richtigen Zeitpunkt (15:16, 7.). Die Defense war jetzt stabiler und wieder traf Wank von weit draußen und spielte einen Zauberpass auf Sengfelder (20:16, 8.). Gavin Schilling besorgte das 24:16, die DBB-Auswahl hatte einen 12:0-Lauf hingelegt (10.). Zur ersten Viertelpause hatten sich die zunächst düsteren Mienen auf der deutschen Bank etwas aufgehellt. Hollatz raus, Slowenien „übernimmt“ Das DBB-Team verpasste anfangs des zweiten Viertels einige Chancen die Führung auszubauen. Auf der anderen Seite war Slowenen mit Jordan Morgan zum 25:21 zur Stelle (12.). Die deutschen Würfe fielen nicht, Slowenien kam weiter heran und übernahm durch Ziga Samar die Führung (25:26, 13.). Deutschland sammelte Fouls, der slowenische Korb war wie vernagelt. DiLeo holte die Führung an der Freiwurflinie zurück, aber der starke Edo Muric netzte einen Dreier zum 27:31 (15.), die Halle wurde erstmals etwas lauter. Krämer kassierte sein drittes Foul, es sah in diesen Minuten nicht gut aus für die Gäste. Joshua Obiesie traf einen wichtigen Wurf (31:34) und blockte hinten stark (17.). Das Momentum war aber bei den Slowenen, die viel zu leicht zum 32:40 kamen (19.). Jacob Patrick kam kurz vor dem Seitenwechsel zu seinen ersten Minuten im Nationaltrikot der Herren, nach 20 Minuten hieß es 34:41. Auch Schilling hatte noch sein drittes Foul erhalten. Alle Infos zur europäischen World Cup-Qualifikation DBB-Auswahl versucht alles Slowenien machte den Vorsprung schnell nach der Pause zweistellig (34:45, 22.), Basti Doreth antwortete per Dreier, Di Leo besorgte das 39:45 (23.). Die DBB-Auswahl versuchte alles, aber Slowenien war jetzt obenauf und wollte sich die Chance auf die vorzeitige WM-Qualifikation nicht nehmen lassen. Natürlich fehlte Hollatz an allen Ecken und Enden, beim 41:50 (26.) nahm Herbert die nächste Auszeit. Noch immer fielen die Würfe fast nur bei den Slowenen, Krämer musste mit dem vierten Foul auf die Bank. Beim 41:53 sprach nicht mehr viel für die DBB-Korbjäger (27.). Nichts ging in diesen Minuten bei der deutschen Mannschaft, die nach 30 Minuten mit 48:61 in Rückstand geraten war. Comeback zu spät Sollte noch einmal ein Comeback gelingen? Die Antwort auf diese Frage schien nach 31 Minuten, als Slowenien das 48:65 machte und souverän wirkte, eher „Nein“ zu lauten. David Krämer sorgte nahezu im Alleingang dann allerdings doch noch für einen späten Schimmer der Hoffnung. Krämer attackierte rigoros und wurde mit Freiwürfen belohnt. Sein Dreier mit etwas mehr als einer Minute verkürzte auf 71:77, der von Meisner sogar auf 73:77. Das Aufbäumen kam jedoch leider einen Ticken zu spät. Die Slowenen zeigten von der Freiwurflinie keine Nerven und lösten letztendlich doch noch ihr Ticket zur Weltmeisterschaft. Das schlussendliche 75:81 aus deutscher Sicht hielt jedoch den direkten Vergleich beider Teams auf Seiten des Herbert-Teams, das das Hinspiel mit 19 Punkten Differenz für sich entschied. Stimmen David Krämer: „Wir haben niemals aufgehört zu kämpfen und bis zum Schluss an unsere Chance geglaubt. Leider hat es dann nicht gereicht. Das pick´n´roll von Samar und Morgan haben wir nicht in den Griff bekommen, dazu nicht gut genug von außen getroffen. Aber wir kommen im Februar voll motiviert wieder!“ Gordon Herbert: „Gratulation an Slowenien zur Qualifikation. Wir hatten einige gute Momente in diesem Spiel. Wie wir Ende des ersten Viertels gespielt haben, war sehr gut. Aber insgesamt genügen 20 gute Minuten auf diesem Niveau meist nicht um Spiele zu gewinnen. Morgan hat uns unter dem Korb vor Probleme gestellt, die wir das gesamte Spiel über nicht richtig lösen konnten. Dennoch bin ich stolz auf mein Team, dass nie aufgegeben hat und fast noch zurückgekommen wäre.“ Für Deutschland spielten: Robin Christen (ratiopharm Ulm, 3), Maximilian DiLeo (EWE Baskets Oldenburg, 6), Bastian Doreth (medi Bayreuth, 3), Justus Hollatz (CB Breogán/ESP, 2), David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig, 21), Lukas Meisner (Veolia Towers Hamburg, 10), Joshua Obiesie (FRAPORT SKYLINERS, 3), Jacob Patrick (MHP Riesen Ludwigsburg, 0), Gavin Schilling (Limoges CSP, 6), Christian Sengfelder (Brose Bamberg, 10), Lukas Wank (FRAPORT SKYLINERS, 10), Jonas Wohlfarth-Bottermann (Veolia Towers Hamburg, 1). Boxscore

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DBB-Herren morgen gegen Slowenien

Nach problemloser, aber zeitlich langer Anreise nach Portoroz/Slowenien (Busfahrt Bamberg – Frankfurt, Flug Frankfurt – Ljubljana – Busfahrt Ljubljana – Portoroz) sind die DBB-Herren gestern Abend gut in Portoroz/Slowenien angekommen, von wo aus es nur wenige Kilometer zum Spielort Koper sind (Montag, 14. November 2022, Slowenien – Deutschland, live und kostenlos ab 17.45 Uhr bei MagentaSport). Heute wurde das erste und einzige Basketball-Training in der Spielarena absolviert. Als die Reisemüdigkeit aus den Knochen war, wurde intensiv am eigenen Spiel gearbeitet. Dabei kamen zunächst offensive und defensive Erkenntnisse aus dem Spiel gegen Finnland zur Sprache. Anschließend wurde sich mit dem Spiel der Slowenen beschäftigt. Natürlich durften auch einige Wurfeinheiten nicht fehlen. Zusätzlich zum Training mit Ball wurde die berüchtigte „Lackerei“ von Athletiktrainer Arne Greskowiak „in Betrieb genommen. D.h., individuelles Kraftraining und damit aktive Regeneration runden die Vorbereitung auf die morgige Partie ab. Slowenien, das am Freitag relativ klar in Israel gewinnen konnte (62:75), wäre mit einem Sieg wie Deutschland und Finnland ebenfalls für den FIBA World Cup 2023 qualifiziert. Da jedes einzelne Spiel gemeinsam mit dem World Ranking eine Bedeutung für die Auslosungs-Setzlisten zur WM haben kann, nehmen die DBB-Korbjäger die Partie sehr ernst und möchten mit einem Sieg nach Deutschland zurückkehren. Bei Slowenien stehen ähnlich wie bei den Deutschen (3) nur zwei Spieler aus dem EuroBasket-Aufgebot im Kader für die morgige Begegnung: Edo Muric (Cedevita Olimpija Ljubljana) und Ziga Samar (Veolia Towers Hamburg). Tabelle World Cup Qualification Europe Group J Platz Land Spiele Siege Niederlagen Körbe Punkte 1. Deutschland 9 8 1 725:626 17 2. Finnland 9 7 2 709:681 16 3. Slowenien 9 6 3 756:717 15 4. Schweden 9 4 5 711:726 13 5. Israel 9 3 6 694:701 12 6. Estland 9 2 7 648:737 11

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DBB-Herren für FIBA World Cup 2023 qualifiziert

Den neunten Sieg im zehnten World Cup Qualifier verpasst! Trotzdem steht für die deutsche Herren-Nationalmannschaft nach der heutigen Partie gegen Slowenien die eindrucksvolle Bilanz von 8:2 zu Buche. In Koper/SLO unterlag das Team von Bundestrainer Gordon Herbert nach gutem Start und einem späten Aufbäumen mit 75:81 (24:16, 10:25, 14:20, 27:20). Im Februar 2023 finden die beiden abschließenden WM-Qualifikationsspiele gegen Schweden und in Finnland statt. Seit dem 94:80-Erfolg gegen Finnland am vergangenen Donnerstag in Bamberg ist das DBB-Team für den FIBA World Cup 2023 (Indonesien, Japan, Philippinen) qualifiziert. Unverändert begann Herbert mit Justus Hollatz, Max DiLeo, David Krämer, Christian Sengfelder und Jonas Wohlfarth-Bottermann. Vor den Augen von DBB-Präsident Ingo Weiss und DBB-Geschäftsführer Heinz Schoenwolf kam Deutschland gut ins Spiel (6:2, Hollatz, DiLeo, Dunk Sengfelder). Die vielleicht 2.000 Zuschauer in der Bonifika Arena sahen dann eine slowenische Mannschaft, die dem Gegner mit Zug zum Korb einige Fouls anhängte, während die DBB-Offensive stockte (6:10, 4.), Auszeit Deutschland. Slowenien nutzte die Fehler der DBB-Korbjäger (8:14, 5.), Deutschland musste jetzt den Anschluss halten. Und das ohne Justus Hollatz, der angeschlagen ausschied. Der Dreier von Lukas Wank kam genau zum richtigen Zeitpunkt (15:16, 7.). Die Defense war jetzt stabiler und wieder traf Wank von weit draußen und spielte einen Zauberpass auf Sengfelder (20:16, 8.). Gavin Schilling besorgte das 24:16, die DBB-Auswahl hatte einen 12:0-Lauf hingelegt (10.). Zur ersten Viertelpause hatten sich die zunächst düsteren Mienen auf der deutschen Bank etwas aufgehellt. Hollatz raus, Slowenien „übernimmt“ Das DBB-Team verpasste anfangs des zweiten Viertels einige Chancen die Führung auszubauen. Auf der anderen Seite war Slowenen mit Jordan Morgan zum 25:21 zur Stelle (12.). Die deutschen Würfe fielen nicht, Slowenien kam weiter heran und übernahm durch Ziga Samar die Führung (25:26, 13.). Deutschland sammelte Fouls, der slowenische Korb war wie vernagelt. DiLeo holte die Führung an der Freiwurflinie zurück, aber der starke Edo Muric netzte einen Dreier zum 27:31 (15.), die Halle wurde erstmals etwas lauter. Krämer kassierte sein drittes Foul, es sah in diesen Minuten nicht gut aus für die Gäste. Joshua Obiesie traf einen wichtigen Wurf (31:34) und blockte hinten stark (17.). Das Momentum war aber bei den Slowenen, die viel zu leicht zum 32:40 kamen (19.). Jacob Patrick kam kurz vor dem Seitenwechsel zu seinen ersten Minuten im Nationaltrikot der Herren, nach 20 Minuten hieß es 34:41. Auch Schilling hatte noch sein drittes Foul erhalten. Alle Infos zur europäischen World Cup-Qualifikation DBB-Auswahl versucht alles Slowenien machte den Vorsprung schnell nach der Pause zweistellig (34:45, 22.), Basti Doreth antwortete per Dreier, Di Leo besorgte das 39:45 (23.). Die DBB-Auswahl versuchte alles, aber Slowenien war jetzt obenauf und wollte sich die Chance auf die vorzeitige WM-Qualifikation nicht nehmen lassen. Natürlich fehlte Hollatz an allen Ecken und Enden, beim 41:50 (26.) nahm Herbert die nächste Auszeit. Noch immer fielen die Würfe fast nur bei den Slowenen, Krämer musste mit dem vierten Foul auf die Bank. Beim 41:53 sprach nicht mehr viel für die DBB-Korbjäger (27.). Nichts ging in diesen Minuten bei der deutschen Mannschaft, die nach 30 Minuten mit 48:61 in Rückstand geraten war. Comeback zu spät Sollte noch einmal ein Comeback gelingen? Die Antwort auf diese Frage schien nach 31 Minuten, als Slowenien das 48:65 machte und souverän wirkte, eher „Nein“ zu lauten. David Krämer sorgte nahezu im Alleingang dann allerdings doch noch für einen späten Schimmer der Hoffnung. Krämer attackierte rigoros und wurde mit Freiwürfen belohnt. Sein Dreier mit etwas mehr als einer Minute verkürzte auf 71:77, der von Meisner sogar auf 73:77. Das Aufbäumen kam jedoch leider einen Ticken zu spät. Die Slowenen zeigten von der Freiwurflinie keine Nerven und lösten letztendlich doch noch ihr Ticket zur Weltmeisterschaft. Das schlussendliche 75:81 aus deutscher Sicht hielt jedoch den direkten Vergleich beider Teams auf Seiten des Herbert-Teams, das das Hinspiel mit 19 Punkten Differenz für sich entschied. Stimmen David Krämer: „Wir haben niemals aufgehört zu kämpfen und bis zum Schluss an unsere Chance geglaubt. Leider hat es dann nicht gereicht. Das pick´n´roll von Samar und Morgan haben wir nicht in den Griff bekommen, dazu nicht gut genug von außen getroffen. Aber wir kommen im Februar voll motiviert wieder!“ Gordon Herbert: „Gratulation an Slowenien zur Qualifikation. Wir hatten einige gute Momente in diesem Spiel. Wie wir Ende des ersten Viertels gespielt haben, war sehr gut. Aber insgesamt genügen 20 gute Minuten auf diesem Niveau meist nicht um Spiele zu gewinnen. Morgan hat uns unter dem Korb vor Probleme gestellt, die wir das gesamte Spiel über nicht richtig lösen konnten. Dennoch bin ich stolz auf mein Team, dass nie aufgegeben hat und fast noch zurückgekommen wäre.“ Für Deutschland spielten: Robin Christen (ratiopharm Ulm, 3), Maximilian DiLeo (EWE Baskets Oldenburg, 6), Bastian Doreth (medi Bayreuth, 3), Justus Hollatz (CB Breogán/ESP, 2), David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig, 21), Lukas Meisner (Veolia Towers Hamburg, 10), Joshua Obiesie (FRAPORT SKYLINERS, 3), Jacob Patrick (MHP Riesen Ludwigsburg, 0), Gavin Schilling (Limoges CSP, 6), Christian Sengfelder (Brose Bamberg, 10), Lukas Wank (FRAPORT SKYLINERS, 10), Jonas Wohlfarth-Bottermann (Veolia Towers Hamburg, 1). Boxscore

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DBB-Herren: Intensive Arbeit und voller Fokus

Zwölf Spieler plus Staff arbeiten derzeit in Bamberg intensiv und voller Fokus auf die anstehenden Aufgaben. Zwei Tage vor dem ersten der beiden World Cup Qualifiers gegen Finnland in Bamberg (Fr., 11. Novemberg 2022, 19.00 Uhr, BROSE ARENA, Tickets, live und kostenlos ab 18.30 Uhr bei MagentaSport) und gegen Slowenien in Koper/SLO (Mo., 14. November 2022, 18.00 Uhr, live ab 17.45 Uhr bei MagentaSport) ist Bundestrainer Gordon Herbert dabei, aus dem neu formierten Team eine Einheit zu bilden und die Rollen zu verteilen. Da bis auf Jacob Patrick alle Spieler bereits beim Nationalteam waren, fallen diese Prozesse etwas leichter. Heute im Training wurden auch die defensiven Prinzipien näher angesprochen. Dabei stellte der Head Coach klar, dass es in der Kürze der Zeit nicht darum gehen könne, alle Einzelheiten zu vermitteln. „Wir müssen aggressiv sein und viel reden!“ stellte Herbert als Grunddevise in den Raum, daran müsse man sich immer orientieren. Alle Übungen (u.a. Würfe, 5-0 Automatics und Systeme, defensive Drills etc.) mündeten im finalen 5-5, dem beliebten Proben des „Ernstfalls“ unter voller Belastung. Nichts wurde sich geschenkt, alle zwölf Spieler waren mit hundertprozentigem Einsatz dabei. Zwischendurch riefen die Coaches, neben Herbert die „Assistenten“ Alan Ibrahimagic, Klaus Perwas und Daniel Herbert, das Team immer wieder zusammen, um bestimmte Inhalte zu besprechen. Kader: Robin Christen (ratiopharm Ulm | 200 cm | Forward | 1 Lsp.) Maximilian DiLeo (EWE Baskets Oldenburg | 185 cm | Guard | 2 Lsp.) Bastian Doreth (medi Bayreuth | 185 cm | Point Guard | 94 Lsp.) Justus Hollatz (CB Breogán/ESP | 191 cm | Point Guard | 23 Lsp.) David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig | 197 cm | Guard | 10 Lsp.) Lukas Meisner (Veolia Towers Hamburg | 203 cm | Forward | 2 Lsp.) Joshua Obiesie (FRAPORT SKYLINERS | 198 cm | Guard | 3 Lsp) Jacob Patrick (MHP Riesen Ludwigsburg | 197 cm | Guard | 0 Lsp.) Gavin Schilling (Limoges CSP | 206 cm | Center | 5 Lsp.) Christian Sengfelder (Brose Bamberg | 206 cm | Forward | 28 Lsp.) Lukas Wank (FRAPORT SKYLINERS | 198 cm | Guard | 14 Lsp.) Jonas Wohlfarth-Bottermann (Veolia Towers Hamburg | 208 cm | Center | 23 Lsp.)   Wir haben wieder einige fotografische Eindrücke gesammelt:

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DBB-Herren: Erster Lehrgangstag in Bamberg

Erstes Treffen der Basketball-Nationalmannschaft der Herren nach dem großartigen Bronze-Triumph bei der FIBA EuroBasket 2022: Die DBB-Herren unter Bundestrainer Gordon Herbert haben das Trainingslager in Bamberg bezogen und bereiten sich seit heute auf die beiden World Cup Qualifiers gegen Finnland in Bamberg (Fr., 11. Novemberg 2022, 19.00 Uhr, BROSE ARENA, Tickets, live und kostenlos ab 18.45 Uhr bei MagentaSport) und gegen Slowenien in Koper/SLO (Mo., 14. November 2022, 18.00 Uhr, live ab 17.45 Uhr bei MagentaSport) vor. Kurz vor Lehrgangsbeginn musste Herbert eine weitere Änderung am Kader vornehmen: Für Leon Kratzer (Telekom Baskets Bonn), der positiv auf COVID-19 getestet wurde, stößt Jonas Wohlfarth-Bottermann (Veolia Towers Hamburg) zur Mannschaft. In der abendlichen Einheit im Trainingscenter von Brose Bamberg ging es in erster Linie darum, sich zu akklimatisieren. Neben den Grundlagen der Halbfeld-Offense standen individuelle Workouts und aktive Erholung im Vordergrund. Ein bisschen Wettkampfgeist kam dennoch auf: Die beiden ehemaligen Bayreuther Teamkollegen Lukas Meisner und Basti Doreth lieferten sich in ihrem Dreier-Contest einen offenen Schlagabtausch – mit dem glücklicheren Ende für Meisner. Wir haben einige fotografische Eindrücke vom ersten Tag gesammelt, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

Basketball Berlin 13.09.2022
Eurobasket 2022
Viertelfinale
Deutschland (GER) - Griechenland (GRE)
Gordon Herbert (Deutschland, Bundestrainer)
Foto: camera4

World Cup Qualifiers: Änderungen am Herren-Kader

Der Kader der Herren-Nationalmannschaft erfährt vor den beiden World Cup Qualifiers in Bamberg gegen Finnland (11. November 2022, 19.00 Uhr) und in Koper/SLO gegen Slowenien (14. November 2022, 18.00 Uhr) einige Änderungen. Bundestrainer Gordon Herbert hat Lukas Meisner (Veolia Towers Hamburg) und Lukas Wank (FRAPORT SKYLINERS) nachnominiert. Nicht mit dabei sein wird der angeschlagene Dominic Lockhart (NINERS Chemnitz). Update vom 07. November 2022: Kenneth Ogbe (EWE Baskets Oldenburg) und Karim Jallow (ratiopharm Ulm) stehen beide aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im Aufgebot für die anstehenden Qualifikationsspiele für den FIBA Basketball World Cup 2023. Bundestrainer Herbert hat daraufhin Joshua Obiesie (FRAPORT Skyliners) in den Kader berufen. (Foto: DBB/Camera4)