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DBB-Damen: Partie gegen Großbritannien wird abgebrochen

Die heutige Partie der deutschen Damen in London gegen Großbritannien musste nach dem dritten Viertel wegen eines medizinischen Notfalls auf der Tribüne abgebrochen werden. Bis dahin hieß es 54:43 für die deutsche Mannschaft (25:13, 12:11, 17:19). Den Spielbericht der erten drei Viertel möchten wir ihnen dennoch nicht vorenthalten. Der letzte Test vor Olympia steht dann am kommenden Dienstag gegen Weltmeister und Olympiasieger USA auf dem Programm (live und kostenlos bei Joyn, Spielbeginn dt. Zeit 21.00 Uhr) an, ehe es weiter nach Lille geht. Nyara kaum zu bremsen Erstmals in diesem Sommer konnte die deutsche Mannschaft mit den beiden WNBA-Spielerinnen Leonie Fiebich und Nyara Sabally (beide New York Liberty) auflaufen. Die zuletzt erkrankte Satou Sabally (Dallas Wings) wurde noch geschont. Thomaidis stellte Alexis Peterson, Alexandra Wilke, Leonie Fiebich, Luisa Geiselsöder und Marie Gülich in die Startformation. In der nur recht spärlich gefüllten Cooper Box Arena, Relikt der Olympischen Spiele 2012, erwischten die Gäste den besseren Start, kontrollierten das Tempo, aber leisteten sich auch einige Abstimmungsprobleme (8:2, 4.). Nyara zeigte gleich nach ihrer Einwechslung ihre große Qualität und war kaum zu bremsen. Beim 16:6 nach sechs Minuten hatte sie bereits acht Punkte erzielt. Immer wieder kam die DBB-Auswahl unter dem Korb zum Erfolg, die Führung wuchs (23:10, 9.). Defensiv gut Deutschland kontrollierte das Spiel ohne zu glänzen. Es plätscherte ein wenig dahin. Die DBB-Auswahl belohnte sich in diesen Minuten offensiv zu wenig für die gelungenen Defenseaktionen und ließ einige „einfache“ Chancen ungenutzt (29:15, 13.). Dann stellten Peterson und Emily Bessoir auf 33:18 (15.). Defensiv stand Deutschland weitgehend gut, offensiv wartete man aber noch auf den ersten Dreier und verzeichnete eine Wurfquote von unter 39 Prozent. Zur Pause war noch viel Luft nach oben (37:24). Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 Großbritannien verkürzt Großbritannien kam gut aus der Kabine, verkürzte schnell auf 37:32 und hatte sich offenbar einiges vorgenommen (24.). Erst nach mehr als vier Minuten im dritten Viertel erzielte das DBB-Team an der Freiwurflinie durch Nyara seinen ersten Punkt (38:32). Aber die Gastgeberinnen hatten jetzt das Momentum klar auf ihrer Seite und waren nach einem Dreier der starken Holly Winterburn auf 38:35 (26.) heran. Peterson übernahm, machte fünf unbeantwortete Punkte (erster deutscher Dreier), auch Fiebich traf: 45:37 (27.). Peterson netzte zum zweiten Mal von „downtown“ (50:39, 28.), die Gäste schienen wieder in der Spur. Nach drei Vierteln führte Deutschland mit 54:43. Abbruch Wegen eines medizinischen Notfalls auf der Tribüne wurde die Partie vor Beginn des Schlussviertels abgebrochen. Für Deutschland spielten Spielerin Punkte Verein Alexis Peterson 10 zuletzt Basket Landes/FRA Alexandra Wilke 4 Rutronik Stars Keltern Nyara Sabally 12 New York Liberty/USA Marie Gülich 8 zuletzt Valencia BC/ESP Leonie Fiebich 4 New York Liberty Luisa Geiselsöder 6 Basket Landes/FRA Alina Hartmann 0 zuletzt BC Namur Capitale/BEL Frieda Bühner 0 Movistar Estudiantes/ESP Emily Bessoir 4 zuletzt UCLA/USA Lina Sontag 4 zuletzt UCLA/USA Romy Bär 2 GISA LIONS MBC

JamesLebron vs Sudan

Vor Deutschland-Spiel: USA verhindern Blamage gegen Südsudan

Die Basketball-Superstars aus den USA sind einer Blamage in der Olympia-Vorbereitung gegen den Südsudan nur knapp entgangen. Gegen die Afrikaner gewann das Team um den viermaligen NBA-Champion LeBron James in London 101:100 (44:58). Der 39-Jährige sorgte acht Sekunden vor Spielende mit einem Korbleger für den vierten Sieg im vierten Vorbereitungsspiel. „Das war eine gute Erfahrung für uns, eine Erinnerung daran, dass wir gegen Teams antreten, für die es das größte Erlebnis ist. Wir müssen davon ausgehen, dass alle gegen uns so spielen werden“, sagte US-Coach Steve Kerr. Nach dem deutlichen Rückstand zur Halbzeit hatte das mit Superstars gespickte Team aufgedreht und war nach einem 18-Punkte-Lauf zum zwischenzeitlichen 83:76 scheinbar komfortabel in Führung gegangen. Doch der Außenseiter gab sich nicht geschlagen und verpasste die Sensation nur um wenige Sekunden. „Wir müssen weiter Schritte nach vorne machen“, forderte der zweimalige Olympiasieger James und erklärte: „Viele Teams, gegen die wir spielen, trainieren schon seit einem Monat oder mehr, wir sind gerade einmal zwei Wochen zusammen. Daher gibt uns jedes Spiel, jede Videosession eine Chance. Wir müssen daraus das Beste machen.“ Am Montag (20.00 Uhr/ProSieben) ist der haushohe Gold-Favorit in London der nächste Gegner der deutschen Nationalmannschaft, die sich nach dem WM-Titel im vergangenen Spätsommer Chancen auf eine Medaille ausrechnen darf. Für beide Teams ist es der letzte Test vor den am Freitag beginnenden Olympischen Spielen in Paris (26. Juli bis 11. August). Foto: Caption: LeBron James war mit 23 Punkten bester Werfer der USA Copyright: AFP/SID/GIUSEPPE CACACE Quelle: sid

Basketball Berlin 19.07.2024
Länderspiel Testspiel Männer
Deutschland (GER) - Japan (JPN)
Franz Wagner (Deutschland, No.09)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

DBB-Herren verabschieden sich mit Sieg gegen Japan von den deutschen Fans

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Weltmeister, hat sich mit einem Sieg von den deutschen Fans verabschiedet. Das Team von Bundestrainer setzte sich in der Uber Arena in Berlin mit 104:83 (27:16, 29:15, 29:25, 19:27) gegen Japan durch. Die Japaner sind auch der Auftaktgegner bei den Olympischen Spielen (Samstag, 27. Juli 2024, 13.30 Uhr, TV-Hinweise). Zuvor geht es nach London, wo die DBB-Herren gegen Olympia-Topfavorit USA einen letzten Test absolvieren (Montag, 22. Juli 2024, Joyn und ProSieben, Spielbeginn 21.00 Uhr dt. Zeit). Dreier auf Dreier Bundestrainer Gordon Herbert schickte seine bewährte Weltmeister-Startformation aufs Feld: Dennis Schröder, Andreas Obst, Franz Wagner, Daniel Theis und Johannes Voigtmann. Mit sehr guter Stimmung ging es in die Partie, die Arena hatte nach dem tollen Damenspiel so richtig Bock auf eine weitere Partie. Das DBB-Team begann mit zwei Dreiern von Franz und Obst (6:0, 2.) und verteidigte die ersten Versuche deer Japaner hervorragend. Franz dominierte offensiv (10:2, 4.), aber dann meldete sich der Gegner mit drei Dreiern in Folge (10:11, 6.). Voigtmann antwortete aus der Distanz, es war bereits früh ein munteres Spiel (19:13, zwei Dreier Obst, 7.). Dann checkte auch Schröder ein und Isaac Bonga verwandelte einen Zauberpass von Voigtmann und machte damit einen 10:0-Lauf zum 23:13 (8.) komplett. Das erste Viertel konnte sich sehen lassen (27:16). Fotos: DBB/Camera 4 17:0-Lauf Erstmals in diesem Sommer mit von der Partie war der frisch nach Japan gewechselte Johannes Thiemann. Japan kam heran (27:21, 12.), hatte den offensiven Rhythmus der Gastgeber etwas unterbrochen. Dann holte Maodo Lo mit zwei tollen Aktionen die 10.413 Zuschauer:innen in der Arena zurück und Bonga traf zum 35:23 (14.), Auszeit Japan. Bis dahin waren die Japaner mit ihrer Schnelligkeit nicht zum Zuge gekommen, da die deutsche Defense bereit für dieses Tempo war. Deutschland war in diesen Minuten das klar bessere Team und führte nach 16 Minuten nach dem vierten Obst-Dreier mit 44:23. Ein 17:0-Lauf der Deutschen endete beim 46:23 (17.). An der Dominanz der DBB-Auswahl änderte sich bis zum Seitenwechsel nichts mehr, im Gegenteil (56:31). Klare Dominanz Schröder gab mit seiner ersten Aktion nach der Pause die Richtung vor und auch der kontinuierlich punktende Franz war direkt wieder zur Stelle (60:31, 21.). Ein folgender „alley oop“ von Franz auf Theis und niemand in der Arena glaubte mehr an ein Comeback der Japaner. Nach Dreiern von Franz und Schröder hieß es 68:36 (25.). Jetzt hieß es, trotz des klaren Vorsprungs nicht nachzulassen und konzentriert zu bleiben, um in wenigen Tagen mit einem guten Gefühl in die erste Olympiapartie gegen Japan gehen zu können. Franz gläönzte immer wieder und avancierte zum deutschen Topscorer. Beim 81:45 hatte er schon 27 Punkte auf seinem Konto (28.). Der Rest des Spiels ist schnell erzählt: Deutschland blieb immer absolut spielbestimmend, auch wenn sich hier und da einige Unkonzentriertheiten einschlichen und die Japaner ihre Fähigkeiten aus der Distanz bewiesen. Den 100. Punkt für Deutschland besorgte Nick Weiler-Babb an der Freiwurflinie (100:77, 38.). „Zweite Halbzeit wird uns helfen“ Gordon Herbert: „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Gute Energie, solide Defense, alles gut. In der zweiten Halbzeit haben wir 52 Punkte zugelassen. Das sagt eigentlich alles dazu. Wir haben den Gegner stark gemacht und ihm Selbstvertrauen gegegen, auch im Hinblick auf die Partie in Lille. Aber die zweite Halbzeit wird uns helfen, denn jetzt sind wir gewarnt und wissen, wie gut die Japaner sein können, wenn man sie lässt.“ Maodo Lo: „Es ist immer eine große Freude für mich in Berlin zu spielen. Familie und Freunde sind da und es ist toll, wen die Fans meinen Namen rufen. Wir sind gut rausgekommen, haben mit viel Intensität gespielt. Insgesamt haben wir uns mehr als Team gefunden. Nach der Pause haben die Japaner Charakter gezeigt, daraus müssen wir unsere Lehren ziehen. Das Spiel gegen die USA ist eine sehr gute Chance festzustellen, wo wir wirklich stehen. Ich freue mich riesig auf Olympia, denn dieses Mal sind Zuschauer dabei, es ist nah, einfach anders als in Tokio.“ Boxscore Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 6 zuletzt FC Bayern München Oscar da Silva 2 FC Bayern München Maodo Lo 11 Olimpia Milano/ITA Nick Weiler-Babb 5 FC Bayern München Niels Giffey 3 FC Bayern München Johannes Voigtmann 7 zuletzt Olimpia Milano/ITA Franz Wagner 27 Orlando Magic/NBA Daniel Theis 6 New Orleans Pelicans/NBA Moritz Wagner 11 Orlando Magic/NBA Dennis Schröder 12 Brooklyn Nets/NBA Johannes Thiemann 2 Gunma Crane Thunders/JPN Andreas Obst 12 FC Bayern München

Basketball Berlin 19.07.2024
Länderspiel Testspiel Frauen
Deutschland (GER) - Nigeria (NGR)
Marie Gülich (Deutschland, No.11)
Pallas Kunaiyi-Akpanah (Nigeria, No.03)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

DBB-Damen: Kämpfen zahlt sich aus

Nach dem erst kürzlich gewonnenen 4-Nationen-Turnier vor Olympia in Posen/POL hält die Erfolgssträhne der DBB-Damen unter Bundestrainerin Lisa Thomaidis an. Im Spiel gegen Nigeria in der Uber Arena in Berlin holte die deutsche Auswahl einen weiteren Sieg nach Hause. Deutschland entschied schließlich das Spiel gegen den ebenfalls bei Olympia antretenden Gegner Nigeria mit 77:63 für sich (17:18, 23:13, 13:18, 24:14).  Mit einem Punkt zurück Die deutsche Mannschaft startete souverän in ihr erstes Viertel gegen Nigeria, als Jenny Crowder nach einem Foul sofort beide Freiwürfe zielsicher im Korb unterbrachte. Die nigerianische Nationalmannschaft wollte es den DBB-Damen allerdings nicht leicht machen und traf als Antwort mehrere Würfe von jenseits der Dreier-Linie. Luisa Geiselsöder konterte gelassen und punktete daraufhin direkt unter dem Korb. Alexis Peterson folgte ihrer Teamkollegin aus Landes/FRA und zog ebenfalls durch die Mitte. Auch Alexandra Wilke zeigte ihr Können aus der Dreier-Distanz, genauso wie Kapitänin Marie Gülich, die unter dem Korb Dominanz zeigte. Die Mannschaft aus Nigeria ließ sich das nicht gefallen und holte einen Punkt nach dem anderen. Zum Ende des ersten Viertels gelang Gülich direkt unter dem Netz das 17:18.  Souveräne Wendung Zum zweiten Viertel lagen die Deutschen in einem Ping-Pong immer einen Punkt hinter ihren Gegnerinnen aus Nigeria. Peterson kam sofort mit Speed durch die Mitte, dem eiferte auch Wilke nach und zog per Fastbreak zum Korb. Zur 13. Minute holte sich Geiselsöder bereits ihr drittes persönliches Foul und wurde ausgewechselt. Gülich traf nach einem gegnerischen Foul beide Freiwürfe und brachte ihr Team damit auf 23:24. Frieda Bühner gab anschließend ihr Debüt mit einem sauberen Dreier. Obwohl einige Dreier-Versuche des Teams etwas zu kurz waren und nicht gelingen wollten, war die Führung nun zur Mitte des Viertels auf deutscher Seite, als Peterson mit einem weiteren Korbleger das 32:28 besorgte. Weitere Körbe folgten, die Nigeria trotz starker Defensive nicht verhindern konnte. Besonders Gülich überzeugte mit einigen erfolgreichen Aktionen unmittelbar unter dem gegnerischen Korb. Peterson holte zu Ende des Viertels schließlich die 10-Punkte-Führung (40:30, 19.). Die deutschen Damen gingen mit 40:31 in die Halbzeitpause, nachdem sie das zweite Viertel mit 23:13 deutlich für sich entschieden hatten. Boxscore Fotos: DBB/Aleyna Demirel Auf Anfang Die zweite Halbzeit startete etwas zäh für die DBB-Damen. Geiselsöder holte die ersten deutschen Punkte, nachdem sie ihren eigenen Rebound im gegnerischen Korb versenkte. Weitere Würfe der Mannschaft gingen daneben oder wurden von den Gegnerinnen abgeblockt. Zur Mitte des Viertels waren die Nigerinnen wieder gefährlich nahe gekommen. Emily Bessoir durchbrach die Punkte-Pause, indem sie direkt unter den Korb zog. Nach einer weiteren langen Pause, in der keine deutschen Punkte fielen, holte Lina Sontag schließlich das 46:43. Peterson legte sofort nach und unterhielt das Team aus Nigeria mit einem schnellen Korbleger. Auch Geiselsöder überzeugte mit ihren Center-Moves und brachte es zu weiteren zwei Zählern. Entscheidend, um die Führung langsam wieder aufzubauen, war Petersons Dreier, der wenige Sekunden vor Schluss des dritten Viertels fiel und dem Team eine 53:49-Führung bescherte (13:18). Erfolgsgefühl Zum letzten Viertel schienen sich die deutschen Korbjägerinnen neu sortiert zu haben. Nach dem von Nigeria forcierten 53:53-Ausgleich antwortete Geiselsöder nach dem Einwurf mit einem Korbleger. Ein Highlight des Spiels folgte, als Peterson in einem Fastbreak Gülich einen behind-the-back-pass zusteckte, den diese souverän ins Netz gleiten ließ (57:53, 33.). Geiselsöder holte durch einen Assist von Peterson gleich zwei weitere Punkte, nachdem sie sich unter dem Korb frei gekämpft hatte. Insgesamt überzeugten Gülich und Geiselsöder mit ihrer Freiwurfquote. Weitere Körbe fielen, unter anderem von Peterson, die im Folgenden nicht nur einen Halbdistanzwurf versenkte, sondern in der 38. Spielminute ein „and one“ holte. Die deutschen Damen holten nach einigen Auf und Abs schließlich verdient einen 77:63-Sieg nach Hause, nachdem sie sich im letzten Viertel mit 24:14 wieder an die Spitze gekämpft hatten. Alexis Peterson stach mit 22 Punkten als Top-Scorerin heraus. Mit Erfolgsgefühl geht es nun weiter nach London. „Das hat Spaß gemacht“ Luisa Geiselsöder: „Das hat richtig Spaß gemacht heute. Mir geht es richtig gut, ich spiele sehr gerne auf dieem höchsten Level. Die Atmosphäre bei uns im Team ist einmalig. Alexis kann man einfach nicht stoppen, sie kann wirklich alles und hilft uns sehr. Die volle Halle hat uns viel Schwung gegeben. Mit den drei noch kommenden Spielerinne wird es noch besser werden. Wir conecten uns mit den Herren und unterstützen uns gegenseitig. Das wird sicher bei Olympia noch intensiver werden.“ Lisa Thomaidis: „Das war eine einmalige Nacht für den deutschen Damenbasketball, einfach toll. Vielen Dank an die großartigen Fans, die so zahlreich schon zu unserem Spiel gekommen sind. Das heutige Spiel hilft uns auf dem Weg nach Lille sehr. Nigeria war genau der richtige Gegner für heute. Physisch und schnell, es ist generell gut, wenn wir gegen verschiedene Spielstile antreten können. Jetzt bin ich sehr gespannt darauf unsere WNBA-Spielerinnen zu sehen. Alexis ist so eine positive Ergänzung für uns, ein ganz toller Charakter.“ Für Deutschland spielten Spielerin Punkte Verein Alexis Peterson 22 zuletzt Basket Landes/FRA Alexandra Wilke 7 Rutronik Stars Keltern Laura Zolper 0 Herner TC Jennifer Crowder 7 zuletzt medical instinct Veilchen BG47 Göttingen Marie Gülich 16 zuletzt Valencia BC/ESP Luisa Geiselsöder 14 Basket Landes/FRA Alina Hartmann 0 zuletzt BC Namur Capitale/BEL Frieda Bühner 5 Movistar Estudiantes/ESP Emily Bessoir 2 zuletzt UCLA/USA Lina Sontag 2 zuletzt UCLA/USA Marie Bertholdt 2 ALBA BERLIN Romy Bär 0 GISA LIONS MBC

Bundeskanzleralle2024

Dennis Schröder: „Coole Sache, gemeinsam mit den Damen“

„Das ist schon eine coole Sache, gemeinsam mit den Damen aufzutreten. Ich finde, dass der Frauensport viel mehr gepusht werden sollte!“ So Dennis Schröder, Kapitän des Basketball-Weltmeisters, der morgen in der Uber Arena in Berlin gemeinsam mit den deutschen Damen einen sogenannten „Double Header“ auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Paris 2024 absolviert. Dabei trifft das Team von Bundestrainerin Lisa Thomaidis um 17.15 Uhr auf Nigeria, ehe die DBB-Herren von Bundestrainer Gordon Herbert um 20.00 Uhr gegen Japan antreten (alles ab 17.00 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). Letzterer stellte sich heute gemeinsam mit Schröder den Medien, während die deutschen Spielerinnen am Abend noch ein Medientraining absolvierten. Noch nicht aktiv mit dabei waren die frisch eingetroffenen Leonie Fiebich und Nyara Sabally (beide New York Liberty). Am Abend wurde auch noch Satou Sabally (Dallas Wings) in Berlin erwartet. „Wir machen gute Fortschritte und sind auf dem richtigen Weg. Es war gestern ein interessanter Tag beim Bundespräsidenten und beim Bundeskanzler, jetzt gilt die volle Konzentration wieder dem Basketball. Am Beginn der Vorbereitung hatte ich etwas Sorgen, dass unser mindset nicht stimmen könnte. Diese Sorgen habe ich jetzt nicht mehr. Es hängt alles an uns, die Jungs sind motiviert und fokussiert und wollen großartig sein“, so Herbert. „Ich freue mich sehr auf Olympia, diese Erfahrung ist für jede Sportlerin und für jeden Sportler spannend. Ich fühle mich sehr gut, als Team müssen wir uns noch verbessern, aber die Entwicklung ist gut. Wir haben einen weiteren Step gemacht. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich in die engere Auswahl als Fahnenträger aufgenommen worden bin. Ich habe mit Dirk Nowitzki darüber gesprochen, es wäre einfach eine Riesensache für mich und sicher auch für ganz viele Menschen, die ausländische Wurzeln haben. Generell finde ich, dass alle Sportlerinnen und Sportler die Fahne tragen sollten, aber das ist ja kaum möglich. Meine Rolle im Team ist wie immer: vorangehen, Motivation geben und competitive sein. Im Training und Spiel will jeder gewinnen, nach dem Training sind wir eine große Familie. Morgen wollen wir das Spiel gewinnen und besser werden“, sagte Schröder.

Silbernes Lorbeerblatt-Basti

Silbernes Lorbeerblatt für DBB-Herren

Heute war ein großer Tag für die Nationalteams des Deutschen Basketball Bundes. Die DBB-Herren – amtierender Weltmeister – erhielten aus den Händen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Silberne Lorbeerblatt, Bundestrainer Gordon Herbert wurde mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet und am späten Nachmittag waren sowohl die DBB-Damen als auch die DBB-Herren bei Bundeskanzler Olaf Scholz zu Gast. Aber der Reihe nach:  – „Einwurf Deutschland, noch 3,7 Sekunden zu spielen! Das muss es sein, das muss es sein! Das gibt es nicht! Deutschland ist Basketball-Weltmeister 2023. Komplett irre! Deutschland besiegt Serbien im Finale der WM mit 83:77! Das ist deutsche Sportgeschichte!“ So klang es für uns, die wir am 10. September 2023 hier zu Hause in Deutschland mitfieberten, gebannt auf unsere Bildschirme blickten oder am Radio zuhörten, und es nach diesem unglaublich knappen Spiel immer noch nicht fassen konnten, was in diesen Minuten passierte. Und dann kam der Schlusspfiff, wir Fans fielen uns um den Hals und freuten uns. Was für eine Euphorie! – So begann der Bundespräsident seine Rede, bevor er die Basketball-Herren-Nationalmannschaft mit dem Silbernen Lorbeerblatt auszeichnete. „Die Nationalmannschaft hat sich durchgesetzt – mit Fleiß und eiserner Disziplin, mit einem Weltklassetrainer, der mit herausragenden Spielerpersönlichkeiten ein erfolgreiches Team geformt und geführt hat“, würdigte der Bundespräsident die Leistung des Teams. Einzeln und abschließend als Mannschaft wurden die vollzählig erschienenen Weltmeister geehrt. Im Anschluss daran erhielt Herbert, ebenfalls aus den Händen des Bundespräsidenten, das Bundesverdienstkreiuz am Bande. Die Verleihung endete mit einem geselligen Beisammensein, bei dem sich Frank-Walter Steinmeier sehr interessiert an den deutschen Spielern zeigte. Alle Fotos: DBB/Basti Sevastos Mehr als eine Stunde Zeit nahm sich Bundeskanzler Olaf Scholz am späten Nachmittag, um die beiden deutschen Nationalteams im Bundeskanzleramt zu begrüßen und viele Gespräche zu führen. Er erinnerte in seinen Eingangsworten an die großartige Herren-WM 2023 und bedankte sich dafür, dass durch den Weltmeister bei vielen Kids das Interesse am Basketball geweckt worden ist. Mit den Damen blickte er auch bereits auf die Damenbasketball-Weltmeisterschaft 2026 in Berlin voraus. Spielerinnen und Spieler nahmen auch den Kabinettssal unter die Lupe. Hier einige fotografische Eindrücke des Besuchs:

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Medientraining der DBB-Damen in Berlin

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Damen führt im Rahmen der Olympia-Vorbereitungen in Berlin ein Medientraining für interessierte Medienvertreter:innen durch. Das Medientraining findet am Donnerstag, 18. Juli 2024, ab ca. 18.00 Uhr, in der Uber Arena, Berlin, statt. Dann können die letzten 15 Minuten des Trainings verfolgt werden, ehe Spielerinnen und Trainerinnen in der Halle für ca. 15 Minuten für Gespräche und/oder Fotos bereit sind. Alle interessierten Medienvertreter/innen werden gebeten, sich für diese Veranstaltung über das untenstehende Formular zu akkreditieren. Um die Organisation des Medientrainings zu erleichtern, bitte ich Sie, im Feld „Anmerkungen“ die gewünschten Gesprächspartner einzutragen. Bitte beachten Sie: aufgrund von Änderungen im Trainingszeitplan kann sich der Beginn des Medientrainings kurzfristig verschieben! Akkreditierung | Medientraining Damen in Berlin 18. Juli 2024 | 18.00 Uhr Uber Arena | Berlin Akkreditierungsfrist: 18. Juli 2024 | 10.00 Uhr Akkreditierung | Medientraining Damen Berlin Name * Name Vorname Vorname Nachname Nachname Telefon * Email * Medium * Beruf * Journalist:in Fotograf:in TV/Video Anmerkungen Abschicken If you are human, leave this field blank.

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Unsere zwölf Spielerinnen für Paris 2024

Bundestrainerin Lisa Thomaidis hat ihre Entscheidung getroffen. Aus dem bereits vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nominierten Pool hat sie jetzt die zwölf Spielerinnen ausgewählt, die bei den Olympischen Spielen Paris 2024 für Deutschland spielen werden. Frieda Bühner, die soeben mit den U20-Damen bei der Europameisterschaft den vierten Platz belegt hat, kommt zum Kader hinzu. In Berlin wird am kommenden Freitag, 19. Juli 2024, um 17.15 Uhr in der Uber Arena gegen Nigeria getestet (Tickets, live und kostenlos ab 17.00 Uhr auf Magenta TV). Hier die zwölf Spielerinnen für Paris 2024: Kader Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein Romy Bär 17/05/1987 1.87 m Forward Gisa Lions MBC Emily Bessoir 19/11/2001 1.92 m Small Forward 23/24 UCLA/USA Frieda Bühner 28/05/2004 1.86 m Forward Movistar Estudiantes/ESP Leonie Fiebich 10/01/2000 1.89 m Small Forward New York Liberty/USA Luisa Geiselsöder 10/02/2000 1.92 m Center Basket Landes/FRA Marie Gülich 28/05/1994 1.95 m Center 23/24 Valencia BC/ESP Alina Hartmann 23/10/1995 1.83 m Guard/Forward 23/24 BC Namur Capitale/BEL Alexis Peterson 20/06/1995 1.65 m Point Guard 23/24 Basket Landes/FRA Nyara Sabally 26/02/2000 1.96 m Forward/Center New York Liberty/USA Satou Sabally 25/04/1998 1.87 m Guard/Forward Dallas Wings/USA Lina Sontag 24/11/2003 1.91 m Forward 23/24 UCLA/USA Alexandra Wilke 29/09/1996 1.75 m Guard Rutronik Stars Keltern 23/24 bedeutet den letzten bekannten Verein der Spielerin Romy Bär Forward Emily Bessoir Small Forward Frieda Bühner Forward Leonie Fiebich Small Forward Luisa Geiselsöder Center Marie Gülich Center Alina Hartmann Guard/Forward Alexis Peterson Point Guard Nyara Sabally Forward/Center Satou Sabally Guard/Forward Lina Sontag Forward Alexandra Wilke Guard