30 Spiele umfasst unser heutiges Update zu unseren DBB-Nationalspielern im Ausland. Volles Programm also und da überrascht es natürlich nicht, dass sich Hochs und Tiefs munter abwechseln. Wir gratulieren einem Champion und „verabschieden“ uns von zwei weiteren College-Akteuren. Hier unser Überblick:

NBA

Nicht ganz schlau wird man in dieser Saison aus den Washington Wizards und aus deutscher Sicht aus deren Einsatz-„Konzept“ für die beiden Nationalspieler Moritz Wagner und Isaac Bonga. Von über 30 Minuten in der Starting Five bis zum „did not play“, das ebenfalls immer wieder vorkommt, ist nach wie vor alles dabei. Die „Findungsphase“ von Headcoach Scott Brooks dauert mittlerweile schon 38 Spiele. Vier Niederlagen am Stück stoppten zuletzt die gute Phase des Hauptstadtklubs, im Osten stehen die Wizards auf Platz zwölf (14:24). Beim 112:127 in Memphis (Wagner 22 Min., sechs Pkte, 2/9, vier Reb. / Bonga dnp) und beim 101:127 gegen Philadelphia (Wagner 15 Min., vier Pkte, 1/4, zwei Reb., zwei Ass., vier St. / Bonga sechs Min., zwei Reb.) erhielt Wagner noch Spielzeit, dann hieß es für ihn gleich zweimal in Folge „dnp“ (119:125 und 122:133 vs Milwaukee /Bonga acht Min., drei Pkte, 1/1 3er und dnp).

Zwei Siege und zwei Niederlagen sammelten die Dallas Mavericks mit Maxi Kleber im Berichtszeitraum. Damit liegen sie aktuell auf Platz acht im Westen (20:18). Einen guten Tag erwischte der deutsche Power Forward gegen die San Antonio Spurs (115:104, 33 Min., elf Pkte, 4/7, 3/6 3er, sieben Reb., zwei Ass.), und auch bei der 108:116-Niederlage bei den Oklahoma City Thunder zeigte er sich bestens aufgelegt (28 Min., 14 Pkte, 4/8, 4/6 3er, vier Reb., drei Ass., zwei St.). Sein offensiver Output ließ dann in den beiden folgenden Partien in Denver (116:103, 31 Min., acht Pkte, 3/6, 2/4 3er, sieben Reb.) und gegen die Los Angeles Clippers (99:109, 36 Min., drei Pkte, 1/4 3er, fünf Reb.) etwas nach.

Konstanz ist in dieser Spielzeit nach wie vor ein Fremdwort für die Boston Celtics und Daniel Theis. Auch er konnte trotz guter Vorstellung die 109:121-Niederlage bei den Brooklyn Nets nicht verhindern (28 Min., 17 Pkte, 7/10, acht Reb., zwei St.) und wurde anschließend beim 134:107 bei den Houston Rockets nur sechs Minuten aufs Feld geschickt. „double double“ hieß es dann für ihn gegen die Utah Jazz (109:117, 26 Min., 15 Pkte, 7/13, 1/3 3er, elf Reb., sechs Ass.). Die Celtics stehen im Osten auf Platz sechs (20:19).

Von Sieg zu Sieg eilten die Los Angeles Lakers mit Dennis Schröder in den letzten Spielen. Der DBB-Point Guard stand gegen Indiana (105:100) 34 Minuten auf dem Parkett und kam auf elf Punkte (3/11, 1/3 3er, 4/6 Fw.) und je zwei Rebounds, Assists und Blocks. Mehr passen als scoren war dann beim 128:97 bei den Golden State Warriors angesagt (28 Min., sechs Pkte, 2/5, zwei Reb., sieben Ass.), ehe es beim 137:121 gegen Minnesota von allem etwas gab (32 Min., 16 Pkte, 5/11, 1/1 3er, sieben Ass.). Die Lakers bleiben trotz der Siegesserie Dritter im Westen (27:13).

Isaiah Hartenstein hat bei den Denver Nuggets nach wie vor keinen leichten Stand. Gegen die Memphis Grizzlies (103:102) durfte er seine zuletzt „gewohnten“ elf Minuten aufs Parkett (zwei Pkte, 1/1, zwei Reb., zwei Bl.), beim 103:116 gegen die Dallas Mavericks blieb er gänzlich außen vor. Nur vier Minuten Spielzeit waren es dann gegen die Indiana Pacers (121:106, zwei Reb.). Denver belegt im Westen Platz fünf (23:16)

Europa und Asien

Ab nach Europa (und Asien). Wir beginnen dieses Mal mit Maik Zirbes (Foto oben), der sich mit Shabab Al Ahli die Meisterschaft in der ULB (Vereinigte Arabische Emirate) gesichert hat. Das entscheidende Finalspiel wurde gegen Al Sharjah mit 81:70 gewonnen. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!

Eine Enttäuschung erlebte Danilo Barthel mit Fenerbahce Istanbul in der Euroleague. 52:66 unterlag man in Valencia und steht nun auf Platz sieben (17:12). Der Power Forward erzielte in 18 Minuten zwei Punkte (1/4) und holte zwei Rebounds. Besser lief es in der türkischen BSL, wo Bahcesehir Istanbul mit 78:61 distanziert wurde. Barthel traf in 28 Minuten einen von drei Dreiern und fünf von sieben Freiwürfen für acht Punkte, dazu kamen fünf Rebounds und drei Assists. Fenerbahce steht in der BSL auf Platz drei (18:6).

Dass man auch in nur zehn Minuten auf dem Parkett „liefern“ kann, bewies Tibor Pleiß im Trikot von Efes Istanbul beim Euroleague-Nachholspiel in Tel Aviv. Zehn Punkte (4/5, 1/1 3er), drei Rebounds und drei Blocks waren der höchst produktive „Output“ des 218 cm Mannes. Zuvor war Pleiß beim 89:62 gegen Zalgiris Kaunas nicht zum Einsatz gekommen. Efes ist jetzt schon Zweiter mit 19 Siegen und zehn Niederlagen. In der BSL wurde ein 102:63-Erfolg gegen Gaziantep notiert (Pleiß 25 Min., neun Pkte, 3/6, 1/3 3er, acht Reb., zwei Ass.). Efes ist dort nach wie vor vorne (23:1).

Großartiger Auftritt von Johannes Voigtmann (re.) im Lokalderby gegen Khimki Moskau in der VTB League. Für ZSKA Moskau kam der DBB-Center in 19 Minuten auf starke 22 Punkte (9/11, 2/2 3er), fünf Rebounds und drei Steals. ZSKA belegt Rang drei (13:5). Einen Rückschlag mussten die Moskowiter dagegen in der Euroleague hinnehmen, wo es eine 76:84-Niederlage gegen Mailand setzte (Voigtmann 19 Min., sechs Pkte, 2/6, 1/4 3er, sieben Reb.). ZSKA ist ebenfalls Dritter (18:10).

In der Basketball Championsleague durfte sich Robin Benzing bei Casademont Zaragoza zunächst über das Wiedersehen mit einigen seiner Nationalmannschaftskollegen und dann über den 77:65-Erfolg gegen Bamberg freuen. Der DBB-Kapitän legte eine ordentliche Vorstellung aufs Parkett (24 Min., 13 Pkte, 3/5, 7/7 Fw., zwei Reb.). In Zwischenrunden-Gruppe L ist Zaragoza Zweiter (2:0). Unter den Augen von Ex-NBA-Star Pau Gasol unterlagen Benzing & Co. dann in der spanischen ACB mit 88:107 beim FC Barcelona. Benzing kam in 15 Minuten auf sechs Punkte (2/7, 2/4 3er). Zaragoza ist Elfter (10:15).

Keine Chance hatte Ismet Akpinar mit seiner Mannschaft Bahcesehir Istanbul im BSL-Spiel gegen Fenerbahce Istanbul. 61:78 hieß es nach 40 Minuten, von denen der DBB-Guard 23 aktiv mit dabei war. Ihm gelangen acht Punkte (3/9, 2/5 3er) und zwei Assists. Die Playoffs sind in weite Ferne gerückt (Zwölfter, 8:16).

Modul leer

College

Im nordamerikanischen College richtet sich der Blick nun endgültig auf das am Wochenende beginnende NCAA Tournament. In der „March Madness“ ist dann nur noch einer der Akteure, über die wir hier regelmäßig berichten, mit dabei. Franz Wagner musste im Halbfinale des Big Ten Tournaments in Indianapolis mit Michigan etwas überraschend die Segel streichen. Die Wolverines gewannen mit einem starken Deutschen zunächst die erste Runde gegen Maryland mit 79:66 (39 Min., 16 Pkte, 7/12, 2/5 3er, vier Reb., zwei Ass.). Gegen Ohio State war anschließend Endstation (67:68). Wagner traf nur zwei seiner zehn Würfe (2/7 3er) und kam in 29 Minuten auf acht Punkte, sechs Rebounds, vier Assists, drei Blocks und zwei Steals. Fünf Minuten vor dem Ende musste er beim Stand von 50:61 mit fünf Fouls das Feld verlassen.

In der ersten Runde des NCAA Tournaments geht es für Michigan gegen den Gewinner der „First Four“-Partie zwischen Mount St. Marys und Texas Southern.
Saisonende hingegen für Oscar Da Silva (li.) und die Stanford University. Nach Verletzungspause war der Deutsche im Pac-12 Tournament in Las Vegas erstmals wiedermit von der Partie, aber Gegner California erwies sich schon in der ersten Runde als zu stark (58:76). Da Silva hatte noch Trainingsrückstand und kam in 30 Minuten auf zwölf Punkte (4/12, 1/2 3er), fünf Rebounds und zwei Steals. Für eine Nominierung von Stanford für das NCAA Tournament reichte es nicht.

Ebensowenig wie für UC Irvine mit Collin Welp. Der war in der Big West Championship in Las Vegas gegen Santa Barbara zwar überhaupt nicht an einem Saisonaus „interessiert“, konnte dies aber auch mit 22 Punkten (10/19) und vier Rebounds in 29 Minuten nicht verhindern (63:79).

Im NCAA Tournament vertreten sind neben Wagner drei weitere Deutsche: Tristan Da Silva (Colorado, 10 Min., drei Pkte, 1,2 Reb.), Jonathan Bähre (Clemson, 17 Min., 4,4 Pkte, 3,2 Reb.) und Dwayne Koroma (Iona, 15 Min., 2,8 Pkte, 3,5 Reb., 1,2 Ass.).

Foto Maik Zirbes: Shabab Al Ahli
Foto Johannes Voigtmann: Euroleague
Foto Oscar Da Silva: gostanford.com

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Nominierungen, Nominierungen, Nominierungen

Bundestrainer Stefan Mienack hat für den DBB-Nominierungslehrgang U18 weiblich Jahrgang 2005/2006 vom 19. – 23. Dezember 2022 im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg 29 Spielerinnen eingeladen. Folgende Korbjägerinnen wurden nominiert: DBB: Miriam Diala (USC Heidelberg), Naima Fox (TuS Lichterfelde), Paula Huber-Saffer (SC Rist Wedel), Lena Lingnau (Eintracht Braunschweig/MTV/BG Wolfenbüttel), Mailien Rolf (TV Hofheim/Rhein-Main Baskets), Bayern: Melina Aigner (TS Jahn München), Helena Englisch (MTV München), Leonie Greser (TG Würzburg), Emilia Kargl (MTV München), Maria Perner (TSV Wasserburg), Antonia Schüle (TSV Schwabach/Post SV Nürnberg), Baden-Württemberg: Lisanne Räwer Tanguep (Regio Team Stuttgart), Joanna Scheu (RegioTeam Stuttgart), Berlin: Nafi Harz (TuS Lichterfelde), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Magdalena Winter (TuS Lichterfelde), Hamburg: Marianna Byvatov (SC Rist Wedel), Hessen: Johanna Gerlach (BC Marburg), Niedersachsen: Emilie Dohrmann (BG 74 Göttingen), Mona Landwehr (Osnabrücker SC), Sachsen: Emilia Dannebauer (ChemCats Chemnitz e. V.), Leni Knorr (ChemCats Chemnitz e. V.), Chiara Schmieder (ChemCats Chemnitz e. V.), WBV: Charlotte Behr (AstroStars Bochum), Kristina Kahlbaum (AstroStars Bochum), Amelie Kehrenberg (Barmer TV/Metropolitain Girls), Lara Langermann (AstroStars Bochum), Sophia Müller (CB Recklinghausen), Ricarda Schott (TG Neuss Tigers). Die Spielerinnen werden betreut von Bundestrainer Stefan Mienack, den Trainer*innen Janet Fowler-Michel, Heiko Czach, Alexandra Maerz und Michael Kasch und Betreuerin Lea Soltau. Eine Physiotherapeutin wird noch benannt. Bundestrainer Alan Ibrahimagic hat für DBB-Nominierungslehrgang U16 männlich Jahrgang 2007/2008 vom 14. – 17. Dezember 2022 im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg 49 Spieler eingeladen. Folgende Youngster wurden nominiert: DBB: Julis Leander Baumer (Porsche BBA/BSG Basket Ludwigsburg), Declan Duru (Real Madrid), Jervis Scheffs (ratiopharm akademie Ulm), Bayern: Julian Glenewinkel (FC Bayern München Basketball), Koray Grenz (FC Bayern München Basketball), Jordan Knacke (KICKZ IBAM/MZTVS Schwabing), Morris Owusu (FC Bayern München Basketball), Eduard Rantz (FC Bayern München Basketball), Leon Schneider (Regnitztal Baskets/FC Baunach 1911), Nikolas Sermpezis (FC Bayern München Basketball), Clemens Sokolov (Post SV Nürnberg/TORNADOS FRANKEN), Baden-Württemberg: Nevio Bennefeld (USC Heidelberg), Caleb Burkhardt (SSC Karlsruhe/PS Karlsruhe LIONS), Pablo Estelle (TuS Stuttgart/TEAM URSPRING), Max Feuerle (Porsche BBA/BSG Basket Ludwigsburg), Niko Jerkic (BBU´01/OrangeAcademy), Milo Murray (BBU´01/OrangeAcademy), Marko Petric (BBU´01/ratiopharm ulm), Berlin: Mathieu Grujicic (ALBA BERLIN), Matheo Hermann (ALBA BERLIN), Finnegan Lehniger (ALBA BERLIN), Amin Mahdy Amin (DBV Charlottenburg), Udechukwu Obiaga (DBV Charlottenburg), Wiktor Szeczesko (ALBA BERLIN), Hamburg: Darren Egbe (Hamburg Towers), Jayden Fatnassi (Hamburg Towers), Gustav Gruchala (Hamburg Towers), Hessen: Ivan Crnjac (Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS), Nico Deetjen (TV Hofheim/Team Südhessen), Noah Koch (Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS), Darren Maglocky (Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS), Julius Messer (Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS), Maximilian Peters (Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS), Edin Redzepovic Edin (ACT Kassel), Felix Sinning (TG 1837 Hanau/Schick-Group White Wings), Niedersachsen: Radouan Aberkane (Oldenburger TB/Baskets Juniors Oldenburg), Alen Blakaj (SC Rasta Vechta/YOUNG RASTA DRAGONS), Michel Schillmöller (SC Rasta Vechta/YOUNG RASTA DRAGONS), Sachsen: Carlos Domke (USC Leipzig/Mitteldeutsche Basketball Academy), Hannes Reyer (NINERS CHEMNITZ/NINERS CHEMNITZ ACADEMY), Christopher Wahren (NINERS CHEMNITZ/NINERS CHEMNITZ ACADEMY), Thüringen: Johann Grau (Science City Jena/Medipolis SC Jena), Richard Schmitt (SG Basketball HSV-KSSV Weimar/ Medipolis SC Jena), WBV: Tom Brüggemann (Paderborn Baskets 91/Uni Baskets Paderborn), Dusan Ilic (BBA Hagen), Fynn Lastring (VfL AstroStars Bochum/Metropol YoungStars), Osaigbovo Aguebor (Uni Baskets Paderborn/BC 1970 Soest), Kenan Reinhardt (RheinStars Köln), Davi Remagen (RheinStars Köln). Betreut werden die Spieler von Bundestrainer Alan Ibrahimagic, Assistenztrainer Marius Huth, den weiteren Landes- und Vereinstrainern Thomas Adelt, Robert Bauer, Heimo Förster und Razvan Munteanu, Athletiktrainer Julian Morche, Physiotherapeut Jan Brambach und Betreuer Jonas Hunneman.

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TeamSOD für die Special Olympics World Games 2023 in Berlin

Zum heutigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung möchten wir Ihnen eine Meldung von Special Olympics Deutschland (SOD) nicht vorenthalten: SOD hat das Team Special Olympics Deutschland (TeamSOD) verkündet. 414 Sportler*innen werden Deutschland vom 17. Juni bis 25. Juni 2023 bei den Special Olympics World Games (SOWG) in Berlin vertreten und um Medaillen und Erfolge kämpfen. Das Team SOD vereint Aktive aus fünfzehn Landesverbänden, die in 25 Sportarten – darunter 5egen5-Basketball und 3×3-Basketball – für Deutschland an den Start gehen werden. Die Weltspiele der Menschen mit einer geistigen Behinderung sind das größte Multisportereignis in Deutschland seit den Olympischen Spielen 1972 in München. Die schwarz-rot-goldenen Farben bei einer der größten Sportveranstaltungen der Welt zu tragen. Deutschland im Wettbewerb mit internationalen Athlet*innen zu repräsentieren. Das ist das Ziel von vielen ambitionierten Sportler*innen. Für 414 deutsche Special Olympics Sportler*innen und ihre Trainer*innen wird dieser Traum im Juni 2023 Wirklichkeit. Dann werden sie für das TeamSOD bei den Special Olympics World Games in Berlin an den Start gehen. Olympische Rituale inklusive: Ein Fackellauf, die Eröffnungsfeier mit olympischem Feuer und Eid und eine Abschlussfeier als große Party – all das sind die Weltspiele der Special Olympics Bewegung. Im Mittelpunkt steht der Sport. „Mit dem nominierten Team von Special Olympics Deutschland bringen wir bei den Weltspielen 2023 im eigenen Land großartige Repräsentanten an den Start! Die Athlet*innen und Unified Partner*innen werden sportlich ihr Bestes geben und durch ihre Leistungen und ihr Auftreten unser Land würdig vertreten. Denn das Team umfasst 414 Persönlichkeiten, die gute Gastgeber für die 7.000 Athlet*innen aus der ganzen Welt sein wollen und die das Motto der „Spiele von Athlet*innen für Athlet*innen“ mit Leben erfüllen. Ich bin sicher, dass die Mitglieder des TeamSOD in den nächsten Monaten auch in ihren Heimatregionen viele Menschen begeistern und Impulse für den inklusiven Sport geben können. In diesem Sinne wünschen wir den Nominierten, dass viele Menschen ihren Weg zu den Weltspielen begleiten und sie dann in Berlin als TeamSOD von einer großen Fangemeinde unterstützt werden!“, führt Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland, aus. Nominierte Team Basketball Nominierte Team 3×3   Ticket-Verkauf gestartet Am 1. Dezember 2022 ist der Ticket-Verkauf für die Special Olympics World Games 2023 gestartet. Für die Sportwettbewerbe sind sowohl kostenfreie als auch kostenpflichtige Tickets erhältlich, darüber hinaus finden auch nicht-öffentliche Sportveranstaltungen statt. Tagestickets gibt es ab  8 Euro (ermäßigt: 6 Euro), Tagestickets für Familien kosten 24 Euro. Ein ganz besonderes Angebot gibt es für all diejenigen, die nicht genug bekommen können: Mit dem „Alle Wettbewerbe“-Ticket für 32 Euro (ermäßigt: 24 Euro) haben sie überall an allen Tagen den Eintritt sicher. Alle Informationen zu den Tickets und zum Kauf von Eintrittskarten finden sich auf der Website der Special Olympics World Games Berlin 2023: www.berlin2023.org/tickets. Foto oben: Bild von der Abschlussfeier der Special Olympics World Games 2019 in Abu Dhabi. Foto: SOD/Sascha Klahn Alle Infos zum deutschen Team bei den Special Olympics World Games 2023

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Wir. Ihr. Bronze. – Der Bildband zur Heim-EM

Basketball-Deutschland, wir haben hier etwas für euch. Etwas Großes! 256 Seiten mit rund 500 Bildern und exklusiven Einblicken hinter die Kulissen des unvergesslichen Basketball-Sommers 2022! Der Bildband zur Heim-EM: Wir. Ihr. Bronze. Von der ersten Zusammenkunft der DBB-Auswahl Anfang August bis zur letzten Nacht in Berlin haben die Teamfotografen Basti Sevastos und Lucas Kröger das Team auf Schritt und Tritt begleitet und Momente zwischen Euphorie und Enttäuschung festgehalten, die die Magie dieser historischen EuroBasket-Wochen für immer konservieren. Ganz nah dran und dennoch mit dem Blick von außen – ein einmaliges Dokument ist entstanden. „Wir. Ihr. Bronze – Der Bildband zur Heim-EM“ ist in limitierter Auflage erhältlich und ein ganz besonderes Erinnerungsstück für jeden, der live vor Ort oder an den Bildschirmen mit dabei war. Oder der Basketball und tolle Fotos einfach liebt! An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank unserem langjährigen Hauptsponsor ING, ohne dessen Unterstützung die Umsetzung dieses Bildbandes nicht möglich gewesen wäre. Titel: Wir. Ihr. Bronze. – Der Bildband zur Heim-EM Seitenanzahl: 256 Format: DIN A4, Hardcover Preis: 49,- € Versand: kostenlos, erfolgt ab KW 50 Die ersten 50 Bestellungen des Bildbandes erhalten kostenlos ein exklusives Postkarten-Set (250 g/m² Offsetpapier). Neben dem Bildband sind – ebenfalls in limitierter Auflage – Postkarten-Sets mit besonderen Motiven der Nationalspieler zum Preis von 15,- € pro Set erhältlich. Außerdem bieten wir ausgewählte Prints (28 x 21 cm, 250 g/m² Offsetpapier) zum Stückpreis von 5,- € an. Die Fotos dazu kommen von Tilo Wiedensohler. Alle Artikel sind ab Kalenderwoche 50 lieferbar. Das alles gibt es bei uns im Online-Shop. Wir haben lange überlegt, aber uns ist wirklich kein besseres Weihnachtsgeschenk eingefallen! Wir. Ihr. Bronze. – Der Bildband zur Heim-EM

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U16-Mädchen testen in Spanien

Bundestraier Stefan Mienack (Foto oben) hat den Kader der U16-Nationalmannschaft weiblich für einen Lehrgang vom 06.-08. Dezember 2022 im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg sowie für die anschließende Länderspielreise nach Guadalajara/ESP vom 08.-11. Dezember 2022 nominiert. Folgende Spielerinnen wurden eingeladen: – Paula Armbrust (BSG Basket Ludwigsburg) – Raili Bast (BBZ Opladen/Cologne Regio Ladies) – Clara Bielefeld (Metropolitain Girls Recklinghausen) – Xara Eich (TuS Lichterfelde) – Marieke Esser (ALBA Berlin) – Rosalie Esser (ALBA Berlin) – Greta Gomann (Talents BonnRhöndorf) – Uliana Kolesnyk (TS Jahn München) – Sarah Masson (Post SV Nürnberg) – Shadeh Preston (Eintracht Braunschweig/Girls Baskets BS-WB) – Greta Scholle (TuS Lichterfelde) – Elina Timoschenko (TG 48 Würzburg) Das Team wird betreut von Bundestrainer Stefan Mienack, Assistenztrainer Heiko Czach, Physiotherapeutin Annette Ulshöfer und Team-Betreuerin Leonie Schellberg. Länderspieltermine Fr., 09. Dezember 2022, 19.00 Uhr: Spanien – Deutschland Sa., 10. Dezember 2022, 19.00 Uhr: Spanien – Deutschland

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U15-Mädchen beim Turnier in Bourges/FRA

Bundestrainer Stefan Mienack hat den Kader der U15-Mädchen zu einem Lehrgang im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg vom 11.-16. Dezember 2022 sowie für ein anschließendes internationales Turnier in Bourges/FRA vom 17.-19. Dezember 2022 eingeladen. Folgende Spielerinnen wurden nominiert: – Helene Ehmer (SC Rist Wedel) – Lara Gierlich (BBZ Opladen/Rheinstars Köln) – Diana Ivancic Diana (RegioTeam Stuttgart) – Laura Knaup (Osterather TV/Rhein Bascats Düsseldorf) – Nala Koletzki (DBC Berlin/BASS) – Liliana Koppke (TSV 1861 Nördlingen) – Mia Mandic (RegioTeam Stuttgart) – Laya Mayer (TG Würzburg) – Ella Panke (ALBA Berlin) – Arisa Pfleger (Osterather TV/Rhein Bascats Düsseldorf – Lilli Schultze (ALBA Berlin) – Mia Wiegand (TG Würzburg) Das Team wird betreut von Delegationsleiter Rüdiger Jacob, Bundestrainer Stefan Mienack, Assistenztrainer Sven Schultze, Physiotherapeutin Julie Blaise und Team-Betreuerin Nicola Happel. Spieltermine Fr., 16. Dezember 2022, 15.30 Uhr: Deutschland – Frankreich Nord Sa., 17. Dezember 2022, 18.00 Uhr: Deutschland – Frankreich Süd So., 18. Dezember 2022, 15.00 Uhr: Deutschland – Tschechische Repulik

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DBB-Herren in Frankfurt gegen Schweden

Natürlich zehrt Basketball-Deutschland noch von der begeisternden FIBA EuroBasket 2022! Die Spiele, die Atmosphäre in den Arenen und natürlich nicht zuletzt der Gewinn der Bronzemedaille durch die deutsche Mannschaft! Das soll auch gar nicht so schnell in Vergessenheit geraten. Aber jetzt ist wieder Zeit für die World Cup Qualifiers

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BAS: Kontinuität ist wesentlich! | Unterstützung jederzeit willkommen!

Joachim Spägele ist seit dem Bundestag des Deutschen Basketball Bundes (DBB) im Juni 2022 in Hamburg DBB-Vizepräsident für Sportorganisation, Spielbetrieb im Seniorenbereich und Sportentwicklung. Außerdem fungiert er bereits seit längerer Zeit als „Namibia-Beauftragter“ des DBB und betreut das u.a. vom DBB geförderte Projekt der „Basketball Artists School“ (BAS) im südwestafrikanischen Staat. Darüber haben wir uns mit ihm unterhalten. Herr Spägele, Sie sind seit vielen Jahren der ‚Namibia-Beauftragte‘ des DBB für die Basketball Artists School (BAS), die der DBB ebenfalls seit vielen Jahren unterstützt. Bitte  beschreiben Sie das Projekt ganz kurz. Wie ist denn der aktuelle Stand vor Ort? Wie viele Kinder werden betreut etc.? Die BAS besteht seit zwölf Jahren, wurde damals von Frank Albin, der in Baden-Württemberg als Trainer aktiv war und auch bei der Badischen Sportjugend tätig war, gegründet. Es gab seither viele Entwicklungsschritte. Aber alle nur in eine Richtung, nach vorne. Heute werden täglich 100 Kinder und Jugendliche – vornehmlich in der Zeit von 13 bis 18 Uhr – betreut. Sie erhalten schulische Unterrichtung, ein Mittagessen und spielen danach Basketball. Die 2014 gebaute Schule wurde im Township Katutura, einem minderprivilegierten Stadtteil in Windhoek, gebaut. Das Wichtigste ist die Nachhaltigkeit. Unsere ersten Kinder, die damals zehn Jahre alt waren, sind heute 22. Viele hätten ohne uns kaum eine Schulausbildung beenden können – heute studieren sie und sind oft noch als Mentoren an der Schule tätig. Ganz wichtig zu betonen ist auch, dass das Volumen des notwendigen finanziellen Budgets zwar jährlich steigt, der von mir geführte deutsche Förderverein aber nur mehr noch rund 50 Prozent der Kosten finanzieren muss. Dies bedeutet, dass auch die namibische Seite immer mehr in der Lage ist Eigenmittel aufzutreiben. Dass wir auch in basketballerischer Sicht Erfolge erzielen, bedeuten viele Berufungen im Bereich der Länder im südlichen Afrika. Auch bei der FIBA Foundation zählt unser Projekt zu den Vorzeigeinstitutionen im südlichen Afrika. Man kann ja ohne Übertreibung sagen, dass sich das Projekt BAS über die Jahre hinweg sehr positiv entwickelt hat. Was waren für Sie die wesentlichen Meilensteine? Kontinuität. Wir haben beispielsweise in Ramah Mumba einen hervorragenden namibischen Leiter der Einrichtung. Und dies von der ersten Stunde an. Und natürlich die Erkenntnis in Namibia, dass man von deutscher Seite eine Unterstützung nicht nur von Jahr zu Jahr zusagt, sondern kontinuierlich „am Ball“ bleibt, gleichzeitig die namibische Seite aber in ihrem Tun nicht bevormundet. Aktuelles Video zur Basketball Artists School in Namibia Joachim Spägele bei früheren Besuchen in Namibia. Fotos: BAS „Verständigung mit den Nachfahren der Herero und Nama“ Was soll/muss zukünftig vor Ort passieren, damit sich die Entwicklung fortsetzen kann? In Corona-Zeiten haben aus der schieren Not heraus Dutzende von Erwachsenen und Jugendlichen in der BAS übernachtet bzw. gelebt. Dies ist auch jetzt noch der Fall. Nicht nur aus diesem, aber auch aus diesem Grund, platzen wir aus allen Nähten. Wir benötigen ein neues Gebäude, vornehmlich bestehend aus zwei großen Übernachtungsräumen, einer größeren Küche, Sanitärräumen usw. Dieses Gebäude wird planerisch projektiert durch einen namibischen Freund, der kein Honorar verlangt. Wir können auf einem bestehenden Gelände bauen und wollen dies im Frühjahr 2023 angehen. Dabei sollen auch ökologische Gesichtspunkte eine Rolle spielen. So soll durch Sonnenergie eine Beheizung im Winter, vor allen Dingen aber die tägliche Gewinnung von warmem Wasser und Strom gewährleistet werden. Gleichzeitig entsteht ein rund 100 qm großer Garten, um bei einigen Lebensmitteln autark zu sein. Noch einmal: Wir geben täglich rund 100 Personen mindestens eine warme Mahlzeit. Was ist nötig, um dies realisieren zu können? Neben der Unterstützung einzelner Personen sind natürlich auch finanzielle Unterstützungen vonnöten. Ich „bettele“ seit über zehn Jahren mit vielen meiner Mitstreiter*innen. Und wir sind auch erfolgreich. Aber zur Umsetzung der neuen Bauten sind rund 100.000 Euro notwendig. Betonen möchte ich an dieser Stelle aber auch die unwahrscheinlich wertvolle Unterstützung seitens der deutschen Botschaft und des Botschafters Herbert Beck. Ohne ihn würde vieles nicht gehen. Gleichzeitig gibt es auf namibischer Seite auch einen Förderverein mit Dr. Veii an der Spitze. Er ist ein pensionierter Beamter aus dem Sportministerium, ein Nachfahre der Herero. Ich betone dies deshalb, da die Politik seit Jahren dabei ist, eine Verständigung mit den Nachfahren der Herero und Nama zu erzielen – eher mit mäßigem Erfolg. Wir als Sportler schaffen das! Wie können sich interessierte Personen in Deutschland über BAS informieren und wie können Sie ggf. das Projekt unterstützen? Wir sind gerade dabei eine neue Website einzurichten. Schon jetzt kann man sich über bas-foundation.org einen ersten Eindruck verschaffen. Ich stehe gerne für jede Auskunft unter 0171 2708818 oder [email protected] zur Verfügung. Und dann freuen wir uns natürlich über jede Spende, ob für den laufenden Betrieb oder das neue Gebäude. Unser Förderverein stellt Spendenquittungen aus. Es gehen 100 Prozent aller Gelder direkt nach Namibia. Unsere IBAN lautet: DE81 6835 1865 0108 5687 00.

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Lothar Bösing feiert runden Geburtstag

Lothar Bösing, DBB-Vizepräsident für Bildung und Schiedsrichterwesen, wird heute (29. November 2022) 70 Jahre alt. Der Deutsche Basketball Bund (DBB) schickt herzliche Glückwünsche nach Tübingen! „Ich gratuliere meinem Stellvertreter sehr herzlich zum runden Geburtstag. Auf Lothar ist immer Verlass. Ich freue mich auf weitere Jahre vertrauensvoller und freundschaftlicher Zusammenarbeit mit ihm“, so DBB-Präsident Ingo Weiss. Bösing ist seit Jahrzehnten intensiv im Basketball beschäftigt. Schon früh war er als Basketballtrainer im Jugend-, Damen- und Herrenbereich tätig. Der frühere Lehrer und Universitäts-Dozent war von 1994 – 2006 Vizepräsident für das Lehr- und Trainerwesen im Basketbal-Verband Baden-Württemberg. 2006 wurde Bösing beim Bundestag in Rust zum Vizepräsidenten für Bildung, Schiedsrichterwesen und Sportentwicklung des DBB gewählt. Mittlerweile ist Bösig auch Stellvertreter von DBB-Präsident Weiss. Von 2011 und 2015 fungierte der Jubilar zudem als Geschäftsführer der Bundesakademie des DBB und ist auch Vorsitzender des Verbandes Deutscher Basketball-Trainer (vdbt). Der DBB zeichnete Bösig im Jahr 2016 mit der Goldenen Ehrennadel aus. Für den DBB sowie den Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) ist Bösing seit vielen Jahren Basketball-Delegationsleiter z.B. bei den Universiaden. Als Mitglied der Finanzkommission des europäischen Basketballverbandes FIBA Europa war er ebenfalls aktiv. Nicht zuletzt ist Bösing Mitverfasser der Werke „Handbuch Basketball“ und „Ich trainiere Basketball“. Beruflich arbeitete das „Geburtstagskind“  sieben Jahre land als Regierungsdirektor im Sportministerium des Landes Baden-Württemberg und war drei Jahre Generalsekretär der Deutschen Sportministerkonferenz. Im Frühjahr 2012 übernahm er als Direktor bis zu seiner Pensionierung die Leitung des staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung in Tübingen.