30 Spiele umfasst unser heutiges Update zu unseren DBB-Nationalspielern im Ausland. Volles Programm also und da überrascht es natürlich nicht, dass sich Hochs und Tiefs munter abwechseln. Wir gratulieren einem Champion und „verabschieden“ uns von zwei weiteren College-Akteuren. Hier unser Überblick:

NBA

Nicht ganz schlau wird man in dieser Saison aus den Washington Wizards und aus deutscher Sicht aus deren Einsatz-„Konzept“ für die beiden Nationalspieler Moritz Wagner und Isaac Bonga. Von über 30 Minuten in der Starting Five bis zum „did not play“, das ebenfalls immer wieder vorkommt, ist nach wie vor alles dabei. Die „Findungsphase“ von Headcoach Scott Brooks dauert mittlerweile schon 38 Spiele. Vier Niederlagen am Stück stoppten zuletzt die gute Phase des Hauptstadtklubs, im Osten stehen die Wizards auf Platz zwölf (14:24). Beim 112:127 in Memphis (Wagner 22 Min., sechs Pkte, 2/9, vier Reb. / Bonga dnp) und beim 101:127 gegen Philadelphia (Wagner 15 Min., vier Pkte, 1/4, zwei Reb., zwei Ass., vier St. / Bonga sechs Min., zwei Reb.) erhielt Wagner noch Spielzeit, dann hieß es für ihn gleich zweimal in Folge „dnp“ (119:125 und 122:133 vs Milwaukee /Bonga acht Min., drei Pkte, 1/1 3er und dnp).

Zwei Siege und zwei Niederlagen sammelten die Dallas Mavericks mit Maxi Kleber im Berichtszeitraum. Damit liegen sie aktuell auf Platz acht im Westen (20:18). Einen guten Tag erwischte der deutsche Power Forward gegen die San Antonio Spurs (115:104, 33 Min., elf Pkte, 4/7, 3/6 3er, sieben Reb., zwei Ass.), und auch bei der 108:116-Niederlage bei den Oklahoma City Thunder zeigte er sich bestens aufgelegt (28 Min., 14 Pkte, 4/8, 4/6 3er, vier Reb., drei Ass., zwei St.). Sein offensiver Output ließ dann in den beiden folgenden Partien in Denver (116:103, 31 Min., acht Pkte, 3/6, 2/4 3er, sieben Reb.) und gegen die Los Angeles Clippers (99:109, 36 Min., drei Pkte, 1/4 3er, fünf Reb.) etwas nach.

Konstanz ist in dieser Spielzeit nach wie vor ein Fremdwort für die Boston Celtics und Daniel Theis. Auch er konnte trotz guter Vorstellung die 109:121-Niederlage bei den Brooklyn Nets nicht verhindern (28 Min., 17 Pkte, 7/10, acht Reb., zwei St.) und wurde anschließend beim 134:107 bei den Houston Rockets nur sechs Minuten aufs Feld geschickt. „double double“ hieß es dann für ihn gegen die Utah Jazz (109:117, 26 Min., 15 Pkte, 7/13, 1/3 3er, elf Reb., sechs Ass.). Die Celtics stehen im Osten auf Platz sechs (20:19).

Von Sieg zu Sieg eilten die Los Angeles Lakers mit Dennis Schröder in den letzten Spielen. Der DBB-Point Guard stand gegen Indiana (105:100) 34 Minuten auf dem Parkett und kam auf elf Punkte (3/11, 1/3 3er, 4/6 Fw.) und je zwei Rebounds, Assists und Blocks. Mehr passen als scoren war dann beim 128:97 bei den Golden State Warriors angesagt (28 Min., sechs Pkte, 2/5, zwei Reb., sieben Ass.), ehe es beim 137:121 gegen Minnesota von allem etwas gab (32 Min., 16 Pkte, 5/11, 1/1 3er, sieben Ass.). Die Lakers bleiben trotz der Siegesserie Dritter im Westen (27:13).

Isaiah Hartenstein hat bei den Denver Nuggets nach wie vor keinen leichten Stand. Gegen die Memphis Grizzlies (103:102) durfte er seine zuletzt „gewohnten“ elf Minuten aufs Parkett (zwei Pkte, 1/1, zwei Reb., zwei Bl.), beim 103:116 gegen die Dallas Mavericks blieb er gänzlich außen vor. Nur vier Minuten Spielzeit waren es dann gegen die Indiana Pacers (121:106, zwei Reb.). Denver belegt im Westen Platz fünf (23:16)

Europa und Asien

Ab nach Europa (und Asien). Wir beginnen dieses Mal mit Maik Zirbes (Foto oben), der sich mit Shabab Al Ahli die Meisterschaft in der ULB (Vereinigte Arabische Emirate) gesichert hat. Das entscheidende Finalspiel wurde gegen Al Sharjah mit 81:70 gewonnen. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!

Eine Enttäuschung erlebte Danilo Barthel mit Fenerbahce Istanbul in der Euroleague. 52:66 unterlag man in Valencia und steht nun auf Platz sieben (17:12). Der Power Forward erzielte in 18 Minuten zwei Punkte (1/4) und holte zwei Rebounds. Besser lief es in der türkischen BSL, wo Bahcesehir Istanbul mit 78:61 distanziert wurde. Barthel traf in 28 Minuten einen von drei Dreiern und fünf von sieben Freiwürfen für acht Punkte, dazu kamen fünf Rebounds und drei Assists. Fenerbahce steht in der BSL auf Platz drei (18:6).

Dass man auch in nur zehn Minuten auf dem Parkett „liefern“ kann, bewies Tibor Pleiß im Trikot von Efes Istanbul beim Euroleague-Nachholspiel in Tel Aviv. Zehn Punkte (4/5, 1/1 3er), drei Rebounds und drei Blocks waren der höchst produktive „Output“ des 218 cm Mannes. Zuvor war Pleiß beim 89:62 gegen Zalgiris Kaunas nicht zum Einsatz gekommen. Efes ist jetzt schon Zweiter mit 19 Siegen und zehn Niederlagen. In der BSL wurde ein 102:63-Erfolg gegen Gaziantep notiert (Pleiß 25 Min., neun Pkte, 3/6, 1/3 3er, acht Reb., zwei Ass.). Efes ist dort nach wie vor vorne (23:1).

Großartiger Auftritt von Johannes Voigtmann (re.) im Lokalderby gegen Khimki Moskau in der VTB League. Für ZSKA Moskau kam der DBB-Center in 19 Minuten auf starke 22 Punkte (9/11, 2/2 3er), fünf Rebounds und drei Steals. ZSKA belegt Rang drei (13:5). Einen Rückschlag mussten die Moskowiter dagegen in der Euroleague hinnehmen, wo es eine 76:84-Niederlage gegen Mailand setzte (Voigtmann 19 Min., sechs Pkte, 2/6, 1/4 3er, sieben Reb.). ZSKA ist ebenfalls Dritter (18:10).

In der Basketball Championsleague durfte sich Robin Benzing bei Casademont Zaragoza zunächst über das Wiedersehen mit einigen seiner Nationalmannschaftskollegen und dann über den 77:65-Erfolg gegen Bamberg freuen. Der DBB-Kapitän legte eine ordentliche Vorstellung aufs Parkett (24 Min., 13 Pkte, 3/5, 7/7 Fw., zwei Reb.). In Zwischenrunden-Gruppe L ist Zaragoza Zweiter (2:0). Unter den Augen von Ex-NBA-Star Pau Gasol unterlagen Benzing & Co. dann in der spanischen ACB mit 88:107 beim FC Barcelona. Benzing kam in 15 Minuten auf sechs Punkte (2/7, 2/4 3er). Zaragoza ist Elfter (10:15).

Keine Chance hatte Ismet Akpinar mit seiner Mannschaft Bahcesehir Istanbul im BSL-Spiel gegen Fenerbahce Istanbul. 61:78 hieß es nach 40 Minuten, von denen der DBB-Guard 23 aktiv mit dabei war. Ihm gelangen acht Punkte (3/9, 2/5 3er) und zwei Assists. Die Playoffs sind in weite Ferne gerückt (Zwölfter, 8:16).

Modul leer

College

Im nordamerikanischen College richtet sich der Blick nun endgültig auf das am Wochenende beginnende NCAA Tournament. In der „March Madness“ ist dann nur noch einer der Akteure, über die wir hier regelmäßig berichten, mit dabei. Franz Wagner musste im Halbfinale des Big Ten Tournaments in Indianapolis mit Michigan etwas überraschend die Segel streichen. Die Wolverines gewannen mit einem starken Deutschen zunächst die erste Runde gegen Maryland mit 79:66 (39 Min., 16 Pkte, 7/12, 2/5 3er, vier Reb., zwei Ass.). Gegen Ohio State war anschließend Endstation (67:68). Wagner traf nur zwei seiner zehn Würfe (2/7 3er) und kam in 29 Minuten auf acht Punkte, sechs Rebounds, vier Assists, drei Blocks und zwei Steals. Fünf Minuten vor dem Ende musste er beim Stand von 50:61 mit fünf Fouls das Feld verlassen.

In der ersten Runde des NCAA Tournaments geht es für Michigan gegen den Gewinner der „First Four“-Partie zwischen Mount St. Marys und Texas Southern.
Saisonende hingegen für Oscar Da Silva (li.) und die Stanford University. Nach Verletzungspause war der Deutsche im Pac-12 Tournament in Las Vegas erstmals wiedermit von der Partie, aber Gegner California erwies sich schon in der ersten Runde als zu stark (58:76). Da Silva hatte noch Trainingsrückstand und kam in 30 Minuten auf zwölf Punkte (4/12, 1/2 3er), fünf Rebounds und zwei Steals. Für eine Nominierung von Stanford für das NCAA Tournament reichte es nicht.

Ebensowenig wie für UC Irvine mit Collin Welp. Der war in der Big West Championship in Las Vegas gegen Santa Barbara zwar überhaupt nicht an einem Saisonaus „interessiert“, konnte dies aber auch mit 22 Punkten (10/19) und vier Rebounds in 29 Minuten nicht verhindern (63:79).

Im NCAA Tournament vertreten sind neben Wagner drei weitere Deutsche: Tristan Da Silva (Colorado, 10 Min., drei Pkte, 1,2 Reb.), Jonathan Bähre (Clemson, 17 Min., 4,4 Pkte, 3,2 Reb.) und Dwayne Koroma (Iona, 15 Min., 2,8 Pkte, 3,5 Reb., 1,2 Ass.).

Foto Maik Zirbes: Shabab Al Ahli
Foto Johannes Voigtmann: Euroleague
Foto Oscar Da Silva: gostanford.com

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Basketball Deutschland, mach‘ Dich bereit!

Am heutigen Freitag sind es noch genau 111 Tage bis zum Start der FIBA EuroBasket 2022. Passend zu diesem prägnanten Countdown-Termin ist der EuroBasket-Trailer zur FIBA EuroBasket 2022 fertig erstellt und macht ab sofort einprägsame Werbung für das Basketball-Highlight vom 1.-18. September 2022 (Gruppenphase vom 1.-7. September 2022 mit der deutschen Mannschaft in Köln, Finalphase vom 10.-18. September 2022 in Berlin, Tickets im offiziellen Ticket-Shop erhältlich). Basketball Deutschland, mach‘ Dich bereit! Das Video wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur cinehype aus Duisburg erstellt und liegt in verschiedenen Cutdowns (60s, 30s, 15s) und Formaten (4×5, 9×16, 16×9) für die einschlägigen Social Media-Plattformen vor. Es ist komplett in schwarz-weiß gehalten. „Cleane“ Motive mischen sich immer wieder mit grafischen Elementen, die auf den Spieler und den Raum projiziert werden. Die Studioszenen wurden mit Spielern der 3×3-U18-Nationalmannschaft gedreht. Denzel Agyeman, Linus Bekame und Fabian Gießmann (alle Hannover) wurden in Aktion mit abwechslungsreichen Belechtungsszenarien „inszeniert“. Leistungsstarke Projektoren warfen die bereits erwähnten Muster auf die Spieler. Das Videomaterial der Herren-Nationalspieler wurde teilweise durch Picture-in-Picture Sequenzen integriert. Dazu kommen u.a. Macro-Aufnahmen verschiedener Materialien und Flüssigkeiten, die auf einem Lautsprecher vibrieren. Sämtliche Szenen unterstützen optisch die eingängige Musik. Doch genug darüber geschrieben, hier finden Sie das Ergebnis:

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U18-Mädchen kämpfen um EM-Bronze

Für das Finale hat es leider nicht ganz gereicht. Die U18-Mädchen verlieren im Halbfinale der FIBA U18 Women’s European Championship in Heraklion/GRE mit 52:64 (11:19, 14:12, 14:10, 13:23) gegen Litauen. Vor den Augen von DBB-Vizepräsident Werner Lechner, der als offizieller Vertreter nach Heraklion gereist war, lieferte sich die Mannschaft von Head Coach Sidney Parsons einen spannenden Kampf mit ihren baltischen Gegnerinnen, deren Klasse sich am Ende durchsetzte. Am Sonntag hat das Team die Chance diese tolle EM mit einer Medaille zu krönen. Um 18:00 Uhr treffen die Mädchen im Spiel um Platz 3 auf die Französinnen (live und kostenlos im FIBA-Stream), denen sie im ersten Spiel der Gruppenphase stark Paroli geboten hatten, sich am Ende aber mit 42:59 geschlagen geben mussten. Ausgeglichene erste Halbzeit Die deutsche Mannschaft startete mit zwei Punkten von Hilke Feldrappe in die Partie, die Litauen sofort konterte und weitere vier Punkte draufsetzte. Zu Beginn war das Spiel sehr ausgeglichen. Nach vier Minuten stand es 7:8 aus Sicht der deutschen Mädchen. In den folgenden Minuten setzte sich Litauen erstmals leicht ab, woraufhin Sidney Parsons nach fünf Minuten beim Stand von 7:13 die erste Auszeit nahm. Die DBB-Auswahl ließ sich davon aber zunächst nicht beeindrucken und versuchte weiter den Anschluss zu halten. Das gelang ihnen allerdings zum Viertelende nicht mehr so gut. Sie mussten ihre Gegnerinnen etwas davonziehen lassen, weshalb es mit einem Zwischenstand von 11:19 in die Viertelpause ging. Mit der ersten Aktion im zweiten Spielabschnitt gingen die Litauerinnen erstmals zweistellig in Führung. Doch die deutsche Mannschaft kämpfte weiter, auch wenn ihre guten Würfe nicht immer fallen wollten. Der Abstand verringerte sich aber bis zur Mitte des zweiten Viertels nicht signifikant. Nach fünfeinhalb Minuten wuchs der Rückstand sogar wieder auf 13 Punkte an (16:29). Die deutschen Mädchen hatten vor allem mit der starken Defensive der Litauerinnen zu kämpfen, die immer wieder gut aushalfen und den Weg zum Korb versperrten. Der Ausweg daraus: Dreier. Eine Minute vor der Halbzeitpause traf Nicole Brochlitz für Drei und brachte das deutsche Team wieder auf sieben Punkte heran (22:29). Mit der Sirene zum Viertelende traf Greta Kröger erneut von draußen. So gingen die Mannschaften mit einem Zwischenstand von 25:31 in die Kabinen. Litauen einen Tick zu stark Zu Beginn der zweiten Halbzeit verkürzte die deutsche Mannschaft ihren Rückstand innerhalb von dreieinhalb Minuten auf zwei Punkte (30:32). Die Litauerinnen hatten jetzt vor allem in der Offensive Probleme, was auch an der verbesserten Defensive der deutschen Mädchen lag. Nach viereinhalb gespielten Minuten im dritten Viertel gingen sie schließlich mit 33:32 in Führung, woraufhin Litauen eine Auszeit nahm. In der Folge lieferten sich beide Teams einen engen Schlagabtausch mit guten Aktionen, aber auch einigen Fehlern auf beiden Seiten. Drei Minuten vor Ende des dritten Viertels setzte sich Litauen wieder etwas ab (36:41). Doch wieder ließ sich die deutsche Mannschaft nicht abschütteln und verkürzte bis zur Viertelpause noch auf 39:41. Die Litauerinnen erwischten den besseren Start in den Schlussabschnitt und gingen nach drei Minuten mit acht Punkten in Führung. Bis zur Mitte des Viertels konnte die deutsche Mannschaft den Rückstand nicht verkürzen. Nach fünf Minuten stand es 43:53. Die DBB-Korbjägerinnen versuchten noch einmal sich mit aller Kraft der drohenden Niederlage entgegenzustemmen und kamen drei Minuten vor dem Ende noch einmal auf sieben Punkte heran (48:55). Doch die Litauerinnen waren zu abgeklärt, um ihre Führung in den letzten Minuten zu verspielen. Sie vergrößerten ihren Vorsprung erneut auf zehn Punkte mit etwas weniger als zwei Minuten auf der Uhr. Jeden Versuch der deutschen Mädchen den Rückstand zu verkürzen, konnte Litauen kontern. So ging die Partie nach einem harten Kampf mit 52:64 zu Ende. „Morgen noch einmal kämpfen“ Head Coach Sidney Parsons ist trotz der Enttäuschung stolz auf ihre Mannschaft: „Es ist sehr schade. Wir haben mitgekämpft und eine sehr gute Chance gehabt das Spiel zu gewinnen. Leider hat es im vierten Viertel nicht gereicht. Wir haben einen sehr schwierigen Tag mit unserer Wurfquote gehabt und Litauen hat im vierten Viertel den Switch gut gelöst. Wir haben auf der anderen Seite leider keine Antwort darauf gefunden. Im vierten Viertel waren es auf jeden Fall die Offensivrebounds, die wir zugelassen haben, und die Ballverluste auf der anderen Seite. Wir hatten mehrere Chancen, aber leider am Ende nichts getroffen. Trotz der Niederlage bin ich wirklich stolz auf die Mannschaft. Wir hätten das Spiel gewinnen können, aber dass wir hier in den Top 4 sind, ist toll für uns. Morgen können wir noch einmal kämpfen und alles geben.“ Für Deutschland spielten Nicole Brochlitz (TK Hannover, 19), Frieda Bühner (Florida Gators/USA), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz), Lina Falk (Eintracht Braunschweig LionPride, 5), Hilke Feldrappe (ALBA Berlin, 9), Paula Haw (TS Jahn München), Nina Horvath (Bender Baskets Grünberg), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Leoni Kreyenfeld (ALBA Berlin), Greta Kröger (BG Bonn 92/TRB Team Rheinland Lions, 3), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 13), Noreen Stöckle (BSG Basket Ludwigsburg, 3) Boxscore Alle Infos zur FIBA U18 Women’s European Championship

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B-EM: U16-Jungen siegen gegen Finnland

Da ist er – der dritte Sieg in Folge. Die deutschen Jungs erkämpften sich bei der FIBA U16 European Championship der Division B in Sofia/BUL gegen Finnland den dritten Sieg 84:59 (20:11, 19:19, 23:11, 22:18) und führen somit aktuell die Gruppe D an. Weiter geht es am Montag, 15. August 2022, gegen das Team aus Rumänien (12.45 Uhr, live und kostenlos im FIBA-Stream).

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DBB-Herren mit 14 Spielern nach Hamburg

Nach den beiden Testspielen der deutschen Herren-Nationalmannschaft in Belgien und in der Niederlande hat Bundestrainer Gordon Herbert (Foto oben) entschieden, dass die weitere Vorbereitung ab Dienstag, 16. August 2022, in Hamburg, mit 14 Spielern in Angriff genommen wird. Nicht mehr im Kader stehen Robin Benzing (letzter Verein Fortitudo Bologna), Kenneth Ogbe (EWE Baskets Oldenburg) und Leon Kratzer (Telekom Baskets Bonn). Die Ankunft von Nick Weiler-Babb (FC Bayern München) wird für die kommende Woche erwartet. Folgende Akteure wurden nominiert: – Niels Giffey (letzter Verein: Zalgiris Kaunas/LTU, 08. Juni 1991, Forward, 200 cm, 83 Lsp.) – Justus Hollatz (CB Breogán/ESP, 21. April 2001, Point Guard, 191 cm, 11 Lsp.) – Karim Jallow (ratiopharm ulm, 13. April 1997, Shooting Guard, 198 cm, 14 Lsp.) – David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig, 14. Januar 1997, Guard, 197 cm, 9 Lsp.) – Maodo Lô (ALBA BERLIN, 31. Dezember 1992, Point Guard, 191 cm, 69 Lsp. ) – Andreas Obst (FC Bayern München, 13. Juli 1996, Shooting Guard, 191 cm, 39 Lsp.) – Dennis Schröder (Free Agent, 15. September 1993, Point Guard, 188 cm, 53 Lsp.) – Christian Sengfelder (Brose Bamberg, 28. Februar 1995, Power Forward, 205 cm, 16 Lsp.) – Daniel Theis (Indiana Pacers/USA, 04. April 1992, Forward/Center, 204 cm, 45 Lsp.) – Johannes Thiemann (ALBA BERLIN, 09. Februar 1994, Forward/Center, 205 cm, 54 Lsp.) – Johannes Voigtmann (ZSKA Moskau/RUS, 30.09.1992, Center, 211 cm, 79 Lsp.) – Nick Weiler-Babb (FC Bayern München, 12. Dezember 1995, Guard, 196 cm, 0 Lsp.) – Franz Wagner (Orlando Magic/USA, 27. August 2001, Guard/Forward, 206 cm, 1 Lsp.) – Jonas Wohlfarth-Bottermann (Hamburg Towers, 20.02.1990, Center, 208 cm, 8 Lsp.)

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DBB-Herren gegen die Niederlande knapp vorne

Zweites Testspiel, zweiter Sieg für die DBB-Herren auf ihrem Weg zu den World Cup Qualifiers (25. August in Stockholm gegen Schweden | 28. August in München gegen Sloweneien, Tickets) und zur FIBA EuroBasket 2022 (Gruppenphase vom 1.-7. September 2022 mit der deutschen Mannschaft in Köln, Finalphase vom 10.-18. September 2022 in Berlin, Tickets im offiziellen Ticket-Shop erhältlich). Nach dem Erfolg gegen Belgien wurde heute in Almere/NED auch die Niederlande bezwungen. Das Team von Bundestrainer Gordon Herbert gewann mit 68:66 (14:17, 20:16, 19:10, 15:23). Weiter geht es nun in der kommenden Woche ab Dienstag in Hamburg, wo am 19./20. August 2022 der Supercup mit Serbien, Italien und Tschechien stattfindet. Heute trat Deutschland ohne David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig), Andreas Obst (FC Bayern München), Daniel Theis (Indiana Pacers/NBA) und Franz Wagner (Orlando Magic/NBA) an. Die erste Fünf bildeten Dennis Schröder, Maodo Lo, Kenneth Ogbe, Johannes Voigtmann und Leon Kratzer. Kratzer ackerte zu Beginn wie ein Verrückter unter dem gegnerischen Korb, holte Rebounds und sicherte freie Bälle. Die Dreierversuche wollten noch nicht fallen, aber Intensität war von Beginn an in der Partie. Dann traf Schröder von draußen (5:2, 3.), Kloof konterte für die Niederlande gleich doppelt (7:8, 4.). Schon früh wechselte die Führung mehrfach (11:8, Johannes Thiemann, 6.). Auf beiden Seiten stockte die Partie aber noch (14:12, 7.). Die Niederlande war bis zum Viertelende zur Stelle (14:17). Kein echter Rhythmus Deutschland musste jetzt aufpassen, nicht den Anschluss zu verlieren. Die Würfe wollten nicht fallen, der Rückstand wurde größer (14:21, 12.). Defensiv war die DBB-Auswahl auf der Höhe, aber vorne gelang in diesen Minuten kaum etwas. Giffeys Zweier zum 17:23 tat nach vielen Fehlwürfen der ING-Korbjäger in Serie gut (15.), aber die Gastgeber nutzten ihre Chancen besser. Das DBB-Team punktete an der Freiwurflinie (20:25, 16.), beide Teams waren ohne echten Rhythmus. Endlich fiel ein deutscher Dreier von Lo, gefolgt von Schröders Punkten zum 25:27 (17.). Giffey hämmerte den Ball nach Steal zum Ausgleich in den gegnerischen Korb, Auszeit Niederlande (29:29, 18.). Los zweiter Dreier fiel zum 32:29 (19.), Deutschland hatte sich etwas gefangen. Der starke Giffey stellte nach schönem Anspiel von Schröder den Pausenstand von 34:33 her. Deutschland lag auch bei den Rebounds vorne (26:17, Thiemann/Kratzer je fünf). Gute Minuten Thieman belohnte sich für seinen unermüdlichen Einsatz und punktete nach Offensivrebound (36:33, 22.). Wieder hatten es beide Teams schwer in die Paretie zu kommen. Die rund 2.500 Zuschauer in der voll besetzten Arena in Almere freuten sich über den erneuten Führungswechsel durch Kloof (36:37, 24.). Giffey „korrigierte“ umgehend. Sehr zerfahren verlief dieses typische Testspiel in dieser Phase. Schröders Assist fand Thiemann, Los Anspiel fand Voigtmann: 43:37 (25.). Es waren gute Minuten der ING-Korbjäger (Thiemann zum 45:38 | Schröder per „and one“ zum 48:38, 26. | Voigtmann per Dreier zum 51:40, 28.). Schröder zeigte jetzt vor allem mit glänzenden Pässen seine ganze Klasse, Voigtmann steigerte sich enorm, Thiemann stand kurz vor einem „double double“. Die Niederlande gab sich so schnell nicht geschlagen, zum Viertelende hieß es 53:43. Niederlande holt auf Los dritter Dreier eröffnete das Schlussviertel für Deutschland (56:45, 32.). Die Niederlande erhöhte das Tempo noch einmal, versuchte alles, um in das Spiel zurückzukommen. Lo hielt Deutschland zunächst außer Reichweite des Gegners, auch nach 35 Minuten hatte der zweistellige Vorsprung Bestand (63:51). Dann waren die Niederländer auf 63:56 heran (36.), Deutschland wackelte. Das „and one“ der Niederlande bedeutete das 63:59 (37.), die Arena stand Kopf, Auszeit Deutschland. Voigtmann beruhigte die deutschen Nerven etwas, mehrere Offensivrebounds halfen weiter (65:59, 39.). Die DBB-Auswahl ließ zwei leichte Würfe liegen, die Niederlande kam an der Freiwurflinie heran (65:61, 1´12). 35 Sekunden vor dem Ende feierte das Publikum das 65:64 der Gastgeber durch einen wuchtigen Dunk mit anschließendem Freiwurf, Auszeit Deutschland. 17 Sekunden vor dem Ende ging Schröder an die Linie: 67:64, Auszeit Niederlande. Zwei Freiwürfe Niederlande: 67:66, ´14. Zwei Freiwürfe Lo: ohne Erfolg, Offensivrebound, zwei Freiwürfe Schröder: 68:66, ´4, Ende. „Offensiv Probleme“ Bundestrainer Gordon Herbert: „Das war ein guter Test zum jetzigen Zeitpunkt. Offensiv hatten wir Probleme. Ein großes Lob geht an die Niederlande, die es uns sehr schwer gemacht hat und zurückgekommen ist. Unsere Freiwurfquote (14/27) und Dreierquote (8/33) waren schwach.“ Maodo Lo: „Es war sehr anstrengend. Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, das war heute mein erster richtiger Härtetest aus dem Training. Einige Würfe sind gefallen, viele noch nicht. Mein Wurf muss besser werden und ich bin noch nicht zum Korb gezogen,.“ Dennis Schröder: „Das Spiel durfte am Ende nicht mehr knapp werden. Ich habe einige schlechte Entscheidungen getroffen und mein Zusammenspiel mit Maodo muss noch besser werden. Am Ende haben uns die defensiven Stops zum Sieg verholfen. Jetzt geht es ein paar Tage nach Hause und dann in Hamburg weiter.“ Für Deutschland spielten: Robin Benzing (letzter Verein: Fortitudo Bologna/ITA, 0), Niels Giffey (letzter Verein: Zalgiris Kaunas/LTU, 10), Justus Hollatz (CB Breogán/ESP, dnp), Karim Jallow (ratiopharm ulm, 3), Leon Kratzer (Telekom Baskets Bonn, 0), Maodo Lo (ALBA BERLIN, 16), Kenneth Ogbe (EWE Baskets Oldenburg, 2), Dennis Schröder (Free Agent, 14), Christian Sengfelder (Brose Bamberg, dnp), Johannes Thiemann (ALBA BERLIN, 9), Johannes Voigtmann (ZSKA Moskau, 14), Jonas Wohlfarth-Bottermann (Hamburg Towers, dnp). Fotos: Stickel

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B-EM: U16-Jungen mit Sieg Nummer zwei

Nach dem erfolgreichen Turniereinstieg der U16-Jungen in die B-Europameisterschaft in Sofia/Bulgarien erwartete die Mannschaft das Team aus Irland. 116:57 (32:12, 27:9, 37:17, 20:19) stand es nach einem sehr schnell, sehr eindeutigen Spiel. Morgen Abend geht es im dritten Spiel der Gruppenphase gegen Finnland (19.30 Uhr, live und kostenlos im FIBA-Stream).

Franz Wagner

„Wir haben sofort eine gute Teamchemie entwickelt“

Sein Länderspieldebüt für die deutsche Nationalmannschaft gab Franz Wagner am vergangenen Mittwoch im Testspiel gegen das Team aus Belgien, als er mit 23 Punkten und fünf Rebounds zum Topscorer avancierte. Der 20-Jährige spielt aktuell für die Orlando Magic in der NBA und steht vor seinem ersten Nationalmannschaftssommer mit dem Herrenteam. Im Interview spricht er über die ersten Tage mit dem Team, den Ausfall seines Bruders und die üblichen Rookie-Rituale. „Es geht darum, dass man gut als Team spielt und jeder die Qualität mitbringt, die man auch in der Saison zeigt. Das Team, dass das am besten mitbringt, wird den besten Sommer haben.“ „Es ist viel weniger Platz im europäischen Basketball. Man muss ein bisschen schneller Entscheidungen treffen. Aber mit dem Basketball bin ich aufgewachsen und fühle mich damit auch sehr wohl.“ Foto: Matthias Stickel

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Großartige Leistung: U18-Mädchen im EM-Halbfinale

Die U18-Mädchen sind nicht zu stoppen! Mit einer tollen Energieleistung gewinnt die Mannschaft von Head Coach Sidney Parsons im Viertelfinale der FIBA U18 Women’s European Championship in Heraklion/GRE mit 53:43 (16:14, 9:2, 19:16, 9:11) gegen Polen. Vor allem defensiv lieferte die DBB-Auswahl eine großartige Partie ab und steht nun im EM-Halbfinale. Mit diesem Erfolg haben sich die Mädchen außerdem für die U19-WM in Spanien im kommenden Jahr qualifiziert. Das Halbfinale steht am Samstag um 20.15 Uhr an (live und kostenlos im FIBA-Stream). Gegner wird das Gewinnerteam der Partie Tschechien gegen Litauen sein. Starke Defensivarbeit Die deutschen Mädchen starteten mit einem Dreier von Greta Kröger in die Partie, den die Polinnen im Gegenzug sofort konterten. Nach drei Minuten konnte sich die deutsche Mannschaft erstmals leicht absetzen und mit 8:3 in Führung gehen. Polen holte diesen Rückstand aber sofort wieder auf. Die Trefferquote in der Anfangsphase, vor allem von der Dreierlinie, war bei der deutschen Mannschaft deutlich höher als noch im Achtelfinale gegen Ungarn am Tag zuvor. Allein in den ersten fünf Minuten trafen sie viermal von draußen. Drei Minuten vor dem Ende des Viertels setzten sie sich erneut etwas ab (16:10). Die Polinnen holten noch vier Punkte auf, so endete das erste Viertel mit einem Zwischenstand von 16:14. Die deutschen Mädchen begannen das zweite Viertel erneut mit einem Dreier, diesmal von Noreen Stöckle. Doch die anfangs gute Trefferquote ließ nach, weshalb die Fünf-Punkte-Führung der DBB-Auswahl noch eine Weile Bestand hatte. In den folgenden Minuten bauten die DBB-Korbjägerinnen ihre Führung langsam aber stetig aus, was die Polinnen zur Mitte des Viertels beim Zwischenstand von 23:14 zur Auszeit zwang. Die deutsche Mannschaft spielte mit viel Energie, was vor allem in der Defensive immer wieder belohnt wurde. In der Offensive aber fehlte immer wieder die nötige Klarheit in den Aktionen und die Treffsicherheit, um den Vorsprung deutlich auszubauen. Drei Minuten vor der Halbzeitpause ging Deutschland zwar erstmals zweistellig mit 25:14 in Führung, doch die vielen vergebenen Chancen verhinderten, dass man sich weiter absetzte. Bis zur Pause konnten nur noch die Polinnen scoren,  mit einem Zwischenstand von 25:16 ging es in die Kabine. Konstanter Vorsprung Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging die deutsche Mannschaft erneut zweistellig in Führung und verteidigte weiterhin sehr stark. Nach eineinhalb Minuten baute sie den Vorsprung auf 14 Punkte aus. Offensiv lief es jetzt etwas besser als zum Ende der ersten Halbzeit, weshalb die Führung nach vier Minuten 36:20 betrug. In den Folgeminuten ließ die deutsche Mannschaft die Polinnen wieder etwas herankommen, sodass der Vorsprung auf acht Punkte schmolz. Nach diesem kurzen defensiven Aussetzer fing sich die deutsche Mannschaft wieder und auf ihre Offensive war jetzt auch Verlass. Innerhalb von wenigen Minuten baute sie die Führung wieder auf 14 Punkte aus (42:28). Zwei Punkte holte Polen bis zum Viertelende noch auf. Der Zwischenstand vor dem letzten Spielabschnitt lautete 44:32. Auch im vierten Viertel ließen die deutschen Mädchen vor allem defensiv nicht nach. Ihre Führung hielten sie konstant bei knapp über zehn Punkten. Viereinhalb Minuten vor dem Ende wurde es noch einmal spannend, als die Polinnen den Rückstand auf zehn Punkte verkürzten. Doch die deutsche Mannschaft ließ sich davon nicht beeindrucken und spielte genauso engagiert und fokussiert weiter wie zuvor. Zwei Minuten vor dem Ende führte Deutschland immer noch mit zehn Punkten (50:40). Am Ende ließ das Parsons-Team nichts mehr anbrennen und gewann dank seiner bärenstarken Defensive mit 53:43 gegen die Polinnen. „Als Mannschaft gespielt und gekämpft“ Head Coach Sidney Parsons war nach dem Spiel sehr stolz auf ihre Mannschaft: „Einfach Wahnsinn! Gestern haben wir gesagt: Es gibt nur noch ein Spiel und wir wollen alles geben, dass wir in die Top 4 kommen und uns für die U19-Weltmeisterschaft qualifizieren. Der ganze Staff ist lange wach geblieben, um den Plan für Polen zusammenzustellen. Man hat heute gesehen, dass die Spielerinnen an diesen Plan und an sich selbst geglaubt haben. Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft. Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft. Wir haben Polen geschlagen und haben immer die Kontrolle gehabt, das war unser Hauptziel. Greta Kröger hat eine tolle Reaktion auf das Spiel von gestern gezeigt. Sie hat genau gewusst, was sie machen sollte und hat die Mannschaft geführt. Auch die anderen Spielerinnen, egal wer reingekommen ist, alle haben bis zum Ende gekämpft. Man hat gesehen, dass wir als Mannschaft gespielt und gekämpft haben. Jetzt sind wir in den Top 4. Wir wollen das auf jeden Fall genießen, aber trotzdem kurz pausieren, morgen regenerieren und dann auf den nächsten Schritt schauen. Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft, aber es geht noch weiter.“ Für Deutschland spielten Nicole Brochlitz (TK Hannover), Frieda Bühner (Florida Gators/USA, 10), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 6), Lina Falk (Eintracht Braunschweig LionPride, 8), Hilke Feldrappe (ALBA Berlin, 9), Paula Haw (TS Jahn München), Nina Horvath (Bender Baskets Grünberg), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde, DNP), Leoni Kreyenfeld (ALBA Berlin), Greta Kröger (BG Bonn 92/TRB Team Rheinland Lions, 13), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 2), Noreen Stöckle (BSG Basket Ludwigsburg, 5) Boxscore Alle Infos zur FIBA U18 Women’s European Championship

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U16-Jungen starten erfolgreich in B-EM

Das „Unternehmen Aufstieg in die Division A“ hat für die deutsche U16-Nationalmannschaft der Jungen erfolgreich begonnen. Im ersten Spiel der B-Europameisterschaft in Sofia/Bulgarien bezwang die Mannschaft von Head Coach Marius Huth die Slowakische Republik klar mit 104:48 (22:10, 29:11, 25:10, 28:17). Morgen geht es gegen Irland weiter (17.15 Uhr, live und kostenlos im FIBA-Stream). Christian Anderson, Declan Duru, Ivan Khartchenkov, Jack Kayil und Eric Reibe starteten für Deutschland. Und zwar stark, 10:2 hieß es nach einem Kayil-Dreier und einem „and one“ von Duru (2.). Das DBB-Team war wach, versuchte es mit hohem Tempo und dominierte, Auszeit Slowakei. Bisweilen machten es die DBB-Youngster etwas zu „wild“, setzten Kayil, Duru und Reibe aber immer wieder gut ein (13:5, 5.). Defensiv gestattete man dem Gegner einige zu offene Würfe. Die Führung blieb davon unangetastet (20:8, 8.). Individuell hatte die DBB-Auswahl klare Vorteile. Nach dem ersten Viertel hätte die deutsche Führung leicht noch höher ausfallen können (22:10). Im zweiten Viertel setzte sich die Überlegenheit des Huth-Teams weiter fort (30:12, 12.). Lediglich einige ärgerliche Fehler der ING-Korbjäger brachten die Slowaken gelegentlich ins Spiel. Auf der anderen Seite wussten die Deutschen immer wieder durch wirklich starkes Zusammenspiel zu überzeugen (38:14, 15.). Es bestand kein Zweifel an der besseren Mannschaft, die die Partie bereits zur Pause mehr als vorentschieden hatte (51:21). Nach dem Seitenwechsel Unverändertes Bild nach der Pause. Huth verteilte die Spielzeit recht gleichmäßig. Über 63:26 ging es zum 76:31 nach drei Vierteln. Es war mehr als ein Klassenunterschied zwischen den beiden Teams. Im vierten Viertel stellte sich nur noch die Frage, ob die 100er-Marke geknackt würde. Das gelang Eric Reibe per Dunking nach 37 Minuten (100:40). Für Deutschland war es letztlich das perfekte Spiel, um in das Turnier zu starten und sich zu „akklimatisieren“. Es werden viel schwierigere Gegner folgen und man wird sich kaum einen schwachen Tag erlauben dürfen. Schließlich müssen die DBB-Youngster das Finale zu erreichen, um im kommenden Jahr wieder in der Division A spielen zu dürfen. „Auf alle Fälle ein gelungener Auftakt“ Marius Huth zeigte sich nach der Partie zurfrieden: „Das war auf alle Fälle ein gelungener Auftakt. Die Jungs haben alles, was wir uns vorgenommen haben, umgesetzt. Vor allem , dass wir weiter rennen wollten als Mannschaft und dabei besser auf den Ball aufpassen. Die Slowakei war aber auch ein sehr dankbarer Auftaktgegner. Es gibt nicht viel zu meckern. Jetzt regenerieren und dann den Fokus für morgen gegen Irland finden“ Für Deutschland spielten: Christian Anderson (Lovett School/USA, 10), Joel Cwik (BBU‘01, dnp), Amon Levi Dörries (ALBA BERLIN, 8), Declan Duru (Real Madrid/ESP, 16), Keenan Garner (1. FC Kaiserslautern, 11), Jack Kayil (ALBA BERLIN, 7), Ivan Kharchenkov (FC Bayern München, 13), Nicolas Kodjoe (So Cal Academy/USA, 3), Roy Krupnikas (EBC Rostock, 4), Jordan Müller (BBU‘01, 4), Eric Reibe (BBU‘01, 20), Jonas Žilinskas (Brose Bamberg/FC Baunach 1911, 8). Boxscore