WM-Qualifikation | Deutschland vs. Polen

Letztes Spiel

Herren

84 – 80

World Cup Qualifiers | 5. Spieltag
Israel

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Zweimal Dennis gegen Luka!

Nach den World Cup Qualifiers der deutschen und der slowenischen Mannschaft in „Fenster 3“ und dem nunmehr feststehenden Duell der beiden Teams in der nächsten Qualifikationsrunde am Sonntag, 28. August 2022, 15.00 Uhr, im Münchener Audi Dome (Tickets sind über unseren Ticketshop erhältlich) könnte man das Spiel und auch die wenige Tage später stattfindende Begegnung im Rahmen der EuroBasket-Gruppenphase in Köln (Tickets im offiziellen Ticket-Shop unter www.eurobasket.basketball) auf folgende Schlagzeile reduzieren „Zweimal Dennis gegen Luka!“ Das machen wir auch gerne, wohlwissend, dass in den beiden Spielen noch ganz viel mehr steckt. Aber die beiden abschließenden Auftritte der beiden Protagonisten waren einfach so herausragend, dass der Appetizer berechtigt ist. Dennis Schröder legte gegen die Polen beim 93:83-Erfolg ein „Career High“ im Nationaltrikot von 38 Punkten auf (7/18 Dreier), holte zudem noch sieben Rebounds und verteilte fünf Assists. Der Effekktivitätswert von 32 spricht Bände. Dem stand der slowenische Superstar Luka Doncic in nichts nach. Seine 31 Punkte (10/20 FG), zehn Rebounds, sechs Assists und zwei Steals (EFF 32) halfen seinem Team beim knappen 84:81-Sieg in Schweden entscheidend weiter. Nun dürfen sich die europäischen Fans auf dieses großartige Aufeinandertreffen gleich doppelt freuen! Hier nun die Termine der DBB-Auswahl für die zweite Runde der World Cup Qualifiers: Do., 25. August 2022: Schweden – Deutschland (N.N.) So., 28. August 2022, 15.00 Uhr: Deutschland – Slowenien (Audi Dome München) Do., 10. November 2022: Deutschland – Finnland (N.N.) So., 13. November 2o22: Slowenien – Deutschland (N.N.) Fr., 24. Februar 2023: Deutschland – Schweden (N.N.) Mo., 27. Februar 2023: Finnland – Deutschland (N.N.)

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Begeisternd: DBB-Herren auch gegen Polen siegreich

Hervorragend! Hervorragend ist die Ausgangsposition der deutschen Herren-Nationalmannschaft auf dem Weg zum FIBA Basketball World Cup 2023 in Indonesien, Japan und auf den Philippinen. Nach dem heutigen, an Spannung kaum zu überbietenden 93:83 (19:19, 21:17, 17:20, 36:27)-Erfolg gegen Polen in Bremen hat das Team von Gordon Herbert vor der nächsten Runde fünf Siege und nur eine Niederlage auf dem Konto. Beste Voraussetzungen also für die kommenden World Cup Qualifiers. Mittlerweile steht auch fest, dass der Gegner am 28. August 2022 in München Slowenien mit Superstar Luka Doncic heißt (Tickets sind über unseren Ticketshop erhältlich). Drei Tage zuvor muss das DBB-Team in Schweden oder Kroatien antreten. Dritter Gegner ist im November 2022 dann Finnland. 1. Halbzeit Kurz vor Spielbeginn wurde Dennis Schröder für sein 50. Länderspiel geehrt, das er am vergangenen Donnerstag in Estand absolviert hatte. Die deutsche Mannschaft spielte zu Ehren des jüngst im Alter von nur 46 Jahren verstorbenen Ex-Nationalspielers Ademola Okulaja erneut mit Trauerflor. Herbert begann mit unveränderter Startformation: Dennis Schröder, Kenneth Ogbe, Isaac Bonga, Johannes Voigtmann und Jonas Wohlfarth-Bottermann. Die Partie begann schwungvoll mit erfolgreichen Dreiern auf beiden Seiten (8:6, 2., Bonga, Schröder). Dann verliefen einige Angriffe auf beiden Seiten ohne Erfolg, bis Schröder von ganz weit draußen netzte (11:8, 5.). Es stockte erneut in der deutschen Offensive, bei Polen war Mateusz Ponitka kaum zu kontrollieren (11:15, 7.), Auszeit Deutschland. Christian Sengfelder und Justus Hollatz hielten dagegen, ein umjubeltes „Vier-Punkt-Spiel“ von David Krämer (Foto oben) bedeutete das 19:18 (9.). Mit 19:19 endete der erste Spielabschnitt. Polen startete besser ins zweite Viertel (19:24, 11.). Die sehr aggressive polnische Defense bereitete der DBB-Auswahl Probleme, aber Deutschland blieb in einer sehr zerfahrenen Partie durch großen Einsatz dennoch dran (23:24, 13.). Auf deutscher Seite wollten die gut herausgespielten Dreier nicht fallen. Außerdem musste Bonga angeschlagen vom Feld und kehrte nicht mehr zurück. Dann aber war wieder Krämer per Dreier zur Stelle, Sengfelder punktete und Schröder vollendete einen Fastbreak zur 30:29-Führung (17.). Neben Ponitka traf Slaughter bei den Polen stark, aber jetzt lief Schröder heiß, traf und passte hervorragend (40:36, 19.). Mit der Schlusssirene hätte fast noch ein Mittellinien-Dreier von Sengfelder sein Ziel gefunden. 2. Halbzeit Deutschland machte durch Schröder das 42:36 und durch Krämer das 44:41 (22.). Schröder kassierte sein drittes Foul, musste auf die Bank, Ogbe war per Dreier erfolgreich, unmittelbar gekontert von Slaughter (47:46, 24.). Gavin Schilling erkämpfte das 51:46 (25.). Slaughter agierte weiter überragend aus der Distanz (6/9 Dreier), die 6.359 Zuschauer in der ÖVB-Arena staunten. Und feuerten die deutsche Mannschaft weiter an (53:49, 28.). Die Spannung war förmlich zu greifen (53:52, 29.). Schilling hatte starke Szenen unter dem gegnerischen Korb. Nach 30 Minuten hieß es 57:56. Hollatz hatte noch sein viertes Foul kassiert. Schröder meldete sich nach längerer Scoringpause mit einem „and one“ zum 60:58 zurück (31.). Polen steckte nicht einen Millimeter zurück, es ging Kopf an Kopf auf die Zielgerade. Beim 60:65 musste Deutschland aufpassen (33.), Polen hatte das Momentum für sich. Die Dreierquote auf deutscher Seite (8/34) war bis dahin einfach nicht gut genug, um die Polen zu beeindrucken. Dann kam Krämer aus dem Nichts, versenkte einern Dreier zum 63:65 und machte wieder Hoffnung (35.). Schröder legte aus der Distanz nach (66:67), das Drama ging weiter. Die Arena stand Kopf, aber Polen blieb cool (68:75, Dreier Slaughter). Sengfelder antwortete zum 71:75 (37.). Dann ging Schröder drei Mal an die Linie: 74:75 (38.). Sengfelder ließ das 76:75 folgen, der Lärm in der Arena wurde unbeschreiblich. Slaughter ließ das alles kalt (76:78, 39.), Schröder in sensationeller Manier ebenfalls, 79:78 (1´37), 82:78 (1´27). Polen kam zum 82:80 (1´13), Auszeit Deutschland. Zwei Freiwürfe Schröder (1´03): 84:80. Zwei Freiwürfe Polen (´50): 84:82. Dreier Voigtmann: 87:82 (’27). Zwei Freiwürfe Polen (´21): 87:83. Zwei Freiwürfe Schröder (´15): 88:83. Rebound Deutschland, unsportliches Foul Polen, zwei Freiwürfe Schröder (`11): 90:83. Noch ein Dreier Voigtmann: 93:83. JUBEL!!!! Stimmen Chris Sengfelder: „Ich bin sehr froh, dass wir mit zwei Siegen aus diesem Fenster gehen. Heute war es ein hartes und schwieriges Spiel, sehr intensiv. Dennis war herausragend. Ich werde im August wieder alles geben und dann mal sehen, was passiert.“ Gordon Herbert: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Viele Spieler haben wochenlang nicht gespielt und sich dann für zwei Spiele fit gemacht. Das ist großartig und alles andere als einfach. Ich glaube, dass ein I in Team steckt, wir brauchen Individualität wie heute von Dennis. Aber das Team kommt immer an erster Stelle. Wir sind fokussiert und immer im Moment geblieben, das hat uns heute ausgezeichnet.“ Für Deutschland spielten: Isaac Bonga (Free Agent, 5), Justus Hollatz (CB Breogán/ESP, 2), Bennet Hundt (EWE Baskets Oldenburg, dnp), David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig, 12), Kostja Mushidi (SYNTAINICS MBC, dnp), Kenneth Ogbe (EWE Baskets Oldenburg, 3), Gavin Schilling (FC Bayern München, 8), Dennis Schröder (Free Agent, 38), Christian Sengfelder (Brose Bamberg, 15), Johannes Voigtmann (ZSKA Moskau/RUS, 6), Lukas Wank (FRAPORT SKYLINERS, 0), Jonas Wohlfarth-Bottermann (Hamburg Towers, 4). Boxscore Alle Infos inkl. Ergebnissen und Tabellen zu den World Cup Qualifiers

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DBB-Herren: Immer weiter in Richtung FIBA World Cup 2023

Am vergangenen Donnerstag hat die DBB-Herren-Nationalmannschaft die Tabellenführung in der Gruppe D der FIBA World Cup Qualifiers eindrucksvoll verteidigt. Der 88:57-Erfolg in Estland macht Lust auf ganz viel mehr. Und es geht schnell und munter weiter, denn bereits am morgigen Sonntag, 03. Juli 2022, tritt das Team von Bundestrainer Gordon Herbert um 18:00 Uhr in Bremen in der ÖVB Arena gegen Polen an. Tickets sind noch über unseren Ticketshop und an der Tageskasse erhältlich. Unser Medienpartner MagentaSport überträgt die Partie ab 17:45 Uhr live und kostenlos für alle! Das Spiel wird im Rahmen der European Qualifiers für den FIBA Basketball World Cup 2023 in Indonesien, Japan und den Philippinen ausgetragen. Nach einer mehr als abenteuerlichen Rückreise aus Estland (Flug nach Frankfurt zwei Stunden verspätet | Anschlussflug gestrichen | Züge überfüllt | Vier Stunden Warten auf das Gepäck | Busreise nach Bremen | Ankunft um 2.30 Uhr morgens statt um 18.00 Uhr am Vortag) ist man jetzt in Bremen vor Ort. Heute wird noch einmal trainiert. Dabei geht es darum, die Reise aus den Knochen zu bekommen und sich möglichst gut auf die Polen einzustimmen. Dazu stehen auch zwei Video Sessions auf dem Programm. Im Gegensatz zum deutschen Spiel in Estland ging es bei der Partie Polen gegen Israel (90:85 n. Verl.) hochdramatisch zu. Polen war zwei Sekunden davon entfernt, bei den European Qualifiers für den FIBA Basketball World Cup 2023 bereits an der ersten Hürde zu scheitern. Jaroslaw Zyskowski traf in der regulären Spielzeit 2,3 Sekunden vor Schluss einen Dreier zum Ausgleich. In der Verlängerung nutzte Polen die Gunst der Stunde, als AJ Slaughter 1:15 Minuten vor dem Ende mit einem weiteren Dreier die Entscheidung herbeiführte. Die „Rückkehrer“ Mateusz Ponitka (23, Zenit St. Petersburg/RUS) und AJ Slaughter (16, Gran Canaria/ESP) führten den Sieger an und werden bei der deutschen Mannschaft für besondere Aufmerksamkeit sorgen. Die deutsche Mannschaft steht in der Qualifikationsgruppe D mit vier Siegen und einer Niederlage an der Spitze. Die übrigen drei Teams in der Gruppe, Polen, Israel und Estland folgen jeweils mit zwei Siegen und drei Niederlagen. Bei Polen (2/3) sind wie bereits erwähnt ganz wichtige Spieler neu dabei. Insofern wird im Vergleich zum Hinspiel in Polen (72:69 für Deutschland) ein komplett neues Spiel erwartet. Polen muss gewinnen, um im World Cup-Rennen zu bleiben, Deutschland sollte gewinnen, um seine gute Ausgangsposition für die nächste Runde der Qualifikation zu behalten. Dann warten auf jeden Fall Finnland und Slowenien auf die DBB-Auswahl, dazu noch Schweden oder Kroatien. Sollte alles „normal“ verlaufen, d.h. Slowenien gewinnt in Schweden, dann kommt es am Sonntag, 28. August 2022, im Münchener Audi Dome zum Duell Deutschland gegen Slowenien. Eine Partie, die dann auch wenige Tage später bei der FIBA EuroBasket (Köln | 01.-07. September 2022, Gruppenphase | Berlin | 10.-18. September 2022, Finalphase | Der Ticketverkauf läuft im offiziellen Ticket-Shop unter www.eurobasket.basketball.) auf der Agenda steht. Genauer am 06. September 2022 um 20.30 Uhr in Köln. Doch das ist zunächst noch Zukunftsmusik. Bilanz 39 offizielle Länderspiele gab es seit der ersten Begegnung am 19. März 1939 in Warschau bisher zwischen Deutschland und Polen, Deutschland gewann 23 Partien. Zuletzt begegneten sich die beiden Teams am 28. November 2021 in Lublin/POL, als sich Deutschland mit 72:69 durchsetzte. In Bremen wird gegen Polen das neunte offizielle Herren-Länderspiel ausgetragen. Fünf Siege durften deutsche Mannschaften dort bisher feiern. Zuletzt unterlag Deutschland in der ÖVB Arena allerdings am 16. August 2015 mit 63:80 gegen Kroatien. Tickets Tickets für das Länderspiel in Bremen gibt es über unseren Ticketshop und an der Tageskasse. Telefonisch: 01806 997724 (0,20 € Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € Anruf aus den Mobilfunknetzen), sowie an allen bekannten CTS Eventim VVK-Stellen. Preise VIP-Ticket = 150,00 € Courtside Seat = 99,00 € PK 1 = 47,00 € PK 2 = 37,00 €, PK 2 ermäßigt = 32,00 € PK 3 = 29,00 €, PK 3 ermäßigt = 24,00 € PK 4 = 21,00 €, PK 4 ermäßigt = 16,00 € PK 5 = 15,00 €, PK 5 ermäßigt = 10,00 € Rollstuhlfahrer = 21,00 € (inkl. Begleitperson) Modus Für Europa nehmen 32 Teams an den World Cup Qualifiers teil. Aus diesen 32 Teilnehmern wurden acht Gruppen mit je vier Teams ausgelost. In drei Spiel-„Fenstern“ (20.-30. November 2021, 21. Februar – 1. März 2022, 27. Juni – 5. Juli 2022) mit jeweils zwei Spielen pro Team werden in Hin- und Rückspielen (insgesamt sechs Spiele pro Team) die jeweils besten drei Teams in den Gruppen ermittelt. Die 24 qualifizierten Teams (je drei Teams aus den acht Gruppen) spielen in der zweiten Qualifikationsrunde mit ebenfalls drei Fenstern (22.-30. August 2022, 7.-15. November 2022, 20.-28. Februar 2023) in vier Sechsergruppen die zwölf europäischen World Cup-Teilnehmer aus. Die Ergebnisse der ersten Qualifikationsrunde werden übernommen. Bei erfolgreicher Vorrunde trifft die DBB-Auswahl dann auf die besten drei Teams der Gruppe C mit Kroatien, Schweden, Finnland und Slowenien. Am Ende der Qualifikation qualifizieren sich die jeweils besten drei Teams der vier Sechsergruppen für das Top-Event 2023 in Indonesien, Japan und den Philippinen.

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DBB-Herren siegen überzeugend in Estland

Hervorragend! Hervorragend ist die Ausgangsposition der deutschen Herren-Nationalmannschaft auf dem Weg zum FIBA Basketball World Cup 2023 in Indonesien, Japan und auf den Philippinen. Nach dem heutigen, an Spannung kaum zu überbietenden 93:83 (19:19, 21:17, 17:20, 36:27)-Erfolg gegen Polen in Bremen hat das Team von Gordon Herbert vor der nächsten Runde fünf Siege und nur eine Niederlage auf dem Konto. Beste Voraussetzungen also für die kommenden World Cup Qualifiers. Mittlerweile steht auch fest, dass der Gegner am 28. August 2022 in München Slowenien mit Superstar Luka Doncic heißt (Tickets sind über unseren Ticketshop erhältlich). Drei Tage zuvor muss das DBB-Team in Schweden oder Kroatien antreten. Dritter Gegner ist im November 2022 dann Finnland. 1. Halbzeit Kurz vor Spielbeginn wurde Dennis Schröder für sein 50. Länderspiel geehrt, das er am vergangenen Donnerstag in Estand absolviert hatte. Die deutsche Mannschaft spielte zu Ehren des jüngst im Alter von nur 46 Jahren verstorbenen Ex-Nationalspielers Ademola Okulaja erneut mit Trauerflor. Herbert begann mit unveränderter Startformation: Dennis Schröder, Kenneth Ogbe, Isaac Bonga, Johannes Voigtmann und Jonas Wohlfarth-Bottermann. Die Partie begann schwungvoll mit erfolgreichen Dreiern auf beiden Seiten (8:6, 2., Bonga, Schröder). Dann verliefen einige Angriffe auf beiden Seiten ohne Erfolg, bis Schröder von ganz weit draußen netzte (11:8, 5.). Es stockte erneut in der deutschen Offensive, bei Polen war Mateusz Ponitka kaum zu kontrollieren (11:15, 7.), Auszeit Deutschland. Christian Sengfelder und Justus Hollatz hielten dagegen, ein umjubeltes „Vier-Punkt-Spiel“ von David Krämer (Foto oben) bedeutete das 19:18 (9.). Mit 19:19 endete der erste Spielabschnitt. Polen startete besser ins zweite Viertel (19:24, 11.). Die sehr aggressive polnische Defense bereitete der DBB-Auswahl Probleme, aber Deutschland blieb in einer sehr zerfahrenen Partie durch großen Einsatz dennoch dran (23:24, 13.). Auf deutscher Seite wollten die gut herausgespielten Dreier nicht fallen. Außerdem musste Bonga angeschlagen vom Feld und kehrte nicht mehr zurück. Dann aber war wieder Krämer per Dreier zur Stelle, Sengfelder punktete und Schröder vollendete einen Fastbreak zur 30:29-Führung (17.). Neben Ponitka traf Slaughter bei den Polen stark, aber jetzt lief Schröder heiß, traf und passte hervorragend (40:36, 19.). Mit der Schlusssirene hätte fast noch ein Mittellinien-Dreier von Sengfelder sein Ziel gefunden. 2. Halbzeit Deutschland machte durch Schröder das 42:36 und durch Krämer das 44:41 (22.). Schröder kassierte sein drittes Foul, musste auf die Bank, Ogbe war per Dreier erfolgreich, unmittelbar gekontert von Slaughter (47:46, 24.). Gavin Schilling erkämpfte das 51:46 (25.). Slaughter agierte weiter überragend aus der Distanz (6/9 Dreier), die 6.359 Zuschauer in der ÖVB-Arena staunten. Und feuerten die deutsche Mannschaft weiter an (53:49, 28.). Die Spannung war förmlich zu greifen (53:52, 29.). Schilling hatte starke Szenen unter dem gegnerischen Korb. Nach 30 Minuten hieß es 57:56. Hollatz hatte noch sein viertes Foul kassiert. Schröder meldete sich nach längerer Scoringpause mit einem „and one“ zum 60:58 zurück (31.). Polen steckte nicht einen Millimeter zurück, es ging Kopf an Kopf auf die Zielgerade. Beim 60:65 musste Deutschland aufpassen (33.), Polen hatte das Momentum für sich. Die Dreierquote auf deutscher Seite (8/34) war bis dahin einfach nicht gut genug, um die Polen zu beeindrucken. Dann kam Krämer aus dem Nichts, versenkte einern Dreier zum 63:65 und machte wieder Hoffnung (35.). Schröder legte aus der Distanz nach (66:67), das Drama ging weiter. Die Arena stand Kopf, aber Polen blieb cool (68:75, Dreier Slaughter). Sengfelder antwortete zum 71:75 (37.). Dann ging Schröder drei Mal an die Linie: 74:75 (38.). Sengfelder ließ das 76:75 folgen, der Lärm in der Arena wurde unbeschreiblich. Slaughter ließ das alles kalt (76:78, 39.), Schröder in sensationeller Manier ebenfalls, 79:78 (1´37), 82:78 (1´27). Polen kam zum 82:80 (1´13), Auszeit Deutschland. Zwei Freiwürfe Schröder (1´03): 84:80. Zwei Freiwürfe Polen (´50): 84:82. Dreier Voigtmann: 87:82 (’27). Zwei Freiwürfe Polen (´21): 87:83. Zwei Freiwürfe Schröder (´15): 88:83. Rebound Deutschland, unsportliches Foul Polen, zwei Freiwürfe Schröder (`11): 90:83. Noch ein Dreier Voigtmann: 93:83. JUBEL!!!! Stimmen Chris Sengfelder: „Ich bin sehr froh, dass wir mit zwei Siegen aus diesem Fenster gehen. Heute war es ein hartes und schwieriges Spiel, sehr intensiv. Dennis war herausragend. Ich werde im August wieder alles geben und dann mal sehen, was passiert.“ Gordon Herbert: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Viele Spieler haben wochenlang nicht gespielt und sich dann für zwei Spiele fit gemacht. Das ist großartig und alles andere als einfach. Ich glaube, dass ein I in Team steckt, wir brauchen Individualität wie heute von Dennis. Aber das Team kommt immer an erster Stelle. Wir sind fokussiert und immer im Moment geblieben, das hat uns heute ausgezeichnet.“ Für Deutschland spielten: Isaac Bonga (Free Agent, 5), Justus Hollatz (CB Breogán/ESP, 2), Bennet Hundt (EWE Baskets Oldenburg, dnp), David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig, 12), Kostja Mushidi (SYNTAINICS MBC, dnp), Kenneth Ogbe (EWE Baskets Oldenburg, 3), Gavin Schilling (FC Bayern München, 8), Dennis Schröder (Free Agent, 38), Christian Sengfelder (Brose Bamberg, 15), Johannes Voigtmann (ZSKA Moskau/RUS, 6), Lukas Wank (FRAPORT SKYLINERS, 0), Jonas Wohlfarth-Bottermann (Hamburg Towers, 4). Boxscore Alle Infos inkl. Ergebnissen und Tabellen zu den World Cup Qualifiers

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DBB-Herren: World Cup Qualifier in Estland steht an

Wie es ein ehemaliger, sehr geschätzter Hallensprecher in der BBL und bei DBB-Länderspielen immer sehr eindrucksvoll formulierte: „ES STEHT AN ZUR ENTSCHEIDUNG!“ Und zwar der World Cup Qualifier der DBB-Herren in Estland (Morgen, Do., 30. Juni 2022, 18.00 Uhr dt. Zeit, in Tallinn/EST gegen Estland, live und kostenlos bei MagentSport). Zunächst einmal das Wichtigste: Das deutsche Team ist nach einer reibungslosen Anreise gestern am frühen Abend in Tallinn angekommen. Dort herrscht schwüles Sommerwetter. Nach dem Abendessen hielt Bundestrainer Gordon Herbert eine kurze Ansprache, steckte den Trainingsplan für heute ab und setzte sowohl Einzelgespräche mit den Spielern als auch ein Teammeeting an. Das Hotel liegt zehn Gehminuten von der idyllischen Altstadt entfernt, sodass sich Spieler und Staff gestern Abend noch auf eine Erkundungstour durch die mittelalterliche Altstadt mit vielen Gassen, Cafés und Aussichtspunkten über die Stadt machten. Im heutigen Training wurden offensive wie defensive System weiter verinnerlicht. Zwölf Spieler sind nach dem Ausfall von Center Leon Kratzer (Telekom Baskets Bonn | Rückenprobleme, wir berichteten in den sozialen Medien) in Tallinn vor Ort: – Isaac Bonga (Free Agent | 203 cm | Guard/Forward | 19 Lsp.) – Justus Hollatz (CB Breogán/ESP | 191 cm | Point Guard | 7 Lsp.), – Bennet Hundt (EWE Baskets Oldenburg | 180 cm | Point Guard | 8 Lsp.) – David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig | 199 cm | Guard | 5 Lsp.) – Kostja Mushidi (SYNTAINICS MBC | 194 cm | Guard | 0 Lsp.) – Kenneth Ogbe (EWE Baskets Oldenburg | 198 cm | Guard | 4 Lsp.) – Gavin Schilling (FC Bayern München | 206 cm | Power Forward | 0 Lsp.) – Dennis Schröder (Free Agent | 188 cm | Point Guard | 49 Lsp.) – Christian Sengfelder (Brose Bamberg | 206 cm | Forward | 12 Lsp.) – Johannes Voigtmann (ZSKA Moskau/RUS | 211 cm | Center | 76 Lsp.) – Lukas Wank (FRAPORT SKYLINERS | 198 cm | Guard/Forward | 12 Lsp.) – Jonas Wohlfarth-Bottermann (Hamburg Towers | 208 cm | Center | 6 Lsp.) Bisher gab es zwölf offizielle Länderspiele gegen die Esten. Neun Mal gewann Deutschland, die Punktebilanz steht bei 1.009:850. Das letzte Aufeinandertreffen datiert vom 25. November 2021, in Nürnberg. Zum Auftakt der WM-Qualifikation und beim Debüt von Bundestrainer Gordon Herbert unterlag Deutschland mit 66:69 (18:17, 16:13, 19:25, 13:14). Daran erinnert man sich beim DBB natürlich nur ungern. Christian Sengfelder (21) und Robin Benzing (13) waren die besten deutschen Werfer. Gordon Herbert sagte damals: „Gratulation an Estland. Man muss anerkennen, dass sie heute sehr gut geworfen haben. Wr sind natürlich sehr enttäuscht. Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir fünf oder sechs Dreier abgegeben, danach haben wir in der Defense gut gekämpft, sind aber offensiv gestrauchelt. Das ist so im Sport, wir müssen nach vorne schauen.“ Wir haben uns mit Isaac Bonga zum Interview getroffen. Das Ergebnis sehen Sie hier: DBB-TV Interview mit Isaac Bonga Modus: Für Europa nehmen 32 Teams an den World Cup Qualifiers teilen. Aus diesen 32 Teilnehmern wurden acht Gruppen mit je vier Teams ausgelost. In drei Spiel-„Fenstern“ (20.-30. November 2021, 21. Februar – 1. März 2022, 27. Juni – 5. Juli 2022) mit jeweils zwei Spielen pro Team werden in Hin- und Rückspielen (insgesamt sechs Spiele pro Team) die jeweils besten drei Teams in den Gruppen ermittelt. Die 24 qualifizierten Teams (je drei Teams aus den acht Gruppen) spielen in der zweiten Qualifikationsrunde mit ebenfalls drei Fenstern (22.-30. August 2022, 7.-15. November 2022, 20.-28. Februar 2023) in vier Sechsergruppen die zwölf europäischen World Cup-Teilnehmer aus. Die Ergebnisse der ersten Qualifikationsrunde werden übernommen. Bei erfolgreicher Vorrunde trifft die DBB-Auswahl dann auf die besten drei Teams der Gruppe C mit Kroatien, Schweden, Finnland und Slowenien. Am Ende der Qualifikation qualifizieren sich die jeweils besten drei Teams der vier Sechsergruppen für das Top-Event 2023 in Indonesien, Japan und den Philippinen. Trauerflor Das DBB-Team wird die beiden World Cup Qualifiers in Estland und gegen Polen mit einem Trauerflor absolvieren. Damit ehrt der Deutsche Basketball Bund den kürzlich im Alter von 46 Jahren verstorbenen Ex-Nationalspieler Ademola Okulaja, der es auf 172 Länderspiele gebracht hat. Okulaja spielte bei sechs Europameisterschaften (1995, 1997, 1999, 2001, 2003, 2007) und bei zwei Weltmeisterschaften (2002, 2006) für Deutschland. Bei der WM 2002 in Indianapolis gewann er mit dem DBB-Team die Bronzemedaille.

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Luka Doncic elektrisiert die Massen

Der slowenische NBA-Superstar Luka Doncic (Dallas Mavericks) elektrisiert schon weit vor der FIBA EuroBasket 2022 in Köln (1.-7. September 2022, Gruppenphase mit Deutschland) und Berlin (10.-18. September 2022, Finalphase | Der Verkauf läuft im offiziellen Ticket-Shop unter www.eurobasket.basketball) die Massen. Sowohl ein Testspiel Sloweniens im italienischen Triest als auch der World Cup Qualifier in Ljubljana gegen Nachbar Kroatien waren binnen Minuten ausverkauft, als klar war, dass Doncic mit von der Partie sein würde. Beim Testspiel in Italien ließ er es beim 90:71-Erfolg seiner Slowenen noch vergleichsweise „ruhig“ angehen. In knapp 24 Minuten auf dem Parkett kam Doncic auf zwölf Punkte (2/5 2P, 2/7 3P, 7 REB, 5 AST, 1 STL, 3 TOV). Doncic wird eine der absoluten Haupt-„Attraktionen“ bei der EuroBasket sein. Seine sensationelle Entwicklung auch und gerade in der NBA bei den Dallas Mavericks, wo er bereits als legitimer Nachfolger von Dirk Nowitzki gilt, sorgt für Aufsehen und Begeisterungsstürme weltweit. Doncic hat schon immer seine enge Verbundenheit mit seinem Heimatland betont und bereits mit 17 Jahren für die Herren-Nationalmannschaft gespielt. Gemeinsam mit „Veteran“ Goran Dragic, der Slowenien mit Doncic 2017 zum EM-Titel bei der EuroBasket in der Türkei führte, ist er auch in diesem Sommer am Ball. In Köln bei der EuroBasket haben dann die Basketballfans die Chance, den Superstar gleich fünf Mal live zu erleben, u.a. gegen die deutsche Mannschaft am Dienstag, 6. September 2022, um 20.30 Uhr (Spielplan, Ticket-Shop). Und natürlich kann man davon ausgehen, dass Luka Doncic und Slowenien auch in der Finalrunde in Berlin noch den ein oder anderen Auftritt haben werden. Sie meinen, das kann man sich einfach nicht entgehen lassen? Dem würden wir unbedingt zustimmen und Ihnen empfehlen, live und in Farbe vor Ort in den Arenen mit dabei zu sein, wenn Luka Doncic mit Slowenien einen erneuten Anlauf auf den Titel nehmen wird.  

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EuroBasket: Mehr als 150.000 Tickets verkauft!

– Wunschtickets werden langsam rar – Tickets in über 40 Länder verkauft – EuroBasket wird globales Event Der Vorverkauf für die FIBA EuroBasket 2022 in Köln (1.-7. September 2022, Gruppenphase) und Berlin (10.-18. September 2022, Finalphase) läuft weiter ungebremst. Nach der kürzlichen Freigabe aller Ticketkontingente hat noch einmal ein Run eingesetzt, momentan sind besonders die Tickets der Kategorien mit den besten Plätzen sehr begehrt. Die Organisatoren freuen sich sehr, dass jetzt die Marke von 150.000 verkauften Tickets überschritten wurde. „Es haben nahezu alle Superstars bereits ihre Zusage für die EuroBasket gegeben, inkl. Luka Doncic bei Slowenien, NBA-MVP Nikola Jokic bei Serbien, Giannis Antetokounmpo bei Griechenland, Jonas Valanciunas und Domants Sabonis bei Litauen, Rudy Gobert und Evan Fournier bei Frankreich und natürlich auch Dennis Schröder für unsere Mannschaft. Die Basketballfans aus aller Welt werden die europäische Crème de la Crème auf den Spielfeldern erleben. Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Ticket-Vorverkauf. Angesichts der pandemischen Lage blicken wir auf ein tolles Zwischenergebnis und schauen weiter positiv nach vorne“, so Event-Director Wolfgang Brenscheidt. Aus über 40 Ländern sind Tickets bestellt worden. Die FIBA EuroBasket 2022 wird so zu einem globalen Event. So haben sich zum Beispiel Basketball-Fans aus Korea, Chile, Argentinien oder auch aus den USA bereits mit Tickets eingedeckt. Noch gibt es Tickets in jeder Kategorie. An einigen Stellen – ganz besonders bei den bisher beliebtesten Spieltagen an den Wochenenden, beim potenziellen deutschen Achtelfinale am 10. September 2022 oder beim Finale – werden Wunschtickets allerdings langsam rar. Wir bleiben bei unserer Empfehlung: Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für die FIBA EuroBasket 2022. Der Verkauf läuft im offiziellen Ticket-Shop unter www.eurobasket.basketball.

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DBB-Herren: World Cup Qualifiers-Team nimmt Gestalt an

Während die ersten Trainingseinheiten in Frankfurt a.M. bereits absolviert sind, nimmt das Team der DBB-Herren so langsam Gestalt für die beiden World Cup Qualifiers am Donnerstag, 30. Juni 2022, 18.00 Uhr dt. Zeit, in Tallinn/EST gegen Estland und am Sonntag, 3. Juli 2022, 18.00 Uhr, in der Bremer ÖVB-Arena (Tickets sind über unseren Ticketshop erhältlich) gegen Polen (beide Spiele live und kostenlos bei MagentSport) an. Dennis Schröder ist mittlerweile beim Team und auch die ersten beiden „Cuts“ stehen bereits fest. Luc van Slooten und Len Schoormann haben die Mannschaft verlassen, mit 13 Spielern geht es weiter. Schröder wurde vor seinem ersten Training mit der Mannschaft von den Coaches einzeln in die offensive Konzeption eingewiesen, sodass er zu Beginn des Teamtrainings auf einem guten Stand war. Athletiktrainer Arne Greskowiak führte zudem noch eine Krafteinheit mit dem Point Guard durch. Das heutige Training begann mit weiteren Neuerungen im offensiven Bereich, die im „walk through“ vorgestellt und einstudiert wurden. Bundestrainer Gordon Herbert wähnt sich jetzt bei „etwa 90 Prozent unseres offensiven Paketes“. Ab morgen folgen dann verstärkt defensive Inhalte. Es ging einmal mehr intensiv zu, keine Minute wurde im Training verschenkt. Im Spiel 5gegen5 gab es keine Geschenke. Natürlich konnte abstimmungsmäßig noch nicht alles funktionieren, aber es war Zug drin und alle Spieler waren voll bei der Sache. „Das war ein gutes Training. Es herrscht schon jetzt eine sehr gute Teamchemie, alle reden viel miteinander. Jetzt bin ich schon gespannt, wie es morgen weitergeht“, so Schröder nach der Einheit.