FIBA Women’s Basketball World Cup Qualifier

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WM-Quali Damen: Sieg gegen Nigeria zum Abschluss

Die DBB-Damen haben das Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament in Lyon/FRA mit einem Sieg verlassen. Damit kehrt das Team von Bundestrainer Olaf Lange mit einer Bilanz von vier Siegen und einer Niederlage nach Hause zurück. Zum Abschluss gelang ein 81:73 (17:14, 18:17, 19:21, 27:21)-Erfolg gegen Nigeria. Die Qualifikation hatte schon vorab festgestanden, da Deutschland Gastgeber des World Cup im September 2026 in Berlin ist. Bereit Nyara Sabally war bei Deutschland wieder mit dabei und bildete mit Alexis Peterson, Leonie Fiebich, Emma Eichmeyer und Frieda Bühner die Startformation. Alexandra Wilke fehlte weiterhin erkrankt. Nigeria ging mit dem Selbstbewusstsein einer ganz starken Partie gegen Frankreich (86:93) in die Begegnung. Bei Deutschland war die Frage: Wie viel Sprit war noch im Tank? Deutschland war bereit und ging durch Bühner, Sabally, Fiebich und Peterson mit 9:2 in Führung (4.), Auszeit Nigeria. Das DBB-Team bestimmte das Tempo, ließ jetzt aber einige einfache Würfe liegen. Alina Hartmann netzte einen Dreier zum 12:4 (6.), Nigeria versuchte es mit mehr Physis und kam auf 14:11 heran (8.). Um jeden Ball wurde verbissen gekämpft, die DBB-Auswahl hängte sich mit vollem Einsatz rein. Nach mehreren Minuten ohne Punkt kam das „and one“ von Sabally zum richtigen Zeitpunkt (17:11, 10.), aber Nigeria hatte noch eine Antwort. Schwierige Phase Offensiv hatte die DBB-Auswahl in dieser Phase Probleme, bis Eichmeyer per Dreier zur Stelle war (20:16, 11.). Hartmann traf ebenfalls von „downtown“ und defensiv durfte man mit dem deutschen Team gegen die körperlich starken Nigerianerinnen sehr zufrieden sein. Der Gegner aus Afrika blieb immer gefährlich und verkürzte wieder (25:21, 14.). Peterson überzeugte mit einer starken Vorstellung, aber man vergab noch zu viele vermeintlich leichte Chancen und beim 27:24 rief Lange seine Spielerinnen zusammen (15.). Nigeria übernahm die Führung, weil den DBB-Akteurinnen in diesen Minuten nicht genug gegen die aggressive Defense Nigerias einfiel. Lange nahm nach einem 0:9-Lauf direkt die nächste Auszeit (27:30, 17.). Erst nach zehn unbeantworteten Punkten kam Deutschland wieder auf das Scoreboard (29:31, Emily Bessoir). Peterson glich aus, Eichmeyer holte die Führung an der Feiwurflinie zurück und traf auch in der nächsten Offense (35:31, 20.). Das DBB-Team hatte eine schwierige Phase bestens üerstanden. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 | FIBA Alle Infos zur WM-Qualifikation Völlig offen Mit purem Willen tankte sich Eichmeyer zu Beginn der zweiten Hälfte durch und auch die ersten Defensesequenzen passten hervorragend. Bessoirs Dreier bedeutete das 40:34 (23.), eine leichte Angelegenheit würde es sicher nicht werden. Bühner kassierte ihr viertes Foul, Fiebich besorgte an der Freiwurflinie das 44:39 (24.), Nigeria konterte umgehend (44:43, 25.). Es war ein intensiver Fight, in dem Nigeria wieder in Führung ging (44:47). Die deutsche Mannschaft wirkte jetzt körperlich angeschlagen und versammelte sich noch enmal. Fiebichs Distanzwürfe wollten einfach nicht fallen. Sie kam aber zweimal in Folge per Drive zum Korb zu Erfolg, Sabally baute die wieder eroberte Führung aus (52:49, 29.). Nach 30 absolvierte Minuten war alles noch völlig offen, Patricia Broßman hatte mit der Sirene getroffen (54:52). Physisches Ende Im achten Versuch fiel endlich ein Dreier von Fiebich, und das noch zu einem ganz wichtigen Zeitpunkt. Die Kapitänin übernahm jetzt offensiv ganz viel Verantwortung und suchte auch immer wieder den Weg zum Korb (59:52, 31.). Deutschland schien auf einem guten Weg zum vierten Erfolg, als Bessoir in der 33. Minute zum 61:53 traf. Aber Nigeria gab sich keinesfalls geschlagen (65:62, 35.). Bessoir erzielte einige „big points“ und hielt ihr Team vorne (70:62). Ein schöner Pass von Peterson auf Sabally unterm Korb führten zur ersten zweistelligen Führung des Spiels (74:64, 36.). Beide Teams gingen sehr physisch in die letzte Phase. So gab es auf beiden Seiten Punkte von der Linie (76:68, 38.). Die Nigerianerinnen kamen nochmal nah ran nach einem Distanzwurf auf 76:71 (39.). In der Defensive gab die nigerianische Mannschaft nicht auf und schaffte es Punkte für Deutschland zu verhindern, bis Bühner mit einem Dreier die punktearme Phase brechen kann (79:71, 40.). Die letzten Punkte des Spiels machte Peterson von der Linie zum 81:73-Endstand. „Sehr wichtiger Sieg“ Frieda Bühner: „Es war gut, dass wir am Ende gewonnen haben, weil es zeitweise sehr hart war. Es zeigt unsere Qualität, dass wir uns da am Ende durchsetzen konnten. Wir haben viel Gutes in diesem Turnier gemacht, worauf wir jetzt aufbauen können. Aber auch schlechte Phasen, aus denen wir lernen können.“ Olaf Lange: „Dieses Spiel war sehr geprägt von Müdigkeit. Wir haben heute sehr viele Fehler gemacht. Das war ärgerlich, weil wir das Spiel früher hätten dominieren können. Am Ende haben wir es aber noch hingebogen. Es ist ein sehr wichtiger Sieg für das Team. Nigeria ist achter im Ranking und wir sind zwölfter, das macht emotional was.“ Name Punkte Verein Alexis Peterson 14 ESB Villeneuve d’Ascq/FRA Jennifer Crowder dnp Herner TC Nyara Sabally 13 New York Liberty/WNBA Leonie Fiebich 15 Valencia/ESP|New York Liberty/WNBA Emma Eichmeyer 13 Saarlouis Royals Alina Hartmann 6 ALBA BERLIN Britta Daub 0 Eisvögel USC Freiburg Frieda Bühner 6 Movistar Estudiantes Madrid/ESP Emily Bessoir 12 Lointek Gernika Bizkaia/ESP Nina Rosemeyer dnp ALBA BERLIN Patricia Broßmann 2 ASD Basket Costa Masnaga/ITA

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WM-Quali: DBB-Damen ungefährdet gegen Kolumbien

Die DBB-Damen haben beim Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament im vierten Spiel ihren dritten Sieg gefeiert. Gegen Kolumbien gewann das Team von Bundestrainer Olaf Lange heute in Lyon/FRA trotz personeller Engpässe ungefährdet mit 78:57 (23:16, 19:15, 18:15, 18:11). Es folgt ein spielfreier Tag, ehe es zum Abschluss am kommenden Dienstag, 17. März 2026, um 17.00 Uhr gegen Nigeria geht (ab 16.45 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). „Slow“ Start Nyara Sabally (Beelastungssteuerung) und Alexandra Wilke (erkrankt) fehlten dem deutschen Team heute. Die erste Fünf bildeten Alexis Peterson, Leonie Fiebich, Alina Hartmann, Emma Eichmeyer und Frieda Bühner. Kaum 17 Stunden nach dem Ende des Spiels gegen Frankreich begann die Partie. Und die DBB-Auswahl war zu Beginn nicht richtig auf dem Feld (1:9, 4.), Lange nahm eine frühe Auszeit. Fiebich brach den Bann mit einem Dreier, Peterson punktete und Eichmeyers Dreier bedeutete nach fünf Minuten den 9:9-Ausgleich, Bessoir sorgte kurze Zeit später aus der Distanz für die erste deutsche Führung (14:11, 7.). Es sollte der erste und letzte Führungswechsel in diesem Spiel bleiben, 23:16 hieß es nach zehn Minuten. Bisweilen ruppig Noch immer war der Auftritt der Deutschen nicht souverän, aber man hielt den Gegner jetzt zumindest auf Abstand. Eichmeyer hatte viele gute Szenen und traf auch zum 28:18 nach zwölf Minuten. Es gelang mehrfach in Folge den Gegner zu stoppen, vorne belohnte man sich aber zunächst nicht. Bis sich der Dreier von Alina Hartmann zum 31:20 in den kolumbischen Korb senkte und Britta Daub ebenfalls „für drei“ das 34:20 besorgte (15.). Lange wechselte seine Spielerinnen munter durch, die Partie plätscherte in diesen Minuten etwas dahin und war bisweilen ruppig (36:24, 18.). Nina Rosemeyer erzielte ihre ersten drei Punkte für die A-Damen (42:26, 20.), zur Pause lautete der Spielstand 42:31. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 | FIBA Alle Infos zur WM-Qualifikation Nicht schön, aber … Immer zum richtigen Zeitpunkt streute das DBB-Team Dreier ein. Das half, um bei den Kolumbianerinnen erst gar keinen Glauben an ein Comeback mehr aufkommen zu lassen. Hartmann stellte nach 25 Minuten auf 54:38. So pendelte der Vorsprung der Deutschen immer zwischen zehn und 20 Punkten hin und her, ohne dass es den Anschein hatte, dass noch Wesentliches passieren könnte. Nach 30 Minuten lag Deutschland mit 60:46 in Front. Jetzt wurde die Begegnung auch zu einer Kräftefrage. Beim 66:46 nach dem fünften Hartmann-Dreier war das Spiel aber entschieden. Am Resultat tat sich anschließend nichts Entscheidendes mehr. In der Crunchtime dominierte Deutschland offensiv nochmal und stellen so auf das Endergebnis 78:57. „Es war ein schwerer Start für uns“ Alina Hartmann: „Wir hatten alle ein bisschen schwere Beine heute. Da ist man um so glücklicher, wenn die Würfe fallen. In der ersten Halbzeit haben wir uns schwer getan, aber wir haben uns noch gefunden. Der Fokus geht jetzt auf das Spiel am Dienstag gegen Nigeria.“ Olaf Lange: „Es war ein schwerer Start für uns. 17 Stunden nach dem Frankreichspiel. Das lag uns noch in den Knochen. Auch mit zwei Spielerinnen weniger in der Rotation. Trotzdem haben wir uns den Sieg erkämpft und darauf bin ich stolz. Wir haben heute viel von außen geworfen, weil die Kolumbianerinnen die Zone gut zugemacht haben. Jetzt müssen wir uns wieder erholen und Dienstag gegen Nigeria steht dann ein weiterer Test an.“ Name Punkte Verein Alexis Peterson 7 ESB Villeneuve d’Ascq/FRA Jennifer Crowder 2 Herner TC Leonie Fiebich 11 Valencia/ESP|New York Liberty/WNBA Emma Eichmeyer 9 Saarlouis Royals Alina Hartmann 17 ALBA BERLIN Britta Daub 3 Eisvögel USC Freiburg Frieda Bühner 9 Movistar Estudiantes Madrid/ESP Emily Bessoir 15 Lointek Gernika Bizkaia/ESP Nina Rosemeyer 5 ALBA BERLIN Patricia Broßmann 0 ASD Basket Costa Masnaga/ITA

Basketball Villeurbanne 14.03.2026
Wommen’s Basketball World Cup 2026
Qualifying Tournament
Deutschland (GER) - Frankreich (FRA)

Foto: camera4

WM-Quali: DBB-Damen unterliegen Favorit aus Frankreich

Die DBB-Damen haben beim Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament gegen die Favoritinnen aus Frankreich verloren. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange musste sich heute in Lyon/FRA mit 63:85 (14:29, 21:18, 15:22, 13:16) geschlagen geben. Frankreich ist auch bereits für die WM 2026 in Berlin qualifiziert. Morgen geht es für Deutschland bereits um 15.30 Uhr mit der Partie gegen Kolumbien weiter (ab 15.15 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). 0:11-Lauf Nyara Sabally war bei Deutschland wieder mit dabei und bildete mit Alexis Peterson, Leonie Fiebich, Emma Eichmeyer und Frieda Bühner die Startformation. Frankreich musste wegen einer Gehinrerschütterung zwar auf Centerin Malonga verzichten, konnte aber rein nominell das komplettere Team aufbieten. Doch davon war zum Auftakt wenig zu spüren. Sabally erzielte due ersten vier Punkte, Eichmeyer kümmerte sich stark um Frankreichs Star Gabby Williams und traf. Dann kam Frankreich ein paar Mal unter dem Korb zum Erfolg, aber Deutschland blieb durch Bühner dran (9:12, 4.). Der Druck der französischen Defense wuchs, einige deutsche Würfe fielen nicht (9:18, 7.). Nach elf unbeantworteten Punkten des Gegners brach Peterson den Bann, aber das DBB-team leistete sich schon im Spielaufbau zu viele Ballverluste (11:27, 9.). Der Dreier von Britta Daub tat gut, nach dem ersten Viertel war der Rückstand aber deutlich (14:29). Deutschland wehrt sich Es stimmte noch nicht im deutschen Team, weder offensiv noch defensiv. Frankreich dominierte eindeutig und kam mehrfach zu leichten Punkten. Außerdem holten sich die Französinnen deutlich mehr Rebounds (18:33, 12.). Fiebich checkte mit einem Dreier zum 21:33 ein (13.), Auszeit Frankreich. Bühner setzte sich schön durch und ein paar Mal hatte man das Gefühl, dass sich auf deutscher Seite ein Rhythmus einstellen könnte. Aber dann machten vermeidbare Fehler mehrfach die deutschen Bemühungen zunichte (23:40, 15.). Zudem kam das dritte Foul von Eichmeyer sehr früh. Aber Deutschland wehrte sich, hatte durchaus gute Szenen (32:47, Alex Wilke, 19. | 35:47, 3er Sabally, 20.) und entschied den zweiten Spielabschnitt für sich. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 | FIBA Alle Infos zur WM-Qualifikation Schwach aus der Distanz Frankreich kam wach aus der Kabine und markierte gleich die ersten vier Punkte (35:51, 21.). Die Französinnen zogen weiter davon, aber dann tankte sich Eichmeyer erfolgreich durch und Peterson schloss einen Fastbreak zum 41:58 ab (24.). Der Wille zurück in die Partie zu kommen, war deutlich zu spüren, aber das ließen die Gastgeberinnen nicht zu. Sie blieben immer aggressiv und agierten häufig an der Grenze des Erlaubten. Fiebich hielt physisch dagegen, die Antwort von Frankreich folgte prompt (43:63, 26.). Mehr als fünf deutsche Punkte in Folge waren in dieser Phase nicht drin, so blieb Frankreich deutlich vorne (48:65, 28.). Gleich sechs deutsche Dreier in Folge drehten sich aus dem französischen Korb und verhinderten eine echte Aufholjagd. Bühner punktete zum 50:65 (29.), noch schien nicht alles verloren. Doch die letzten Szenen des dritten Viertels gehörten wieder Frankreich (50:69). Frankreich bleibt stark Konnte es noch ein Comeback der deutschen Korbjägerinnen geben? Nach 32 Minuten sah es nicht danach aus. Williams hatte drei Freiwürfe zum 50:72 versenkt und alles sprach für einen französischen Erfolg. Durch gute Ballbewegung kam der Ball zu Eichmeyer, die traf und für’s And-One an die Freiwurflinie kam und so drei Punkte holte (53:72). Doch die Französinnen ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und versenken drei Dreier hintereinander (53:81, 34.). Sabally kam an die Freiwurflinie, doch konnte auch dort keine Punkte für Deutschland holen. In der Verteidigung schlugen sich die Deutschen in dieser Phase gut und konnten zunächst weitere Punkte verhindern. An der Freiwurflinie verwandelte nun Peterson zwei Würfe zum 55:81 (37.).  Kurz später eine gute Phase von Deutschland. Zwei Dreier von Hartmann und Punkte von Wilke, was den Rückstand zwar nochmal verringerte, aber die Französinnen überzeugten weiterhin (63:83, 38.).  Die letzten Punkte der Partie fielen in der 39. Minuten durch Frankreich und der Endstand hieß 63:85. „Wir haben als Mannschaft nie aufgegeben“ Nyara Sabally: “ Es ist nicht so geendet wie wir wollten, aber wir sind immer noch in einem Prozess. Die Französinnen haben unsere Schwächen gesehen und daraus müssen wir jetzt lernen. Mit Olaf als Coach fühlen wir uns alle richtig gut. Er weiß, wo Spielerinnen gut spielen und setzt uns richtig ein. Bis zur WM ist noch Zeit, aber wir haben auf jeden Fall das Potential.“ Olaf Lange: „Die Französinnen waren in allen Hinsichten klar besser. Körperlich sind sie uns momentan einfach überlegen. Sie sind einfach eine gute Mannschaft und haben verdient gewonnen. Wir haben als Mannschaft nie aufgegeben. Die Spielerinnen haben sich die ganze Zeit weiter angefeuert. Die Chemie im Team stimmt. Jetzt blicken wir auf die nächsten Spiele.“ Name Punkte Verein Alexis Peterson 13 ESB Villeneuve d’Ascq/FRA Alexandra Wilke 6 Rutronik Stars Keltern Jennifer Crowder dnp Herner TC Nyara Sabally 10 New York Liberty/WNBA Leonie Fiebich 7 Valencia/ESP|New York Liberty/WNBA Emma Eichmeyer 7 Saarlouis Royals Alina Hartmann 6 ALBA BERLIN Britta Daub 3 Eisvögel USC Freiburg Frieda Bühner 11 Movistar Estudiantes Madrid/ESP Emily Bessoir 0 Lointek Gernika Bizkaia/ESP Nina Rosemeyer dnp ALBA BERLIN Patricia Broßmann 0 ASD Basket Costa Masnaga/ITA

Basketball Villeurbanne 12.03.2026
Wommen’s Basketball World Cup 2026
Qualifying Tournament
Philippinen (PHI) - Deutschland (GER)

Foto: camera4

DBB-Damen: Philippinen kein echter Prüfstein

Die DBB-Damen bleiben beim Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament ungeschlagen. In Lyon/FRA gewann die Mannschaft von Bundestrainer Olaf Lange heute ungefährdet gegen die Philippinen mit 113:80 (35:25, 33:23, 29:21, 16:11). Nach einem spielfreien Tag heißt der nächste Gegner am Samstag, 14. März 2026, um 20.30 Uhr Gastgeber Frankreich (ab 20.15 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). Tonangebend Lange schonte heute Nyara Sabally. Deutschland begann mit Alexis Peterson, Leonie Fiebich, Alina Hartmann, Frieda Bühner und Emma Eichmeyer. Schnell zeigte sich die klare körperliche Überlegenheit der DBB-Auswahl. Beim 9:2 (3.) nach Punkten von Bühner und Hartmann nahm der Gegner bereits seine erste Auszeit. Die durchweg einen Kopf kleineren Philippinas wehrten sich nach Kräften und versuchten durch Tempo und von außen zum Erfolg zu kommen. Deutschland blieb klar tonangebend und lag nach knapp sechs Minuten mit 18:9 in Front. Wenn man allerdings zu viel Platz gestattete und nicht voll aufmerksam war, hatten die Philippinen Erfolgserlebnisse (18:14, 7.). Emily Bessoir hatte starke Szenen und punktete per Dreier zum 27:16 (9.), aber ganz absetzen konnte sich die deutsche Mannschaft bis zum Viertelende nicht (35:25). Besonders defensiv hatte man einfach zu viel zugelassen. Defensive Probleme Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts kam Deutschland offensiv weiter zu leichten Punkten, kassierte aber immer noch den ein oder anderen Punkt zu leicht und zu viel (48:31, 3er Bühner, 14.). Lange hatte bereits alle seine elf Spielerinnen eingesetzt und es war eine einseitige Angelegenheit, die das DBB-Team sowohl im positiven wie im negativen mehr oder weniger alleine bestimmte. Der Dreier von Patricia Broßmann brachte ihr Team erstmals mit mehr als 20 Punkten in Front (55:34, 16.). Die Kritik an der Defensive blieb bis zur Pause (68:48). Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 | FIBA Alle Infos zur WM-Qualifikation 500. Fiebich-Punkt Unabhängig vom großen Vorsprung musste sich etwas an der deutschen Defense ändern. Und zumindest die Körpersprache war jetzt eine andere. Man spürte den Willen der deutschen Mannschaft, den Gegner zu stoppen und keine einfachen Punkte mehr zuzulassen. Das gelang allerdings zunächst nicht. Zugriff auf die sehr beweglichen Philippinas zu bekommen, erwies sich nach wie vor als kompliziert (77:60, 25.). Lange rief sein Team zusammen, er konnte nicht zufrieden sein. Fiebich erzielte ihren 500. Punkt für das Nationalteam, es gelang ein kleiner Lauf (89:62, 27.). Beim 95:65 durch Bessoir waren es dann 30 Punkte Differenz, nach drei Vierteln hieß es 97:69. Zweiter deutlicher Sieg Bühner eröffnet das letzte Viertel per Layup durch einen Assist von Hartmann. Kurz darauf knackt Daub die 100 Punkte und erhöht somit auf 101:69 (32.). Beide Teams können in dieser Phase immer wieder mit Steals den Spielfluss der anderen Mannschaft kurz unterbrechen. Die Philippinas finden bessere Abschlüsse und können so auf 104:75 stellen (35.), während Deutschland kaum treffen. Daub kann per Dreier die fast zwei Minuten ohne Punkte wieder unterbrechen (107:75, 36.). Nach einem philippinischen Timeout können diese in zwei schnellen Angriffen punkten. Bessoir trifft aus der Mitteldistanz und kann so wieder die 30-Punkte Führung erspielen (109:79, 37.). In den letzten Minuten treffen beide Teams kaum. Bessoir legt mit den letzten Punkten zum Endstand: 113:80. „Die Mädels spielen gut zusammen“ Frieda Bühner: „An den Basketball von asiatischen Teams sind wir nicht gewöhnt. Man muss viel laufen. Also morgen wird man das Spiel auf jeden Fall spüren. Samstag gegen Frankreich wird es auf jeden Fall schwer. Es ist ein sehr physisches Team mit starken Spielerinnen. Wir müssen uns aber nicht verstecken. Wir haben auch Waffen und können das gewinnen.“ Olaf Lange: „80 Punkte können wir nicht zulassen. Die Defense war nicht gut heute, aber offensiv haben wir gut gespielt.  Die Ballbewegung ist super. Die Mädels spielen gut zusammen. Das Spacing wird auch immer besser. Wir haben jetzt zwei Spiele mit unserem neuen System gespielt. Gegen Frankreich am Samstag müssen wir gucken, wie wir unser Spiel spielen können, offensiv und defensiv.“ Name Punkte Verein Alexis Peterson 10 ESB Villeneuve d’Ascq/FRA Alexandra Wilke 13 Rutronik Stars Keltern Jennifer Crowder 3 Herner TC Leonie Fiebich 12 Valencia/ESP|New York Liberty/WNBA Emma Eichmeyer 4 Saarlouis Royals Alina Hartmann 8 ALBA BERLIN Britta Daub 16 Eisvögel USC Freiburg Frieda Bühner 19 Movistar Estudiantes Madrid/ESP Emily Bessoir 25 Lointek Gernika Bizkaia/ESP Nina Rosemeyer 0 ALBA BERLIN Patricia Broßmann 3 ASD Basket Costa Masnaga/ITA

Team Damen 2026 WWCQT

DBB-Damen: Sieg gegen Südkorea

Die DBB-Damen sind mit einem Sieg in das Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament gestartet. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange setzte sich heute in Lyon/FRA gegen Südkorea mit 76:49 (23:12, 17:8, 11:18, 25:11) durch. Schon morgen geht es um 17.00 Uhr mit der Partie gegen die Philippinen weiter (ab 16.45 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). Bühner stark Deutschland begann mit Alexis Peterson, Leonie Fiebich, Alina Hartmann, Frieda Bühner und Nyara Sabally. Lange hatte vor dem Spiel eindringlich auf die Schnelligkeit und Wurfstärke der Koreanerinnen hingewiesen. Und Korea stellte seinen „Ruf“ mit zwei frühen Dreiern unter Beweis, gekontert von guter deutscher Offensive (9:8, 3.). Peterson bestimmte das Tempo, Korea netzte seinen dritten Dreier (11:11, 5.). Dann griff Deutschlands Defense einige Male sehr gut zu und Bühner besorgte die 15:11-Führung (6., Auszeit Korea). Die starke Bühner war es auch, die per Dreier auf 18:11 stellte (8.), man hatte den Gegner in diesen Minuten gut im Griff. Sabally dominierte an den Brettern und nach dem ersten Viertel war ein erstes Ausrufezeichen gesetzt (23:12). Dominanz Nach den anfänglichen Problemen hatte sich die deutsche Defenese hervorragend auf den Gegner eingestimmt. Man dominierte die Rebounds ganz eindeutig und nur gelegentliche Unkonzentriertheiten machten den Gegner stark (25:15, 12.). Sabally traf von weit draußen zum 29:17 (13.), aber Südkorea hatte nach längerer Zeit mal wieder eine passende Antwort. Deutschland kontrollierte das Spiel in weiten Teilen und baute duch Emma Eichmeyer auf 35:20 aus (16.). Bühner war kaum zu stoppen und näherte sich bereits einem double double. Fiebich erzielte das 40:20, bei Südkorea war jeglicher Rhythmus gestoppt. Zum Seitenwechsel war vermeintlich bereits eine Vorentscheidung gefallen. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 | FIBA Alle Infos zur WM-Qualifikation Fünf Minuten punktlos Nun galt es konzentriert zu bleiben und den Gegner nicht wieder in die Partie zu lassen. Der bessere Start gelang aber den Koreanerinnen (40:26, 24.), während das DBB-Team wohl noch in der Kabine war. Fast fünf Minuten waren vergangene ehe Deutschland durch Bühner wieder aufs Scoreboard kam. Südkorea war plötzlich wieder im Spiel (44:32, 26.). Deutschland berappelte sich und schaffte einige Stopps, aber die Koreanerinnen hatten jetzt wieder eine ganz andere Körpersprache als im zweiten Viertel. Fiebichs Dreier zum 51:35 tat sehr gut (29.), doch der Flow kam im dritten Spielabschnitt nicht mehr zurück (51:38). Letztlich ungefährdet Bühner eröffnete das Schlussviertel mit einem Dreier und gab Sicherheit. Doch insgesamt waren jetzt einfach zu viele Fehler im deutschen Spiel, Lange bat seine Spielerinnen zu einer Auszeit (56:42, 33.). Ein ganz weiter Dreier von Alex Wilke fand sein Ziel zum 59:42 und nach Saballys 61:42 glaubt niemand mehr an ein Comeback Südkoreas (34.). Nach einem getroffenen Freiwurf der Südkoreanerinnen erhöht Peterson aus der Distanz auf 66:43 (36.). Das Spiel ist weiterhin geprägt von Turnovers, bis Fiebich einen Angriff von Außen trifft und Eichmeyer kurz danach auf 71:47 stellt (38.). In den letzten Minuten gibt es noch ein Debüt. Nina Rosemeyer steht zum ersten Mal für die deutschen Damen auf dem Court. Nach drei getroffenen Freiwürfen von Bühner schließt Daub im Fastbreak mit zwei Punkten ab. Deutschland siegt souverän mit 76:49. „Es macht Spaß!“ Leonie Fiebich: „Ich bin glücklich, dass wir gewonnen haben. Ich bin sehr stolz aufs Team, dass wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen haben. Gegen asiatische Team zu spielen ist immer schwer, weil so viel Schnelligkeit da ist. Es macht Spaß mit diesem Team zusammen auf dem Feld zu stehen.“ Olaf Lange: „Ich bin froh, wie wir gespielt haben, mit viel Herz. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr dominiert, vor allem mit Rebounds. Im dritten Viertel kam dann kurz die harte Phase, aber auch das haben wir regeln können. Unsere Schlüsselspielerinnen haben sehr gut gespielt, aber auch von der Bank wurden wir gut unterstützt.“ Name Punkte Verein Alexis Peterson 9 ESB Villeneuve d’Ascq/FRA Alexandra Wilke 5 Rutronik Stars Keltern Jennifer Crowder 0 Herner TC Nyara Sabally 11 New York Liberty/WNBA Leonie Fiebich 16 Valencia/ESP|New York Liberty/WNBA Emma Eichmeyer 6 Saarlouis Royals Alina Hartmann 0 ALBA BERLIN Britta Daub 2 Eisvögel USC Freiburg Frieda Bühner 21 Movistar Estudiantes Madrid/ESP Emily Bessoir 6 Lointek Gernika Bizkaia/ESP Nina Rosemeyer 0 ALBA BERLIN Patricia Broßmann dnp ASD Basket Costa Masnaga/ITA

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World Cup Qualifier: Welt- und Europameister in Bamberg gegen Zypern

Im Juli 2026 stehen der deutschen Herren-Nationalmannschaft – amtierender Welt- und Europameister – die letzten beiden Partien der ersten Qualirunde bevor. Im Rahmen der FIBA World Cup Qualifers 2027 geht es gegen Israel und Zypern. Zunächst am Freitag, 03. Juli 2026, auswärts gegen Israel und dann wenige Tage später am Montag, 06. Juli 2026, vor heimischem Publikum in der Brose Arena in Bamberg (Spielbeginn 19.00 Uhr, jeweils kostenlos bei MagentaSport, Ticketvorverkauf ab Donnerstag, 05. Februar 2026, 12.00 Uhr, hier). Ob das deutsche Team um Bundestrainer Álex Mumbrú im Juli bereits für die zweite Runde qualifiziert sein wird, hängt auch von den beiden anstehenden Partien im Februar/März gegen Kroatien ab. Nachdem man mit zwei Siegen über Israel und Zypern starten konnte, kämpft man in Zagreb und später Bonn um die vorübergehende Tabellenführung. Sollte das DBB-Team sich unter den drei besten Teams der Gruppe befinden, geht die Reise Richtung Katar weiter. Zypern Die bisherige Länderspiel-Bilanz zwischen Deutschland und Zypern fällt mit 3:0 klar für die DBB-Herren aus. Zuletzt sah man sich im November 2025, wo das deutsche Team nach etwas müder ersten Halbzeit schlussendlich einen ungefährdeten 83:64-Sieg in Limassol einfahren konnte und somit das Jahr 2025 erfolgreich abschloss. Zuvor traf man während der EM-Quali 2001/02 auf den Inselstaat. Dort sorgten unter anderem Ademola Okulaja, Sven Schultze und Patrick Femerling für zwei deutliche Erfolge. Bis auf wenige Ausnahmen spielen beinahe alle Akteure der zypriotischen Nationalmannschaft in der heimischen Liga. Hier stehen besonders Keravnos BC und Petrolina AEK im Fokus. Aeneas Jung steht beim deutschen Zweitligist Kirchheim Knights unter Vertrag. EuroBasket-Topscorer Darral Willis Jr., der in der Quali bislang nicht auflief, spielt in China. Im Hinspiel kristallisierten sich besonders der schnelle Guard Filippos Tigkas und die Schützen Nikos Stylianou sowie Ioannis Giannaras als Aktivposten heraus. Alle Infos zur WM-Quali Der Modus Insgesamt 80 Nationalmannschaften aus den vier FIBA-Regionen Afrika (16 Mannschaften), Nord- und Südamerika (16 Mannschaften), Asien und Ozeanien (16 Mannschaften) und Europa (32 Mannschaften) nehmen an den Qualifikationsturnieren (Qualifiers) für den FIBA Basketball World Cup 2027 teil. In sechs „Fenstern“ werden jeweils zwei Spiele pro Fenster auf Heim- und Auswärtsbasis ausgetragen (Ausnahme Afrika). Nach der ersten Runde mit den ersten drei Fenstern kommen die jeweils besten drei Teams einer Gruppe unter Mitnahme aller Resultate weiter und werden mit den besten drei Teams der Parallelgruppe zusammengelegt (insgesamt vier Gruppen mit je sechs Teams). Es folgen weitere drei Fenster mit den Spielen gegen die neu hinzugekommenen Teams. Die jeweils besten drei Teams dieser Gruppen sind für den World Cup 2027 qualifiziert. Die Zeitfenster wurden wie folgt festgelegt: 24. November bis 02. Dezember 2025 23. Februar bis 03. März 2026 29. Juni bis 07. Juli 2026 24. August bis 01. September 2026 23. November 23 bis 01. Dezember 2026 22. Februar bis 02. März 2027 Spieltermine DBB-Herren Fr., 28. November 2025: Deutschland – Israel 89:69 Mo., 01. Dezember 2025: Zypern – Deutschland 64:83 Do., 26. Februar 2026: Kroatien – Deutschland So., 01. März 2026: Deutschland – Kroatien Fr., 03. Juli 2026: Israel – Deutschland Mo., 06. Juli 2026: Deutschland – Zypern Der Standort Der Homecourt der BMA365 Bamberg Baskets bietet ein Fassungsvermögen von knapp 6.000 Zuschauern. Zuletzt beheimatete dieser die deutschen Herren am 23. Februar 2025. Damals traf man zum Abschluss der EM-Quali auf Bulgarien und gewann mit 94:85. Mit insgesamt 33 Partien ist Bamberg hinter Berlin und Bremerhaven der dritthäufigste Standort für DBB-Heimspiele. „Freak City“ wurde seinem Ruf in den letzten Jahren mehr als gerecht und die stimmungsvolle Halle wird auch dem Spiel gegen Zypern eine tolle Atmosphäre bieten. Tickets Ticketvorverkauf für das Länderspiel gibt es ab Donnerstag, 05. Februar 2026, 12.00 Uhr in unserem DBB-Ticketshop Telefonisch: 01806 997724 (0,20 € Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € Anruf aus den Mobilfunknetzen) Sowie an allen CTS Eventim VVK-Stellen. Tickets ab 19 €.

Basketball Berlin 19.07.2024
Länderspiel Testspiel Frauen
Deutschland (GER) - Nigeria (NGR)
Deutsche Fans

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Fanreise zur WM-Qualifikation in Zagreb

Erlebt internationale Basketball-Atmosphäre und unterstützt unser Team beim wohl herausforderndsten Auswärtsspiel in der Qualifikation zum FIBA Basketball World Cup 2027 am 27. Februar 2026 in Zagreb/Kroatien. Gemeinsam mit den Basketball-Creators dunkndaniels bietet der DBB-Reisepartner TREKZ eine kuratierte Fan-Experience nach Zagreb an – inklusive Ticket, Hotel, gemeinsamen Erlebnissen und professioneller Begleitung. Die Reise geht vom 26. Februar bis zum 28. Februar 2026 und kostet ab 589,00 € pro Person im Doppelzimmer inkl. Tickets zum Spiel (zzgl. Anreise). Mehr Infos

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Weltmeister bleibt auf World Cup-Kurs

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Weltmeister, bleibt auch nach dem zweiten FIBA World Cup 2027 Qualifier auf Kurs zur Titelverteidigung. Nach dem 89:69-Erfolg gegen Israel gewann das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú heute auf Zypern nach mühsamen Beginn mit 83:64 (20:17, 22:22, 27:9, 14:16) und geht mit weißer Weste in die kommenden Spiele. Die finden am 27. Februar 2026 in Kroatien und am 01. März 2026 in Bonn gegen Kroatien statt. Pape debütiert stark Zwangsläufig musste Mumbrú seine Startformation kräftig verändern, da die drei EuroLeague-Spieler Isaac Bonga (Partisan Belgrad), Oscar Da Silva und Justuas Hollatz (beide FC Bayern München) nicht mit nach Zypern gereist waren. So begannen Jack Kayil, Malte Delow, David Krämer, Chris Sengfelder und Norris Agbakoko. Louis Olinde pausierte heute als Vorsichtsmaßnahme. Vor den Augen von nur wenigen Zuschauern, darunter DBB-Präsident Ingo Weiss, war Deutschland von Beginn an um hohes Tempo und um hohe Aggressivität in der Defense bemüht. 9:4 führten die DBB-Korbjäger nach drei Minuten und einem Delow-Dreier. Der gut beginnende Sengfelder legte aus der Distanz nach, Deutschland wirkte sehr konzentriert (12:4, 5.). Dann schlichen sich einige Fehler ins deutsche Spiel, Zypern verkürzte (14:11 6.). Mumbrú wechselte früh durch und war in diesen Minuten nicht zufrieden mit seinem Team. Debütant Till Pape traf direkt an der Freiwurflinie, aber es waren jetzt zähe Minuten (15:14, 8.). Die Würfe fielen nicht und man musste den Gastgebern kurzfristig sogar die Führung überlassen. Nach dem ersten Viertel und starken Pape-Szenen hieß es 20:17 aus deutscher Sicht. Viel Luft nach oben Man bekam die zyprischen Distanzwerfer nicht in den Griff, wieder lag die DBB-Auswahl zurück (20:22, 11.). Es fehlte mal ein Ruck, der durch das deutsche Team gehen musste. Die offensiven Abstimmungsprobleme wollten nicht verschwinden und so ging es in dieser Phase nur über verstärkten Druck in der Defense. Der Dreier von Kayil tat gut, aber die deutsche Mannschaft machte es sich selber immer wieder schwer (25:26, 14.). Auch Collin Welp kam zu seinem Debüt, Delow netzte seinen zweiten Dreier (28:26, 15.). Das „ziemliche Gewusel“ (TV-Kommentar) setzte sich fort, Deutschland hatte keinen Zugriff. Die Mienen auf der deutschen Bank waren zurecht finster, weil man nicht mit dem Gegner zurecht kam (33:33, 17.). Daran änderte sich bis zum Seitenwechsel auch nichts mehr. Nach 20 Minuten blieb viel Luft nach oben (42:39). Boxscore  Fotos: DBB/Berger J. | FIBA FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Endlich dominant Pape agierte auch zu Beginn des dritten Viertels wie ein alter Hase und der Dreier von Krämer bedeutete das 47:39 (22.). Zypern wehrte sich von außen, aber schon in den ersten paar Minuten der zweiten Hälfte hatte Deutschland mehr offensiven Rhythmus gezeigt als zuvor (52:44, Auszeit Zypern). Pape machte den Vorsprung per Dreier erstmals zweistellig (55:44, 24.), Deutschland schien auf einem guten Weg sich zu befreien. Deutlich mehr Tempo war im deutschen Spiel, die Dreier wollten aber nicht wirklich fallen. Da man aber auch bei den Rebounds sehr gut am offensiven Brett arbeitete, ergaben sich zahlreiche zweite und dritte Chancen. Welp punktete stark zum 59:44 (26.), jetzt strahlte das DBB-Team die gewünschte Dominanz aus (61:44, Nelson Weidemann, 27.). Nach drei Vierteln war das Spiel vorentschieden (69:48, Dreier Jonas Mattisseck). Nichts brennt mehr an Joshua Obiesie netzte einen Dreier zum 72:48 und gab klar das Motto vor, nichts mehr anbrennen zu lassen. Die Begegnung bekam jetzt etwas Trainingsspielcharakter, zu klar war die Überlegenheit der DBB-Auswahl. Bei der funktioniertre nun wahrlich nicht alles, aber es bot sich im Unterschied zur ersten Halbzeit ein gänzlich anderes Bild (75:50, 33.). Das Ergebnis hätte noch weitaus standesgemäßer ausfallen können, aber die letzte Konsequenz fehlte gegen Ende der Partie im deutschen Spiel. „Zypern darf stolz sein“ Álex Mumbrú: „In der ersten Hälfte war ich überhaupt nicht zufrieden. Wir hatten keinen Rhythmus und keine Energie, das hat mich enttäuscht. Nach der Pause waren wir viel besser, wir haben Defense gespielt, sind ins Laufen gekommen und haben gereboundet. So wollen wir spielen, aber über 40 Minuten. Wir haben den größten Respekt vor unseren Gegnern und ich finde, dass Zypern das heute wirklich gut gemacht hat. Gratulation auch für die tolle Organisation hier vor Ort. Zypern darf stolz sein.“ Malte Delow: „Wir haben sehr lange gebraucht, bis wir ins Spiel gefunden haben. Das war ein schwacher Start. Über das Rebounding und die vielen zweiten Chancen haben wir dann nach dem Seitenwechsel viele einfache Punkte generiert und noch einen klaren Vorteil herausgespielt. Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Jack Kayil 8 ALBA BERLIN Nelson Weidemann 5 ratiopharm ulm Jonas Mattisseck 3 ALBA BERLIN Malte Delow 10 ALBA BERLIN Till Pape 14 Frankfurt SKYLINERS Collin Welp 4 SYNTAINICS MBC Christian Sengfelder 12 ratiopharm ulm David Krämer 14 Real Madrid/ESP Mahir Agva 3 Yukatel Merkezefendi Belediyesi/TUR Norris Agbakoko 5 ALBA BERLIN Joshua Obiesie 5 Basketball Löwen Braunschweig

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